Bernd Thiemann: Vom Bock zum Gärtner

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Bernd Thiemann war einst an der Spitze der DG Bank. Als diese nach ersten Erfolgen 2001 erneut zum Rettungsfall wird, erhält der Volljurist seinen bislang größten Karriere-Dämpfer. Nun braucht der 66-Jährige wieder Sanierungsexpertise – als Chef­aufseher bei der Hypo Real Estate.

Man sollte wissen, wen man da zum Aufseher macht. In die Amtszeit von Thiemann fallen die DG-Anlagen, mit denen über 20.000 vertrauensvolle Kleinanleger ihre Altersvorsorge ver­lo­ren haben.Noch heute muss jeder dieser Anleger, wenn er seine Ersparnisse wieder haben will, gegen die verkaufende Volksbank oder die DZ-Bank prozessieren. Gott sei Dank gibt es nun die ersten Ur­teile zugunsten der Kunden.

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12 Antworten to “Bernd Thiemann: Vom Bock zum Gärtner”

  1. bankgenosse Says:

    Kann es wirklich sein, dass die Regierung einen solchen Pleitebanker an die Spitze einer Bank setzt, bei der die Bundesrepublik mit über 100 Milliarden Risikobürgschaften in der Verpflichtung steht?
    Es ist kaum zu glauben. Thiemann mit Pleister gemeinsam in der Vorstandsetage der DZ Bank (vormals DG Bank) ist mit ver-antwortlich für die seinerzeitig betriebenen schrägen Geschäfte (Betrügereien um die maroden DG Fonds), die zigtausend Kunden/Mitglieder der Volksbanken / Raiffeisen¬banken um ihr Erspartes gebracht haben (Schaden für Kunden über 800 Millionen Euro). Diese „Über¬zeugungs¬täter“ sind nicht etwa ver-schwunden, bestraft oder sitzen ein, nein – im Gegenteil – Pleister sitzt heute im Leitungsausschuss der SOFFIN, vorher „geparkt“ im Aufsichtsrat der Pleitebank IKB, und dieser Thiemann ist jetzt in Funktion bei der Pleitebank HRE. Diese „Überzeugungstäter“ aus dem genossenschaftlichen Banken¬lager treiben weiter ihre Geschäfte mit den Leitsätzen wie „… machen den Weg frei …“ oder „… zusammen geht mehr …“

  2. genossenbankster Says:

    Von wegen Thiemann als Chefaufseher der Pleitebank HRE! Unter diesem Moechtegern-Baenker als Vorstandscorsitzer sind doch schon genug an schraegen Geschaeften der DG Bank fabriziert worden. Tausenden geleimten Kunden der Volksbanken drehte man „als Altersvorsorge“ marode DG Fonds an. Vertrieben von den Volks- und Raiffeisenbanken, garniert für diese mit satten Provisionen. Erspartes futsch, abkassiert von DZ Bank & Co.
    Die Überzeugungstäter Pleister/Thiemann jetzt weiter am Ruder. Kopfschüttelnd muss man sich immer wieder wundern, dass solche Nieten immer wieder auf die Fuesse fallen. Der Steuerzahler ist ja leider die Kuh, mit der man solchen Überzeugungstätern füttern kann.

    Mehr zu den Geschäften der DZ Bank und Volks- und Raiffeisenbanken, man lese:

    http://www.vertrauensschaden-bank.de/

    Mehr Infos zu den Überzeugungstätern Pleister/Thiemann:

    http://www.wiwo.de/unternehmer-maerkte/b-thiemann-wiederkehr-eines-ueberzeugungstaeters-405991/

  3. vrbankopfer Says:

    Wenigstens kann Thiemann bei der DZ-Bank keinen Schaden mehr anrichten. Aber Kirsch sitzt immer noch im Vorstand und versucht, die Probleme auszusitzen. Leider haben die beteiligten Volks- und Raiffeisenbanken nicht die Courage, auch ihn die Rote Karte zu zeigen. Oder haben die auch Dreck am Stecken?

  4. Betrogener Says:

    Das ist wirklich unglaublich !
    Hat denn die Bankenszene nicht Besseres aufzubieten ?

