Archive for Juli 2010

Volksbank-Vorstände ohne Urlaubsfreude

26. Juli 2010

Urlaub bei der Volksbank?Der eine Teil der Republik ist schon im Urlaub, beim Rest beginnen demnächst die Ferien. Während viele geschädigte Anleger zum ersten Mal seit Jahren ihren Urlaub dieses Jahr in vollen Zügen genießen können, tragen Volksbank-Vorstände eine schwere Last mit sich herum, die ihnen die Urlaubslaune gründlich verderben könnte. Grund sind die aktuellen Entwicklungen in Sachen DG-Fonds: Nachdem man in den Vorstandsetagen jahrelang glaubte, man könne Anleger nach beliebem schädigen und müsse dafür nicht gerade stehen, hat der Bundesgerichtshof kürzlich klar gestellt, dass es so nicht geht: Auch Anleger von Volks- und Raiffeisenbanken sind keine rechtslosen Subjekte. Für manche Bankvorstände ist dies dem Benehmen nach offensichtlich völlig neu.

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Finanztest: Note 5,5 für Volksbank

22. Juli 2010
Finanztest testet Banken

Volksbank: Mangelhaft

Knapp ein Jahr nach der letzten Unter­su­chung hat Finanztest (Stiftung Warentest) erneut Testkunden in die Banken geschickt. Fazit: Die Bera­tung der Banken ist immer noch schlecht. Sechs Anbieter sind mangelhaft, darunter eine Volksbank. Unter den Testkandidaten waren mehrere Volskbanken. Die besten von ihnen erhielt die Note 4, die schlechteste 5,5.

Damit erweisen sich die vollmundigen Werbeversprechen der Genossenschaftlichen Bank erneut als Luftnummer. Das Gerede von „Vertrauen“, „Seriosität“ und „feierer Beratung“ entbehrt nach wie vor jeglicher Grundlage, wie die aktuelle Untersuchung von Finanztest erneut deutlich macht.

Zur Untersuchung

Volksbank Möckmühl-Neuenstadt: Verurteilt!

20. Juli 2010

Dunkle Wolken über der Volksbank MöckmühlJetzt geht es Schlag auf Schlag in Sachen DG-Fonds: Nach den richtungsweisenden Entscheidungen des OLG Celle und des BGH folgt ein Urteil dem anderen. Mit immer dem selben Ergebnis: Die Banken, die ihre Kunden aus Provisionsgier falsch beraten haben, werden zur Zahlung von Schadenersatz verurteilt.

Aktuell hat das Landgericht Heilbronn die Volksbank Möckmühl-Neuenstadt zu einer Zahlung von 22.400 Euro verurteilt . Dies berichtet die Heilbronner Stimme

Der Bankgenosse jetzt auch in Facebook

19. Juli 2010

Der Bankgenosse ist jetzt auch in Facebook vertreten – schauen Sie gleich mal vorbei.

Zur Facebook-Seite des Bankgenossen

„Kirschblüten“ bei der DZ-Bank

19. Juli 2010

Etwas mehr als drei Jahres ist es her, als DZ-Bank-Chef Kirsch in einem FAZ-Interview jede Menge „Blüten“ von sich gab. Der Bankgenosse empfiehlt Interessierten, selbst nachzulesen, was der genossenschaftliche Leithammel damals von sich gab und was er davon erreicht hat. So hat er schon damals eine Lösung bei den mraoden DG-Fonds angekündigt. In den drei Jahren, die seither vergangen sind, ist zwar viel passiert – eine Lösung hat Kirsch nicht zustande gebracht.

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Abrechnung mit dem IKB-Chef

19. Juli 2010

Das Urteil ist gesprochen: Der ehemalige Chef der Mittelstandsbank IKB erhielt heute sein Urteil vor dem Landgericht Düsseldorf wegen Marktmanipulation: Zehn Monate auf Bewährung und eine Geldauflage von 100.000 Euro. Vielen Anlegern dürfte das Strafmaß zu milde sein. Doch: Immerhin gibt es eine Verurteilung. Genau das fehlt bislang bei den Verursachern der Misere um die genossenschaftlichen DG-Fonds, obwohl mittlerweile zahlreiche deutliche Hinweise auf vorsätzliches Handeln vorliegen.

Quelle: Wirtschaftswoche

Albstädter Volksbank schließt Vergleich und zahlt 85 % an Anleger-Ehepaar

15. Juli 2010

Einem Bericht des Schwazrwälder Boten zufolge hat sich die Volksbank Tailfingen auf einen Vergleich mit einem Ehepaar aus Albstadt geeinigt, das geklagt hatte, weil ihm die Bank Anleihen von fünf anderen Banken verkauft hatte – darunter Lehman Brothers. So genannte Cobold-Papiere hatte ein Albstädter Ehepaar im Jahr 2004 auf Anraten der Bank gekauft. Mit der Pleite der Lehmann Brothers Bank waren die Papiere wertlos. Das Landgericht Hechingen hatte die Bank, die zuvor eine außergerichtliche Entschädigung abgelehnt hatte, bereits vollumfänglich für schuldig gesprochen. Die Bank jedoch wollte das Urteil nicht akzeptieren und zog vor’s Stuttgarter OLG, wo sie in letzter Sekunde doch noch einen Vergleich anbot, um eine Bestätigung des Hechinger Urteils in zweiter Instanz zu umgehen.

Focus: Durchbruch für geprellte Anleger

12. Juli 2010

BGH stärkt AnlegerrechteFocus-online berichtet: Mit einer Grundsatzentscheidung hat der BGH geschädigten Anlegern den Rücken gestärkt. Banken müssen jetzt auch für Investmentflops aus den 90er-Jahren geradestehen.

Unscheinbar kommt die Nachricht vom Bundesgerichtshof daher, ohne lautes Tamtam, für Anwälte wie Banken unerwartet, aus dem Off. Ihr Inhalt gleicht einem Paukenschlag. „Kreditinstitute haben Pflicht zur Aufklärung über sogenannte Rückvergütungen bereits ab dem Jahr 1990 schuldhaft verletzt“, schreiben die Bundesrichter nüchtern über ihre Pressemitteilung. Der Beschluss ist jedoch ein Warnschuss an die Banken. Immer wieder konnten sie höchstrichterliche Entscheidungen durch Prozesstaktik umgehen. So oft, dass es selbst dem BGH ein Dorn im Auge war. Nun hat er den Banken die Leviten gelesen.

Quelle: Focus Online

BGH macht den Weg frei.

9. Juli 2010

FAZ LogoSeit 20 Jahren verheimlichen Geldinstitute, dass sie Provisionen für den Vertrieb von Finanzprodukten erhalten. Dagegen haben zahlreiche Anleger geklagt, denn die meisten hätten sich wohl anders entscheiden ,wenn sie gewusst hätten, dass der sogenannte „Berater“ provisonsorientiert statt angelgerorientiert agiert.

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Verbraucherzentrale: „Banken beraten falsch“

5. Juli 2010

Friedrichshafen. Bis zu 80 Prozent der Bankberatungen sind fehlerhaft, das gab die Verbraucherzentrale Baden-Württemberg heute auf ihrer Jahrespressekonferenz bekannt. Die Banken hätten mehr ihre Provisionen als das Interesse der Kunden im Blick. Insgesamt beriet die Verbraucherzentrale in Friedrichshafen über 6.000 Ratsuchende. Rund 2.500 Interessenten kamen persönlich in die Beratungsstelle, knapp ebensoviele meldeten sich telefonisch.

Quelle: SWR Nachrichten vom 05.07.2010