Archive for Januar 2010

DZ-Bank wälzt Lehmann-Risiken auf Anleger ab

30. Januar 2010

Im Mai 2007 vertreibt die DZ Bank eine Anleihe, die den bezeichnenden Namen „Cobold 74“ trägt. Schon der Name „Cobold“ ist eine Täuschung: der Kobold ist laut Wikipedia „ein Hausgeist, der das Haus schützt, aber seine Bewohner gerne neckt, allerdings ohne Schaden anzurichten“. Der Schaden, den die Kobold Anleihe der DZ Bank bei deutschen Kleinanlegern angerichtet hat, geht in die Millionen. Die „Anleihe“ hat es auch sonst in sich: Emittent ist die DZ Bank; das erweckt Vertrauen. Handelt es sich doch um eine deutsche Genossenschaftsbank, deren Insolvenz praktisch ausgeschlossen ist. Man muss schon genau hinschauen, um festzustellen der Anleger, der diese Anleihe zeichnet, erwirbt nicht etwa ein DZ Risiko; er handelt sich vielmehr das schlechteste Kreditrisiko eines Korbes ein, der aus 5 US-amerikanischen Banken besteht. Darunter, und das macht die Sache brisant, die Pleitebank Lehman Brothers.

Ausführlicher Artikel und Quelle

DZ Bank und Volksbanken: Wer kontrolliert wen?

28. Januar 2010

Die Volks- und Raiffeisenbanken sind Eigentümer der DZ Bank. Eigentum verpflichtet – doch es scheint ganz, als ob die Volks- und Raiffeisenbanken ihrer Verpflichtung seit Jahren nicht nachgekommen sind. Man hat die DZ-Bank einfach wursteln lassen – schlimmer noch: Die DZ-Bank konnte nicht nur machen, was sie will, sondern konnte sogar noch Amnweisungen erteilen, was die Volksbanken wie zu tun haben. Eine Entwicklung, die Mitglieder von genossenschaftlichen Banken seit langem anprangern: Die Genossenschaftsgrundsätze sind in eklatanter Weise verletzt und hintergangen.

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Volksbank Wiesbaden nimmt Vermögende ins Visier

18. Januar 2010

Die Wiesbadener Volksbank will sich auf  das Geschäft mit vermögenden Privatkunden stürzen. Das Institut erhofft sich damit mehr Provisionen und eine stärkere Kundenbindung. Anlegerschützer geben dem Vorhaben jedoch geringe Aussichten auf Erfolg, da mittlerweile „die Volks- und Raiffeisenbanken wie keine andere Bankengruppe dafür bekannt ist, eine faire Entschädigung für die zigtausend geprellten Anleger bis heute abzulehnen“.

Quelle: Handelsblatt

Volksbanken: Provisionsgier als „Antrieb“ für den neuen Slogan?

15. Januar 2010

Der Antrieb für den BankerJeder Mensch hat etwas, das ihn antreibt. Was die Volksbanken lauthals in der Werbung verkünden, trifft voll und ganz zu. Was jedoch nicht zutrifft, ist die „heile Welt“, die in den Werbespots vorgegaukelt wird. In Wirklichkeit hat der Slogan einen ganz anderen Hintergrund, nämlich den Versuch der nachträglichen Rechtfertigung von unzulässigen heimlichen Kickback-Zahlungen.

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Erste „Bad-Bank“ wurde schon 1987 von Volks- und Raiffeisenbanken gegründet

13. Januar 2010

BAG - Die erste Bad Bank Deutschlands

Seit der Finanzkrise 2008/2009 ist das Thema Bad-Bank im Gespräch. Marode Kreditinstitute wollen ihre „Giftpapiere“ aus der Bilanz entfernen, um trotz Spekulationsverlusten in Milliardenhöhe wieder gut dazustehen. Die empörte Öffentlichkeit ärgert sich darüber, dass die Politik unter dem Vorwand der „Ausnahmesituation Finanzkrise“ so etwas duldet.

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Anleger fragen die Verbraucherschutzministerin

9. Januar 2010

Direkt zu Ilse Aigner - ein Sprachrohr für VerbraucherMit der Internetseite „Direkt zu Aigner“ (http://www.direktzu.de/aigner/messages?order=rank&page=1&view=expanded) bietet die Verbraucherschutzministerin eine Forum, über das  auch Anleger in Kontakt mit der Ministerin treten können. Der Bankgenosse empfiehlt allen geschädigten Anlegern, dieses und ähnliche Foren dazu zu nutzen, ihre Fragen und Anliegen an die Ministerin zu richten. Nur so ist es für die Politik möglich, überhaupt von den Problemen Kenntnis zu bekommen. Es wäre doch schade, wenn man im Ministerium die Entscheidungen ausschlißelich auf Grundlage von „Informationen“ der Bankenlobby fällen würde.