Archive for April 2011

Wieder ein Desaster für Volksbank-Anleger

30. April 2011

Die Japankrise hat jetzt auch den mehr als 2,2 Milliarden Euro schweren offenen Immobilienfonds UniImmo Global erwischt, den die Volksbanken und Raiffeisenbanken seit 1. April 2004 als vermeintlich sichere Anlage verkauft haben sollen. Die Banken haben dabei nicht schlecht verdient. Sie kassierten bis zu 5 Prozent Ausgabeaufschlag vom Anteilswert und bis zu 35 Prozent der jährlichen Verwaltungsgebühr in Höhe von 0,8 bis 1 Prozent der Anteilswerte.

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DZ Bank erneut verurteilt

29. April 2011

Die Urteile gegen die DZ Bank in Sachen DG Fonds häufen sich. Am 2. März hat das Landgericht Frankfurt eine weitere eindeutige Entscheidung getroffen: Die DZ Bank muss dem Anleger den Schaden ersetzen, weil sie im Prospekt eine Mietgarantie versprochen hat, die mehr als drei mal so hoch war als in der Realität. Unterdessen verdichten sich die Anzeichen, dass die zahlreichen Fakten, die in Zusammenhang mit dem DG Fonds-Skandal ans Licht treten, auch von strafrechtlicher Bedeutung sein könnten.

Berufungsverhandlung gegen die Südwestbank

27. April 2011

Ein Kläger hatte in erster Instanz gegen die Südwestbank gewonnen. Allerdings ist die Beklagte, wie üblich, in Berufung gegangen. Die Berufungsverhandlung vor dem OLG Stuttgart findet am 27.07.2011 um 13:00 Uhr statt.

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Dammbruch: Letzer Verteidigungswall der Banken ist gefallen

23. April 2011

Ein weiteres Mal hat der Bundesgerichtshof Klartext gesprochen. Im Senatsurteil XI 191/10 vom 9. März 2011, das jetzt vorliegt, räumt der BGH mit den gründlich auf erteilt damit den phantasievollen Rechtskonstruktionen der Banken, mit denen die Kreativ-Anwälte berechtigte Klagen geschädigter Anleger abzuwiegeln versuchten, eine klare Absage.

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DZ Bank erleidet 12-fache Niederlage vor dem Landgericht Frankfurt

21. April 2011

Mit gleichlautenden Urteilen des Landgerichts Frankfurt wurde die DZ Bank gleich in 12 Fällen wegen Prospektfehlern beim DGI-Fonds Nr. 34 dazu verurteilt, die damalige Anlagesumme an die Anleger (Kläger) zurückzuzahlen. Das Urteil wurde am 28. März 2011 verkündet und ist noch nicht rechtskräftig. In der Verhandlung vom 31. Januar 2011 wurden 12 Fälle verschiedener Anleger gleichzeitig verhandelt. Anwalt der Anleger (Kläger) war Rechtsanwalt Andersen, Berlin. Anwalt der unterlegenen DZ Bank (Beklagte) war RA Dr. Lindemann. Ob die DZ-Bank dieses Urteil anerkennt oder in Berufung gehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

DG-Fonds 35: BGH entscheidet

20. April 2011

Voraussichtlich am 10. Mai 2011 entscheidet der Bundesgerichtshof nach einer zur mündlichen Verhandlung über das Thema Schadensersatz beim  DG-Fonds Nr. 35. In der Verhandlung  geht es um drei Entscheidungen des OLG Frankfurt am Main, in denen der Emissionsprospekt jeweils für fehlerhaft erachtet wurde. Die DZ Bank AG war in diesen Verfahren bereits zum Schadensersatz verurteilt worden. Experten erwarten von dem Urteil des Bundesgerichtshofs eine bedeutende Signalwirkung für alle außergerichtlichen und gerichtlichen Verfahren in Sachen DG-Fonds Nr. 35.

Mit falschen Versprechungen angelockt

8. April 2011

In den letzten Jahrzehnten haben viele Verbraucher Geld verloren, das sie in geschlossene Immobilienfonds gesteckt hatten. Im Regelfall handelt es sich bei diesen geschlossenen Fonds um unternehmerische Beteiligungen. Anleger haften dann mit dem gesamten Eigenkapital. Manchmal bestehen darüber hinaus sogar noch Nachschusspflichten. Die meisten Verbraucher sind sich dieser Risiken nicht bewusst, denn die Aufklärung über mögliche Verluste ist oftmals dürftig.

Quelle: Mittelsachsen TV