Volksbank Tailfingen muss für Lehmann-Schaden aufkommen

by

Nach Informationen des SWR hat das Landgericht Hechingen einem Lehman-Geschädigten Recht gegeben. Wegen unzureichender Beratung verurteilte der Richter die Volksbank Albstadt-Tailfingen, dem Kläger 100 000 Euro Einlage zu erstatten. Der Kläger habe 2007 nach einer sicheren Anlage verlangt. Die Bank habe dem Tailfinger daraufhin eine sogenannte „Cobold-Anleihe“ verkauft.

In dieser bündelt eine Genossenschaftsbank Kredite an Unternehmen und verkauft sie an Privatanleger weiter. Das bietet hohe Zinsen. Der Privatkunde verliert allerdings seine Einlage, wenn nur einer der Kreditnehmer in die Insolvenz geht. Im verhandelten Fall ging die US-Bank Lehman Brothers pleite. Über dieses „Totalausfall-Risiko“ sei der Tailfinger nicht informiert worden, stellte der Richter fest. Der Anwalt des Klägers ist sich sicher, dass höhere Instanzen das Urteil bestätigen würden. Die Volksbank erwägt eine Revision, wartet aber noch das schriftlicher Urteil ab.

Advertisements

Schlagwörter: , , , , , , , , , , , , , , , ,

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: