VR-Bank Hof: DG-Fonds-Verstrickungen

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Lange Zeit haben es die Volks- und Raiffeisenbanken verstanden, ihre „Leichen im Keller“ bestens zu vertuschen. Dank neuer Medien wie Facebook und Twitter wird immer mehr aufgedeckt, was bisher erfolgreich unter den Teppich gekehrt wurde. Auch die VR-Bank Hof bekommt dies aktuell zu spüren: Mit einer eigenen Seite in der Online-Community Facebook wollte sie sich als „eine der Guten“ darstellen. Krampfhaft wurde Positives gesucht und darüber geredet. Wer den Dialog mit den Kunden öffentlich machen will, muss sich allerdings bewusst sein, dass der Kunde das sagt, was ihn bewegt.

Für Kunden, die ihr Erspartes verloren haben, weil ihnen die VR-Bank Hof DG-Fonds und andere schräge „Anlageprodukte“ empfohlen hat, ist genau das Thema Nr. 1. Auch wenn die Bank das ignorieren will und versucht, die Leute mit Themen wie einer „Gemäldeausstellung“ oder einem „Countdown zur Sparwoche“ von dem abzulenken, was wichtig ist. So lange die VR-Bank Hof ihre Altlasten nicht beseitigt hat, wird sie (gerade in unserer vernetzten multimedialen Welt) keine Ruhe bekommen. Daher die Empfehlung des Bankgenossen: Erst die geschädigten Anleger entschädigen, dann über „schöne Dinge“ reden!

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2 Antworten to “VR-Bank Hof: DG-Fonds-Verstrickungen”

  1. vobaschaden Says:

    Die VR-Bank in Hof ist ja nicht die einzigste, die ihre Anleger mit den DG-Fonds abgezockt hat. In meinem Fall ist es die Volksbank Montabaur, die meine Ersparnisse zur Altersvorsorge in diese Fonds gelenkt hat. Auch dort gilt immer noch tarnen und täuschen statt zurückzahlen. Aber die Kunden wenden sich mit der Zeit doch von einer solchen Bank ab, selbst wenn noch so feine Künste das unsaubere Geschäft überdecken sollten.

  2. Hans Joachim Bendlin Says:

    Wer glaubt, diese merkwürdigen „Beratungen“ dieser „Volksbanken“ wären Einzelfälle, irrt sich. Dieses Geschäftsmodell hatte System und war offensichtlich darauf ausgelegt, Geld von bestimmten Kundengruppen abzugreifen und hohe Provisionen und Verwaltungsgebühren zu kassieren.
    Es bleibt ein nachhaltiger fader Beigeschmack und für die Betroffenen Geldverlust und natürlich maßlose Enttäuschung über diese Art von „Kundenbetreuung“.
    Nach wie vor fehlt bei den Verantwortlichen jegliche Einsicht. Trotz der inzwischen zahlreichen verlorenen Prozesse werden in der Regel keine Vergleiche angeboten. Wie viele Prozesse wollen die Volksbanken noch verlieren? Offensichtlich hoffen die Bänker auf die biologische Lösung und daß viele Anleger die nervenaufreibende und zeitaufwendige juristische Auseinandersetzung scheuen.

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