VKI knöpft sich österreichische Raiffeisenbanken und Hypo Steiermark vor

23. Juli 2014 by

Sie verkauften Anlegern riskante Fonds und die verloren Geld. Jetzt klagt der VKI gegen örtliche Raiffeisenbanken und die Hypo Steiermark.

Nachdem in Deutschland Finanzunternehmen riskante Fonds an Anleger verkauft hatten und der Markt abgegrast war, verkauften sie die selben Finanzprodukte (Schiffsfonds, Immobilienfonds) an Österreicher – mit Unterstützung österreichischer Banken. Seit Anfang 2014 konnte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit achtzig Prozent der Vermittler-Banken Vergleiche erzielen. Das bringt geschädigten Anlegern insgesamt rund sieben Mio. Euro. Der VKI verklagt nun jene Banken, die nicht zu Vergleichsgesprächen bereit waren. Es geht um rund 700 Geschädigte.

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BGH: Banken mussten schon 1988 über Rückvergütungen aufklären

18. Juli 2014 by

Banken hätten bereits im Jahr 1988 über Rückvergütungen (Kickbacks) aufklären müssen. Mit dem Urteil vom 15. Juli 2014 (Az.: XI ZR 418/13) bestätigt der Bundesgerichtshof ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe.  Konkret ging es um die Empfehlung eines geschlossenen Immobilienfonds. Damit ist die Heidelberger Volksbank eG  rechtskräftig dazu verurteilt, einem klagenden Anleger rund 22.000 Euro € Schadensersatz zuzüglich entgangenem Gewinn zu zahlen.

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Balingen: Die nächste Volksbank-Pleite

3. Mai 2014 by

244_image_1“Gier frisst Hirn” – ein Satz, den der Balinger Volksbank-Vorstand Edgar Luippold gerne gebraucht, wenn es darum geht, attraktive Angebote anderer Anbieter schlecht zu reden. Opfer der eigenen Gier nach Geltungsbedürfnis ist die Volksbank und zehn weitere Investoren wohl in Sachen “Volksbank-Messe” geworden: Man konnte es nicht länger mit ansehen, dass die “Sparkassen-Arena” weithin sichtbar direkt neben dem Balinger Messegelände erstrahlte. Ein eigenes Denkmal musste her. Die Volksbank wickelte 10 private Investoren ein, um mit ihnen gemeinsam eine Messehalle zu finanzieren, die den überaus kreativen Namen “Volksbank-Messe” erhalten sollte. Über das Betreiberkonzept hatte man – wie sich jetzt herausstellt – zu wenig nachgedacht. Und so kommt es, dass wieder einmal Investoren, die den Versprechungen der Volksbank Balingen glaubten, ihre Einlagen verlieren werden. Kommt uns das nicht bekannt vor?

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“Wachstum” und “Chance” ist Irreführung

6. Februar 2014 by

Als erstes Obergericht hat das Oberlandesgericht Stuttgart ein längst überfälliges anlegerfreundliches Urteil zur Auslegung von Risikokategoriebegriffen wie „Wachstum“ oder „Chance“ gefällt. Durch die verwendeten Begriffe wird dem Gericht zufolge das tatsächliche Risiko verschleiert – eine anlegergerechte Beratung sei daher nicht gegeben. Die verurteilte Bank muss nun das volle verlorene Kapital ersetzen plus 44.000 Euro Zinsen.

Quelle: Instock

Warum geschlossene Fonds selten funktionieren

5. Februar 2014 by

Wer an geschlossene Fonds denkt, denkt meist gleichzeitig an enttäusch- te Anleger. Das gilt auch für dieals “serös” angepriesenen geschlossenen Immobilienfonds der genossenschaftlichen Bankengruppe, die sich so gerne als “Die Guten” darstellt. Claus Stahl, Vermögensverwalter der Michael Pintarelli Finanzdienstleistungen, klärt über die Schwierigkeiten von geschlossenen Fonds auf.

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Volksbank Balingen will mal wieder fusionieren

18. Januar 2014 by

Die Volksbank Balingen – eine ungeliebte Braut unter den unbedeutenden Genossenschaftsbanken – hat sich wieder einmal verliebt. Das “Opfer” heißt diesmal Volksbank Hohenzollern. Erst kürzlich war die großspurig verkündete Fusion mit der Volksbank Rottweil gescheitert. Insgesamt haben die beiden umstrittenen Vorstände des Balinger Bankhauses in Sachen Fusion bisher keine glückliche Figur abgegeben.

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Jörg Asmussen: Es dürfte etwas mehr sein …

1. Januar 2014 by

Jörg AsmussenEndlich viel Zeit haben für seine Familie will er, der Herr Asmussen. Vielen Männern (und Frauen) im besten Alter geht das genau so – gerade zum Jahreswechsel haben viele Menschen derartige Vorsätze gefasst. Doch die wenigsten von ihnen kommen dabei auf die Idee, sich einen Posten als Staatsekretär zu ergattern (oder besser “ergaunern”). Die Personalie Asmussen spricht allerdings Bände über das, was die nächsten 4 Jahre passieren soll in Deutschland: Nämlich nichts. Oder zumindest nichts, was uns weiter bringt.

Und falls doch mal eine wichtige Entscheidung ansteht, dann sitzen ja immer noch die “richtigen” Leute an den entsprechenden Stellen. Leute wie Asmussen stellen nämlich sicher, dass alle politischen Entscheidungen der nächsten 4 Jahre “systemkonform” gefällt werden – will heißen: Diejenigen, die uns so Sachen wie DG Fonds oder die Finanzkrise eingebrockt haben, sorgen dafür, dass sie auch in Zukunft tun können, was sie wollen, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Denn schließlich ist das Volk ja heutzutage dafür da, dass es den Finanzinstituten gut geht – und nicht umgekehrt!

Artikel bei der FAZ zu diesem Thema

“Mein Haus am Brandenburger Tor”

31. Dezember 2013 by

Ich bin unter die Genossen gefallen. Meine Volksbank hat mir ein Haus verkauft – nun ja, zumindest zum Teil. Und nun ist es bald nur noch die Hälfte wert. Dabei steht es mitten in Berlin am Brandenburger Tor! Da läuft was schief. Von Georg Meck, FAZ.

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Guten Start ins neue Jahr!

31. Dezember 2013 by

Der Bankgenosse wünscht allen Besuchern, Mitgliedern und Freunden einen guten Start in ein gesundes, erfolgreiches Jahr 2014!

Eklat bei der Volksbank Münsingen: Mitglieder setzen kompletten Aufsichtsrat ab

16. Dezember 2013 by

Die Mitglieder der Volksbank Münsingen haben Courage gezeigt: In der kürzlich stattgefundenen außerordertlichen Vertreterversammlung ließen sie sich nicht einfach überfahren. In einer ausgiebigen Diskussion kam vieles ans Licht, was manche lieber im Verbogenen behalten hätten. Ergebnis: Mit überwältigender Mehrheit setzten die Genossen alle sieben Aufsichtsratsmitglieder ab.

Dies könnte auch ein Signal an andere Genossenschaften sein: Viel zu lange haben die Mitglieder einfach hingenommen, was ihnen von Vorstand und Aufsichtsrat vorgesetzt wurde. Eine Genossenschaft kann jedoch nur mit aktiver Demokratie funktionieren. Mitglieder- und Vertreterversammlungen sind keine “Zustimmungsgremien”, sondern “Entscheidungsgremien”.
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