Steinbrück, der Bankenverbündete

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Seit 2009 hat SPD-Kanzlerkandidat Steinbrück rund 80 hochdotierte Vorträge bei Banken und Wirtschaftskanzleien gehalten – unter anderem auch bei der DZ Bank. DG-Fonds-Geschädigte können also davon ausgehen, dass von ihm wenig Rückendeckung kommt im Kampf gegen den verbrecherischen Umgang der DZ Bank mit ihren Anlegern. In der großen Koalition hat sich Merkel-Kumpane Steinbrück vehement für die Bankenrettung eingesetzt – getreu dem Motto „Rettet die Täter – und haltet uns die Opfer vom Leib“. Ob sich die SPD mit diesem Kandidaten einen Gefallen tut?

Weiterführender Link: Campact.de fordert mehr Transparenz bei Poitiker-Nebeneinkünften

Transparenz muss für alle gelten!

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5 Antworten to “Steinbrück, der Bankenverbündete”

  1. Armin von der Bank Says:

    Bisher blockierten CDU/CSU und FDP eine schärfere Veröffentlichungspflicht im Bundestag. Doch nachdem sie nun völlig zu Recht vollständige Transparenz von Steinbrück fordern, kommen die Koalitionspolitiker/innen in Argumentationsnöte: Warum soll nicht für alle Abgeordneten gelten, was sie von Steinbrück fordern? Das ist unsere Chance! Jetzt müssen wir Bürger/innen deutlich machen, dass wir auf eine Transparenzpflicht auf Heller und Pfennig bestehen.

  2. Gustav G. Says:

    Der Fall Steinbrück unterstreicht jetzt erneut, wie dringend nötig eine weit detailliertere Veröffentlichung ist. Und zwar für alle Abgeordneten.

    Daher ist es Bürgerpflicht, vor den Abstimmungen am 17. und 18, Oktober die Politiker aufzufordern, für die Tranparenz zu stimmen.

  3. vrbankopfer Says:

    Da muß man sich fragen, auf welcher Seite diese Politiker stehen: auf Seite der Lobbyisten oder auf Seite der „Normalbürger“. Ich jedenfalls weiß, wen ich bei nächsten Wahl nicht wählen werde.

    • Bankengeschädigter Says:

      Wen ich NICHT wählen werde, weiß ich auch schon.
      Ich frage mich nur, wer dann noch als wählbar übrig bleibt.

  4. Vobaschaden Says:

    „Wes´ Brot ich fress´, des´ Lied ich sing´!“ – Diese alte Volksweisheit gilt auch für die Volksvertreter. Herr Steinbrück glaubt, er habe einen Marktwert, deshalb könne er so hohe Honorare von den Banken bekommen (so äußerte er sich in Günther Jauchs Sendung).

    Ohne sein Bundestagsmandat (das ihm allerdings die Wähler verschafft haben) wäre sein Marktwert für die Banken vermutlich nur noch 5 Prozent der derzeitigen Honorarhöhe, was heißt, für 2 Stunden Vortrag bekäme er 500 statt 10.000 Euro. 9.500 Euro dürften also anteilige Schmierung für künftige Entscheidungen im Sinne der Banken sein. Schauen wir also mal, was in der nächsten Zeit daraus wird.

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