Archive for November 2009

Kirsch verbreitet Hoffnung für Geschädigte

30. November 2009

Wolfgang KirschNeue Hoffnung durch Äußerung des DZ-Bank-Chefs Kirsch beim Finanzgipfel in Frankfurt: „Ja, es müsse was geschehen, um Kleinanleger vor riskanten Finanzprodukten zu schützen…“

Anlegerschützer bewerten diese Äußerung als Hoffnungsschimmer für die rund 22.000 geschädigten Anleger, die auf in den 1990er-Jahren in DG-Fonds investiert haben und mit der drohenden Pleite dieser Fonds ihre Altersvorsorge verlieren. Bisher hatte der DZ-Lenker stets eine harte Linie gegen die Anleger vertreten, die immer häufiger mit Schadenersatzforderungen auf die DZ Bank und die Volks- und Raiffeisenbanken zukommen. Kirsch’s Position gilt jedoch als geschwächt: Zuletzt wurde er wegen Bilanzfehlern vom Aufsichtsrat gerügt – auch seine Prognosen wurden vom eigenen Aufsichtsrat als untauglich eingestuft.

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DZ Bank: Kirsch gesteht Bilanzfehler

26. November 2009

Beim genossenschaftlichen Spitzeninstitut DZ Bank rumort es: Wie das Handelsblatt aus Finanzkreisen erfuhr, musste DZ-Chef Wolfgang Kirsch gestern gegenüber dem Aufsichtsrat Fehler in der Bilanz einräumen und wurde aufgefordert, seine strategische Planung bis 2013 noch einmal zu überarbeiten.

 

DG-Anlage: Alle Entscheider im Urlaub

24. November 2009

Auch für den Urlaub gilt: Zusammn geht mehr.Frankfurt. Auf einen Vergleichsvorschlag des Oberlandesgerichts (OLG) in Sachen DG-Fonds erbat sich die Anwältin der DG Anlage-Gesellschaft und der DZ Bank eine Bedenkzeit von vier Wochen. Begründung: Die Entscheider seien die nächsten drei Wochen im Urlaub. Dies wollte der vorsitzende Richter so nicht akzeptieren: „Wenn ich im Urlaub bin, gibt es immer jemanden, der mich vertritt“. Die Anwältin bekräftigte: „Es gibt keine Vertretung, die anwesend ist. ALLE Entscheider sind die nächsten drei Wochen im Urlaub“.

Wie aus Anwaltskreisen zu erfahren war, gab es eine ähnliche Aussage aus DG-/DZ-Kreisen schon in einer anderen Sache vier Wochen zuvor: Dort hieß es, in den nächsten vier Wochen sei kein Entscheidungsbefugter anwesend oder erreichbar. Nimmt man also die Aussagen der DG Anlage, bzw. der DZ Bank und ihrer Rechtsvertreter ernst, so sind alle Entscheider dieser Institute innerhalb von zwei Monaten sieben Wochen im Urlaub. Womöglich gemeinsam getreu dem Slogan „Zusammen geht mehr“.

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Volksbank Tailfingen muss für Lehmann-Schaden aufkommen

14. November 2009

Nach Informationen des SWR hat das Landgericht Hechingen einem Lehman-Geschädigten Recht gegeben. Wegen unzureichender Beratung verurteilte der Richter die Volksbank Albstadt-Tailfingen, dem Kläger 100 000 Euro Einlage zu erstatten. Der Kläger habe 2007 nach einer sicheren Anlage verlangt. Die Bank habe dem Tailfinger daraufhin eine sogenannte „Cobold-Anleihe“ verkauft.

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Südwestbank muß Schadensersatz zahlen

12. November 2009

Die Südwestbank muss wegen fehlerhafter Anlageberatung Schadensersatz von 29.000 Euro plus Zinsen zahlen. Ein Kunde aus Sigmaringen hatte sich zur Altersvorsorge mit rund 30.000 Euro an einem Immobilienfonds beteiligt und dabei Geld verloren. Der Fehler: Der Berater hat den Mann nicht darauf hingewiesen, dass die Südwestbank Provision für jeden Fonds-Kunden bekam.

Quelle: Radio Seefunk

Anlagebetrug in Schramberg

8. November 2009

Provisionen - der Antrieb der VolksbankerDer Schwarzwälder Bote berichtet über Kapitalanlagebetrug mit Ost-Immobilien. Ein Anleger, der sich auf Empfehlung der Schramberger Volksbank an einem Ost-Immobilienfonds beteiligt hatte, verlor sein eingesetztes Kapital. Der Fonds wurde von der Berliner Volksbank verwaltet. Das Investitionsobjekt, eine Immobilie in Leipzig, gilt wegen Baupfuschs mittlerweile sogar als einsturzgefährdet. Vor Gericht bekam er nun in erster Instanz recht.

Zum Artikel im Schwarzwälder Boten

Neue Regierung vertagt den Anlegerschutz

3. November 2009

Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche verzichtet die neue schwarz-gelbe Bundesregierung auf ein Gesetz, mit dem Anleger vor windigen Finanzanbietern und deren Produkten geschützt werden sollen. Zwar will Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) den Anlegerschutz zu einem „Schwerpunktthema“ machen, doch insgesamt scheinen sich die Bestrebungen der Politik in Grenzen zu halten.

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