Skandal bei der Volksbank Odenwald: Rentner-Ehepaar kämpft um Ersparnisse

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Nichts mehr sicher: Volksbank OdenwaldDiesmal geht es nicht um DG Fonds – doch die Kreativität bei der Volksbank Odenwald scheint keine Grenzen zu kennen, wenn es darum geht, Kunden um ihr Erspartes zu bringen. Ein Rentner-Ehepaar aus Reinheim kämpft vor Gericht um 120.000 Euro. Dieser Fall stellt das, was den über 20.000 DG-Anlage-Geschädigten so alles wiederfahren ist, an Dreistigkeit noch bei weitem in den Schatten. Als die Kunden ihr Geld vom Konto abheben wollten, teilte ihnen die Bank einfach mit, dass es nicht mehr da sei. Zur gleichen Zeit hatte der hoch verschuldete Berater die fehlende Summe nach Recherchen des Hessischen Rundfunks auf seinem Privatkonto eingezahlt. Das bedeutet: Nicht einmal das Geld auf den ganz gewöhnlichen Konten scheint vor den Machenschaften der „schrägen Genossen“ sicher.

Zur Reportage der Hessenschau

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6 Antworten to “Skandal bei der Volksbank Odenwald: Rentner-Ehepaar kämpft um Ersparnisse”

  1. Vobaschaden Says:

    Das ist doch ein Drama. Offenbar sind es gerade die älteren, langjährigen, z.T. geschwächten, kranken oder behinderten Kunden, die man sich als Opfer aussucht, weil dort wenig Kraft da ist, um für die Auszahlung der Ersparnisse zu kämpfen. Und schon bei einem Vergleich macht die Bank oder in diesem Fall der Berater einen guten Schnitt. Hoffentlich lassen die Richter diese Schande nicht zu und sorgen dafür, dass die alten Leute ihr lebenslang Erspartes zurück erhalten.

  2. Rechtsstaat Says:

    Naja, wer aufgepasst hat, haben die „Opfer“ eine Auszahlung unterschrieben und sind dann ohne Geld raus? UND nach über einem Jahr fällt denen das plötzlich auf? Man muss halt mal die
    ganze Geschichte sehen. Übrigens: einen Freispruch gibt es
    schon.

    • Vobaschaden Says:

      Hallo Rechtsstaat, wissen Sie denn mehr? – Ein anständiger Berater denkt an sich, selbst zuletzt. Er zahlt das von dem Opa vergessene Geld auf sein eigenes Konto ein. Wie wunderbar – alle Schulden sind auf einen Streich bezahlt. Das ist eben der Unterschied zwischen moralischem Anstand und juristischer Nichtnachweisbarkeit. Nur weiter so und die Welt wird gut!?!?

  3. SI Says:

    Die beschuldigten sind örtlich bekannt und denen ist absolut zuzutrauen, sowas zu machen. Der Anlagenberater hätte angeblich, das eingezahlte Geld in einem Bankschliessfach eines Bekannten all die Jahre aufbewahrt. Naja ich glaub auch noch an den Weihnachtsmann. Man braucht doch nur eins und ein zusammenzählen. Dann weiss man was los ist. Und der geschädigte verlangt ausdrücklich keine Kontoauszüge….hahaha selten so gelacht….

  4. Vobaschaden Says:

    Hallo SI, was wissen Sie denn – offenbar mehr als der normale Hessenschau-Gucker?

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