Mehr Transparenz bei Abgeorndetenbezügen

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Wer steuert unsere Abgeordneten? Sind sie wirklich nur ihrem Gewissen verpflichtet oder vielleicht eher dem einen oder anderen „Sponsor“? Nach langem Ringen im Ältestenrat des Bundestags haben Union und FDP gestern mehr Transparenz bei den Nebeneinkünften von Abgeordneten beschlossen. Hohe Nebenverdienste müssen künftig in sieben zusätzlichen Stufen veröffentlicht werden. Das ist zwar noch keine totale Transparenz, aber immerhin ein großer Fortschritt.

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Eine Antwort to “Mehr Transparenz bei Abgeorndetenbezügen”

  1. F. Kipp Says:

    In der ganzen Diskussion um die Offenlegung der Nebeneinkünfte von Abgeordneten stellt sich mir immer stärker die eine Frage: Ist Abgeordneter eines deutschen Parlamentes kein Vollzeit-Job???

    Millionen Arbeitnehmer, vor allem aber auch noch Angestellte des öffentlichen Dienstes oder Beamte, haben in Ihren Arbeitsverträgen eine klare Genehmigungspflicht von Nebentätigkeiten, wobei eine Genehmigung durch den Arbeitgeber oder Dienstherrn regelmäßig wegen angeblicher Interessenskonflikte versagt wird. Und das bei Tätigkeiten, deren Monatswert mit 1-4000,- € angesetzt wird. Wie kann man als MdB dann monatlich 12.000,- € vom Bund kassieren wollen und dazu ein angebliches Recht einfordern, Nebentätigkeiten mit einem vielfachen Gegenwert auszuüben und die Einnahmen daraus zu verschweigen oder mit einer Stufenregelung zu verschleiern?
    Eigentlich sagt das schon alles!

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