Focus: Durchbruch für geprellte Anleger

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BGH stärkt AnlegerrechteFocus-online berichtet: Mit einer Grundsatzentscheidung hat der BGH geschädigten Anlegern den Rücken gestärkt. Banken müssen jetzt auch für Investmentflops aus den 90er-Jahren geradestehen.

Unscheinbar kommt die Nachricht vom Bundesgerichtshof daher, ohne lautes Tamtam, für Anwälte wie Banken unerwartet, aus dem Off. Ihr Inhalt gleicht einem Paukenschlag. „Kreditinstitute haben Pflicht zur Aufklärung über sogenannte Rückvergütungen bereits ab dem Jahr 1990 schuldhaft verletzt“, schreiben die Bundesrichter nüchtern über ihre Pressemitteilung. Der Beschluss ist jedoch ein Warnschuss an die Banken. Immer wieder konnten sie höchstrichterliche Entscheidungen durch Prozesstaktik umgehen. So oft, dass es selbst dem BGH ein Dorn im Auge war. Nun hat er den Banken die Leviten gelesen.

Quelle: Focus Online

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3 Antworten to “Focus: Durchbruch für geprellte Anleger”

  1. vobaschaden Says:

    Hoffentlich kapieren die Volksbanken diesen Warnschuß und reagieren nun mit zügigen Entschädigungen an alle, die sie z.B. mit den DG-Anlagen reingelegt haben.

  2. bankgenosse Says:

    @ vobaschaden: Nach unseren Informationen versuchen die sogenannten „Volks-„Banken immer noch, ihre geprellten DG-Fonds-Anleger ein weiteres Mal für dumm zu verkaufen, in dem sie ihnen scheinbar tolle Entschädigungsangebote zwischen 50 und 80 % anbieten.

    Diese Angebote erweisen sich bei genauer Betrachtung als Mogelpackung, denn erstens steht den Anlegern jetzt zweifelsfrei eine volle Entschädigung zu (plus Zinsen) und zweitens wollen die Bänker von dem angebotenen Prozentsatz noch die angeblichen Steuervorteile abziehen. Die Steuervorteile, die der Anleger nach Ansicht der Bank bekommen haben soll, werden selbstverständlich von der Bank nach Gutdünken berechnet.

    Fazit: Die Banken mit dem „V“ sind unbelehrbar. Selbst jetzt, wo klar ist, dass die Anleger zu 100 % im Recht sind, wird noch gepokert.

  3. Der Abgezockte Says:

    Die Volksbank Balingen versucht derzeit, die Anleger zu einem 50%-Kompromiss zu überreden. Da werden Horrorszenarien an die Wand gemalt, z.B. es wäre nur eine Frage der Zeit, bis „irgendein Richter diesen Kickback-Schwachsinn beendet“. Die Bankvorstände üben massiven Druck auf die Geschädigten aus und werden gelegentlich schon mal laut im Gespräch, wenn die Anleger dem faulen Kompromiss nicht zustimmen wollen.

    Liebe Vorstände der Volksbank Balingen: Der BGH hat die Situation eindeutig und einfür alle mal geklärt. Falls Ihr es noch nicht wisst: Der BGH ist die höchste Instanz. Da kommt nicht „irgendein Richter“ und beendet irgendwas. Vielmehr hat der BGH Euer schamloses Treiben beendet, bei dem ihr seit Jahren versucht, das geltende Gesetz nach Eurem Geschmack zurecht zu biegen.

    Jetzt habt ihr die Wahl: Jeden Anleger freiwillig und komplett entschädigen (incl. Zinsen und entgangenem Gewinn) oder gegen jeden einzelnen Anleger vor Gericht verlieren und ihn dann entschädigen. Und die Gerichtskosten auch noch zahlen.

    Ich glaube kaum, dass Eure Mitglieder (wie ihr vielleicht wisst, sind die nämlich die Eigentümer Eures Ladens) es noch lange mit ansehen, wie ihr das Geld für sinnlose Gerichtsprozesse verschwendet anstatt es als Dividende auszuschütten.

    Ihr habt Mist gebaut. Großen Mist!
    Jetzt ist es an der Zeit, das zuzugeben und den Kurs zu korrigieren.

    Nicht mit neuen, faulen Kompromissen und Abzockmannövern, sondern so, wie es nach Moral, Recht und Gesetz korrekt ist. Falls ihr diese Begriffe noch kennt.

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