Kickbacks: Wieder eine Rechtslücke geschlossen

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Banken müssen Kunden noch lange nach dem Verkauf eines Finanzprodukts über die vereinnahmten Provisionen aufklären.

Das hat das Amtsgericht Heidelberg entschieden. Das Gericht schließt damit eine wichtige Lücke, die viele Anleger bislang von einer Klage gegen ihre Bank abgehalten hat. Die Kreditinstitute müssen ihre Kunden über Provisionen, die sie von den Produktanbietern erhalten, aufklären. Früher haben viele Banken nicht über diese sogenannten Kickbacks informiert – und sich damit angreifbar gemacht: Kunden, die versichern, dass sie das Investment nicht getätigt hätten, wenn sie von den verdeckten Provisionen gewusst hätten, können auf Schadensersatz pochen.

Quelle: Capital

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3 Antworten to “Kickbacks: Wieder eine Rechtslücke geschlossen”

  1. vobaschaden Says:

    Meine Volksbank hat lapidar geantwortet: Wir können uns an nichts mehr erinnern und die Aufbewahrungsfrist der Unterlagen ist nach 10 Jahren verstrichen.

  2. Bimbes Says:

    Es liegen Unterlagen vor:

    1. Es wurde provisioniert
    2. Es wurden umsatzabhängige Provisionen gezahlt, mit Beispiel in welcher Höhe.

    Kein Geschädigter soll sich daher mit der plumpen, dummen Art von angeschriebenen Volksbanken/Raiffeisenbanken/Südwestbanken zufrieden geben.

  3. Hans Joachim Bendlin Says:

    In fast allen Urteilen, wurde bekannt, dass Provisionen gezahlt wurden und zwar mehr als marktüblich. Das erklärt auch den immensen Vertriebsaufwand zur Platzierung der entsprechenden Bankprodukte.
    Die Banken sollten erkennen und einsehen, dass die Zeit der Verschleierung vorbei ist.
    Es hilft nur eines: schnellstmöglich reinen Tisch machen und sich mit den betroffenen Anlegern einigen.
    Verlorene Prozesse werden teurer!

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