Ein geschädigter Anleger berichtet: “In den Jahren 1992 bis 1994 hat mir die genossenschaftliche Hausbank Spar- und Kreditbank Karlsruhe insgesamt 3 Anteile an Geschlossenen Immobilienfonds der DG-Anlage GmbH (Tochter der damaligen DG-Bank, heute DZ-Bank) vermittelt. Die Anlagebeträge betrugen insgesamt DM 110.000,–, umgerechnet ca. € 56.000,–.
Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!
9. Februar 2010 von bankgenosseDZ-Bank wälzt Lehmann-Risiken auf Anleger ab
30. Januar 2010 von bankgenosseIm Mai 2007 vertreibt die DZ Bank eine Anleihe, die den bezeichnenden Namen “Cobold 74″ trägt. Schon der Name “Cobold” ist eine Täuschung: der Kobold ist laut Wikipedia “ein Hausgeist, der das Haus schützt, aber seine Bewohner gerne neckt, allerdings ohne Schaden anzurichten”. Der Schaden, den die Kobold Anleihe der DZ Bank bei deutschen Kleinanlegern angerichtet hat, geht in die Millionen. Die “Anleihe” hat es auch sonst in sich: Emittent ist die DZ Bank; das erweckt Vertrauen. Handelt es sich doch um eine deutsche Genossenschaftsbank, deren Insolvenz praktisch ausgeschlossen ist. Man muss schon genau hinschauen, um festzustellen der Anleger, der diese Anleihe zeichnet, erwirbt nicht etwa ein DZ Risiko; er handelt sich vielmehr das schlechteste Kreditrisiko eines Korbes ein, der aus 5 US-amerikanischen Banken besteht. Darunter, und das macht die Sache brisant, die Pleitebank Lehman Brothers.
DZ Bank und Volksbanken: Wer kontrolliert wen?
28. Januar 2010 von bankgenosseDie Volks- und Raiffeisenbanken sind Eigentümer der DZ Bank. Eigentum verpflichtet – doch es scheint ganz, als ob die Volks- und Raiffeisenbanken ihrer Verpflichtung seit Jahren nicht nachgekommen sind. Man hat die DZ-Bank einfach wursteln lassen – schlimmer noch: Die DZ-Bank konnte nicht nur machen, was sie will, sondern konnte sogar noch Amnweisungen erteilen, was die Volksbanken wie zu tun haben. Eine Entwicklung, die Mitglieder von genossenschaftlichen Banken seit langem anprangern: Die Genossenschaftsgrundsätze sind in eklatanter Weise verletzt und hintergangen.
Volksbank Wiesbaden nimmt Vermögende ins Visier
18. Januar 2010 von bankgenosseDie Wiesbadener Volksbank will sich auf das Geschäft mit vermögenden Privatkunden stürzen. Das Institut erhofft sich damit mehr Provisionen und eine stärkere Kundenbindung. Anlegerschützer geben dem Vorhaben jedoch geringe Aussichten auf Erfolg, da mittlerweile “die Volks- und Raiffeisenbanken wie keine andere Bankengruppe dafür bekannt ist, eine faire Entschädigung für die zigtausend geprellten Anleger bis heute abzulehnen”.
Quelle: Handelsblatt
Volksbanken: Provisionsgier als “Antrieb” für den neuen Slogan?
15. Januar 2010 von bankgenosse
Jeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Was die Volksbanken lauthals in der Werbung verkünden, trifft voll und ganz zu. Was jedoch nicht zutrifft, ist die “heile Welt”, die in den Werbespots vorgegaukelt wird. In Wirklichkeit hat der Slogan einen ganz anderen Hintergrund, nämlich den Versuch der nachträglichen Rechtfertigung von unzulässigen heimlichen Kickback-Zahlungen.
Erste “Bad-Bank” wurde schon 1987 von Volks- und Raiffeisenbanken gegründet
13. Januar 2010 von bankgenosseSeit der Finanzkrise 2008/2009 ist das Thema Bad-Bank im Gespräch. Marode Kreditinstitute wollen ihre “Giftpapiere” aus der Bilanz entfernen, um trotz Spekulationsverlusten in Milliardenhöhe wieder gut dazustehen. Die empörte Öffentlichkeit ärgert sich darüber, dass die Politik unter dem Vorwand der “Ausnahmesituation Finanzkrise” so etwas duldet.
Anleger fragen die Verbraucherschutzministerin
9. Januar 2010 von bankgenosse
Mit der Internetseite “Direkt zu Aigner” (http://www.direktzu.de/aigner/messages?order=rank&page=1&view=expanded) bietet die Verbraucherschutzministerin eine Forum, über das auch Anleger in Kontakt mit der Ministerin treten können. Der Bankgenosse empfiehlt allen geschädigten Anlegern, dieses und ähnliche Foren dazu zu nutzen, ihre Fragen und Anliegen an die Ministerin zu richten. Nur so ist es für die Politik möglich, überhaupt von den Problemen Kenntnis zu bekommen. Es wäre doch schade, wenn man im Ministerium die Entscheidungen ausschlißelich auf Grundlage von “Informationen” der Bankenlobby fällen würde.
Turbulenzen bei der VoBa Kirchheim-Nürtingen
22. Dezember 2009 von bankgenosseVorstandssprecher geht – Aufsichtsrat tritt komplett zurück
Kirchheim (swr). Nach den heftigen Turbulenzen bei der Volksbank Kirchheim-Nürtingen verlässt der Vorstandssprecher Axel Mohr das Unternehmen. Das hat eine Sprecherin der Bank heute bestätigt. Aufsichtsrat und der Vorstandssprecher haben sich demnach gestern Abend darauf geeinigt, den Arbeitsvertrag mit sofortiger Wirkung aufzulösen. Auch sämtliche Mitglieder des Aufsichtsrates treten zurück. Vorstandssprecher Axel Mohr hatte vor zehn Tagen angekündigt, im nächsten Jahr rund 60 Mitarbeitern zu kündigen. Die beiden anderen Vorstände der Bank distanzierten sich davon und sprachen von einem völlig unerklärlichen Alleingang des Vorstandssprechers.
Bankberatung im Test: Beraten und verkauft
15. Dezember 2009 von bankgenosse
Bei der Anlageberatung deutscher Banken liegt laut Stiftung Warentest weiter einiges im Argen. Bei verdeckten Beratungsgesprächen habe keine der 21 Banken das Qualitätsurteil ”Gut” erhalten. Von den getesteten Großbanken, Sparkassen und Raiffeisenbanken seien lediglich drei knapp ”befriedigend” bewertet worden, teilte Stiftung Warentest mit. 16 erhielten die Note ”ausreichend” und zwei ein ”mangelhaft”.
Dreieich: Volksbank muss Schadensersatz zahlen
11. Dezember 2009 von bankgenosse
Das Landgericht Darmstadt hat die Volksbank Dreieich in einem Urteil verpflichtet, einer 67-jährigen Kundin wegen “einer fehlerhaften Anlageberatung” bei einem geschlossenen Immobilienfonds einen Schadensersatz von rund 41.000 Euro zu zahlen. Die Frau hatte vor neun Jahren in der Summe rund 50.000 Euro, damals 100.000 Mark, in zwei geschlossene Immobilienfonds investiert. Das Landgericht sah bei der Volksbank allerdings eine “fehlerhafte Anlageberatung” der Kundin. Die empfohlenen Immobilienfonds seien mit den Anlagezielen der Frau nicht vereinbar gewesen, so das Gericht.