Archive for Oktober 2009

DG Fonds wurden ungeprüft verkauft

14. Oktober 2009

Der Schwarzwälder Bote zitiert in seiner Ausgabe Balingen vom 14.10.2009 einen ehemaligen Bankvorstand, der DG-Fonds an seine Kunden verkauft hat und selbst zu den Geschädigten gehört: »Ich habe mich voll auf den Verbund verlassen.« Die Zentrale habe die Produkte angeboten, die Formulare dazu geliefert und sei auch für die Prüfung zuständig: »Die kleine Bank vor Ort hatte gar keine Möglichkeit, das Angebot genau zu prüfen. Wir mussten uns in jeder Hinsicht auf die DG-Bank verlassen

Zum Schwarzwälder-Bote-Artikel vom 14.10.2009

Volksbank Balingen im Kreuzfeuer der Kritik

13. Oktober 2009

Auch die Volksbank Balingen gerät immer mehr in die Kritik wegen des DG-Immobilienfonds-Skandals. Während die Bank auf dem Rechtsweg mit allen juristischen Geschützen kämpft, lässt der Vorstand über die Presse verkünden, es sei alles in bester Ordnung und es würden Gespräche mit allen betroffenen Anlegern laufen. Der Schwarzwälder Bote hat das Thema nun aufgegriffen und berichtet umfassend über einen Fall eines geschädigten Anlegers.

Zum Schwarzwälder Bote Artikel

Eine Volksbank im Kampf gegen ihre Mitglieder

13. Oktober 2009

Volksbank Montabaur-Höhr-Grenzenhausen  erleidet Schlappe vor dem Landgericht Koblenz

Koblenz. Das Landgericht Koblenz hat die Volksbank Montabaur-Höhr-Grenzenhausen zur Zahlung von Schadenersatz wegen Falschberatung verurteilt. Das Gericht gab damit einem Anleger recht, der sich im Jahr 1992 auf Empfehlung der Volksbank am DG-Immobilienfonds Nr. 30 beteiligt hatte.

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Appell: Anlegerschutz nachbessern

2. Oktober 2009

„Der Schutz der Anleger und Sparer muss weiter verbessert werden, Banken und Finanzdienstleister müssen stärker zur Verantwortung für Fehler gezogen werden. Erste Schritte in diese Richtung hat bereits die große Koalition in der vergangenen Legislaturperiode unternommen – etwa beim Thema Finanzberatung …“, schreibt der Tagesspiegel in seiner Ausgabe vom 1.10.2009 und weiter:

bundesreg

„Was planen CDU/CSU und FDP nach ihrem Wahlsieg? Bemerkenswert wenig steht in den Programmen beider Parteien. Die Union schafft es, das Wort Anlegerschutz in ihrem 94-seitigen Wahlprogramm kein einziges Mal vorkommen zu lassen. Ähnlich die Liberalen, die sich überwiegend mit Allgemeinplätzen begnügen: Wir brauchen mehr Produktwahrheit, Produktklarheit und Risikotransparenz als Mindestanforderungen an Finanzprodukte und Beratung“.

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