DG-Fonds 31: DZ Bank verurteilt

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Das Landgericht Koblenz hat am Juni ein wichtiges Urteil gefällt: Erstmals wurde die DZ-Bank als Gründungs- und Treuhandkommanditistin zu Schadensersatz verurteilt. Grund war ein Aufklärungsverschulden der DZ Bank AG, die es versäumt hatte, den Anleger über die Beschränkung der Garantiemiete aufzuklären: Statt ursprünglich 148,5 Millionen Euro wurden tatsächlich nur 44,5 Millionen vereinbart. Eine Argumentation, auf die sich alle DG-31-Anleger stützen können.

Quelle: hrp

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2 Antworten to “DG-Fonds 31: DZ Bank verurteilt”

  1. Voba-Schaden Says:

    Versäumt? – oder gar bewußt nicht aufgeklärt? – Diese Frage bleibt wohl unbeantwortet. Was ist das für eine Bank, die massenweise Fonds in die Misere treibt, damit das Anlegergeld kaputt geht? Ist denn wirklich kein deutsches Gericht in der Lage, die Gesamtschäden zu ahnden, die von dieser Bankengruppe ausgehen? Jeder der zigtausend kleinen Leute, die Ihre Altersvorsorge auf diese Weise verlieren, muß sich allein durch die Instanzen klagen – das kann doch nicht wahr sein.

  2. bankgenosse Says:

    Wie wahr. Man geht bei den Genossen immer nur soweit, wei man muss. Wenn sich ein Geschädigter Anleger in Sachen DG-Fonds an seine Bank gewandt hat, um eine Verhandlungslösung zu finden, wurde er entweder ausgelacht oder es wurde ihm einfach kein Gehör geschenkt. Irgendwann gab es dann bei manchen Banken lächerliche Angebote für die „Pseudo-Entschädigung“, die zwischen 10 und 20 % des Anlagebetrags lagen.

    Nachdem den Banken allmählich klar wird, dass sie sich selbst in eine aussichtslose Lage hineinmanöveriert haben, gehen viele Volksbanken auf ihre geschädigten Anleger zu und bieten 50 % des Anlagebetrags als Entschädigung an. Nachdem längst klar ist, dass den Anlegern auf eine volle Entschädigung zusteht – also die komplette Anlagesumme plus Zinsen. Wer die genossenschaftliche Taktik bereits kennt, weiß, dass auch dieses Angebot nur ein peinlicher Versuch ist, den Kopf billig aus der Schlinge und damit die Anleger erneut über den Tisch zu ziehen.

    Die Banken hatten lange genug Zeit, den von Ihren verursachten Schaden direkt mit ihren Kunden in Ordnung zu bringen. DG-Fonds-Anleger sollten sich jetzt, nachdem die Lage juristisch klar ist, auf kein außergerichtliches „Angebot“ mehr einlassen, sondern unverzüglich klagen, sofern nicht schon geschehen.

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