  5. Hereingelegter Says:

    Es geht bei dieser Spezies immer nur um Macht und Geld und beides wird in hocheffektiven Seilschaften verwaltet. Wäre langsam mal Zeit, dass sich die Herren und Damen darum kümmern, die schwarze Kutten mit Samtbesatz als Amtstracht tragen. Schön anzuschauen, die Roben für Richter und Staatsanwälte, doch anschauen allein ändert ja noch nix: http://www.roben-shop.de

  6. Abgezockter Says:

    Leider fallen diese „Luschen“ immer wieder auf weichen Boden, da sie ihre Seilschaften haben. Anstatt diese Herren Überzeugungstäter mit Berufsverbot zu belegen, werden sie mit neuen, lukrativen Posten belohnt. Einfach skandalös!

  7. Kraemer, Thomas Says:

    Es nutzt mE wenig, über die Neubesetzung von Vorständen mit diesen Betrügern nachzudenken. Hat ja auch der jungen BRD nichts genutzt, daß alte Nazis in hohe Positionen des neuen, demokratischen Staates übernommen worden sind.

    Vielmehr ist wichtig, sich nunmehr als betrogene Anleger so zusammenzuschliessen, daß eine einheitliche Front aufgemacht werden kann, um an unser Geld zu kommen.

    Von einer demokratischen Verfassung, deren Grundprinzip die Gewaltenteilung ist, kann aber in Deutschland schon seit einiger Zeit nicht mehr geredet werden, wenn Politiker aller Fraktionen in den Aufsichtsräten (auch der Genossenschaftszentralbank) sitzen und von dem Abzockersyndikat korrumpiert werden.

    Weiterhin scheint auch die Justiz so weisungsgebungen bzw. korrumpiert, daß eine unabhängige Rechtssprechung nicht möglich ist.

    Gruß aus der bzw. an die MRD (Mafiarepublik Deutschland)

    Ich Suche händeringend Anleger in den sog. „Hollandfonds“ der DG Anlage, insbesondere dem Rabofond V „Polaris Hoofddorp“.

    Bitte melden !

    Gruß

    Thomas Krämer

  8. DG-Betrogener Says:

    Es ist traurig, dass 2 ehemalige DZ-Bankvorstände wieder in vorderster Front stehen, obwohl diese auch für die DG-Fonds-Pleiten mitverantwortlich sind!
    Dass unsere Regierung solche Leute überhaupt noch für solche Aufgaben nimmt, zeigt doch, dass die DG-Pleiten nur wenigen Personen in Deutschland bekannt sind!

  9. VobaSchaden Says:

    Diese üblen Zusammenhänge kommen nur zustande, weil die Vorstände der Volksbanken noch immer auf der falschen Seite (nämlich der DZ-Bank-Seite) stehen und nicht zu ihren Kunden halten. Das tun sie, weil sie jahrelang dafür mit Provisionen geködert wurden und so den Deckmantel des Verschweigens dieser Misere drüberziehen. Aber diese Decke wird jetzt an allen Enden und Ecken zu kurz. Euer mieses Tun wird entlarvt und kommt ans Licht. Wenn die vielen Geschädigten nicht bald ihre Ersparnisse zurückbekommen, ist der Untergang des genossenschaftlichen Bankwesens garantiert. Thiemann, Pleister, Kirsch und Konsorten sei Dank.

  10. Betrogener Says:

    Putin läßt grüßen !

  11. Siegfried Steger Says:

    Sehr geehrte Damen und Herren,
    es sit bedauerlich daß wir als Anlager für die Fehler der Vorstände der DG-Bank und deren Töchter (DGI) geradestehen müssen und damit wegen der Unfähigkeit dieser Personen unser Geld verlieren werden, sofern nicht die Gerichte uns recht geben.
    Wenn schon die Wirtschaft lahmt, so wäre eine rechtzeitige Unterrichtung der Anlager mit Vorschlägen angebrascht gewesen. Die Voraussagen waren wohl viel zu optimistisch und die Fonds verkaufen zu können und hohe Provisionen kassieren zu können.

  12. Südwestbank-Geschädigter Says:

    Nicht nur Volksbanken haben diese wertlosen DG-Anlagen verkauft. Meiner Familie und auch mir wurden sie von der Südwestbank Sigmaringen in den 90er Jahren wärmstens empfohlen und verkauft(klar, gab ja auch dicke Provisionen über das Agio hinaus, wie wir mittlerweile wissen!).

    Dass ein Manager einmal für Fehler und Unvermögen abgestraft wird, gibt es in unserer Wirtschaft nicht. Stattdessen reicht man sie, wie auch in diesem krassen Fall von Unvermögen (was ihre Kompetenz angeht, nicht ihr finanzielles Vermögen!) wie heiße Kartoffeln weiter!
    Auf dass sie auf dem Rücken der geprellten Anleger weiter ihre Schäfchen ins Trockene bringen!

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