Archive for November 2010

Plusminus berichtet über versteckte Provisionen bei Banken

24. November 2010

Kein Einzelfall: Überwiegend erhält die Bank beim Verkauf von geschlossenen und offenen Fondsanteilen, Zertifikaten und einigen anderen Wertpapieren Rückvergütungen für die Beratung und den Vertrieb dieser Produkte und damit einen speziellen Anreiz, gerade diese Produkte ihren Kunden anzupreisen. Über eine solche Rückvergütung muss der Kunde aber informiert werden, sagen die Richter. Sonst weiß der Kunde nicht, inwieweit es dem Banker bei der Beratung tatsächlich um das Wohl des Anlegers geht oder nur um sein eigenes Interesse. Diesen Interessenkonflikt müssen die Banken offenlegen.

Link zum Online-Artikel

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SKB-Prozess mit großem Medieninteresse

18. November 2010

Landgericht KarlsruheEin voller Gerichtssaal zur Auftaktverhandlung und Berichte in allen relevanten Medien – so startete der Prozess gegen die Spar- und Kreditbank Karlsruhe.

Für die Leser des Bankgenossen hier ein Link zu einer interessanten Reportage des Südwestrundfunks: Zur SWR-Reportage

Bafin muss Bank-Infos zur Verfügung stellen

15. November 2010

Schluss mit der Geheimniskrämerei: Die Bafin muss Bank-Unterlagen für die Beweisführung zur Verfügung stellen.

Im Falle einer jursitischen Auseinandersetzung mit ihrer Bank tragen Anleger in den meisten Fällen die Beweislast. Die meisten beweistauglichen Unterlagen sind jedoch im Besitz der Bank udn die Anleger haben keine Zugriff. Die Rechtssprechung hat diesen Mißstand erkannt und die Bafin dazu verdonnert, zur Beweisführung benötigte Unterlagen zur Verfügung zu stellen – auch wenn diese von der Bank als „vertraulich“ eingestuft werden.

http://ow.ly/39I8V

Karlsruhe: Anleger wehrt sich gegen Bank

11. November 2010

Beratungsfehler-Vorwürfe gegen Spar- und Kreditbank Karlsruhe werden am 17. November 2010 vor dem Landgericht Karlsruhe verhandelt.

Lange Zeit hat Hans Joachim Bendlin seiner Hausbank, der Spar- und Kreditbank Karlsruhe, vertraut. Dass das ein Fehler war, bekam er bitter zu spüren, als seine vermeintliche Altersvorsorge – eine von der Bank als „wertbeständige, sichere Kapitalanlage“ angepriesene Immobilienbeteiligung – plötzlich wertlos war. Die Bank selbst redet heute von „hochspekulativen Anlagen“ und davon, dass der Anleger ein unternehmerisches Risiko eingegangen sei. Nachdem sich in das in der Beratung ganz anders angehört hatte, wollte Bendlin dies nicht so einfach hinnehmen und suchte nach einer gütlichen Entschädigungslösung mit der Bank. Diese sah sich im Recht und lehnte einen Kompromiss ab. Jetzt wird die Sache vor Gericht verhandelt.

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VR-Bank Hof: DG-Fonds-Verstrickungen

7. November 2010

Lange Zeit haben es die Volks- und Raiffeisenbanken verstanden, ihre „Leichen im Keller“ bestens zu vertuschen. Dank neuer Medien wie Facebook und Twitter wird immer mehr aufgedeckt, was bisher erfolgreich unter den Teppich gekehrt wurde. Auch die VR-Bank Hof bekommt dies aktuell zu spüren: Mit einer eigenen Seite in der Online-Community Facebook wollte sie sich als „eine der Guten“ darstellen. Krampfhaft wurde Positives gesucht und darüber geredet. Wer den Dialog mit den Kunden öffentlich machen will, muss sich allerdings bewusst sein, dass der Kunde das sagt, was ihn bewegt.

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DG-Fonds 26: Südwestbank verurteilt

2. November 2010

Das Landgericht Stuttgart die Südwestbank AG erneut verurteilt; geklagt hat ein Anleger des DG-Fonds 26, dem insgesamt 28.956,47 Euro plus Zinsen zugesprochen wurden (Aktenzeichen 25 O 469/09)