Urteil in einem spektakulären Fall: Volksbank Odenwald schuldig gesprochen

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HessenschauVor einigen Wochen haben wir über einen besonders schweren Fall berichtet, in dem gutgläubige Kunden einer genossenschaftlichen Bank mit verbrecherischen Methoden um ihre Ersparnisse gebracht wurden. Die Hessenschau hatte damals in einem ausführlichen Beitrag berichtet. Nun liegt das Urteil vor – die Hessenschau hat das Thema gut recherchiert (ca. ab Minute 8). Der Fall wurde jetzt zugunstern der alten Leute und ihrer behinderten Tochter entschieden. Die Bank kam nicht zum Prozess, scheint sich zu schämen, was sie über fünf Jahre lang ihren Kunden angetan hat.

Der Mitarbeiter, der die 120.000 Euro unterschlagen hat, ist nach wie vor im Kundenservice der Volksbank Odenwald beschäftigt. Für einen Außenstehenden ist dies nicht nachvollziehbar. Andere müssen gehen, wenn Sie einen Flaschenpfand-Bon nicht korrekt einbuchen oder ein Brötchen zuviel essen. Aber bei Banken scheinen andere Gesetze zu gelten. Die Frage ist, wie lange sich die Bürger das noch bieten lassen.

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6 Antworten to “Urteil in einem spektakulären Fall: Volksbank Odenwald schuldig gesprochen”

  1. Vince Veer Says:

    Bürger des Odenwalds, hört die Signale: Konten bei der Volksbank auflösen, kündigen! Banken reagieren erst dann, wenn´s richtig wehtut.
    Ein VR-Bank-GEschädigter!

  2. Robin Hood Says:

    Das Ergebnis ist erfreulich!

    Warum werden das Gericht und die dort agierenden Akteure nicht genannt? Über die Vernichtung von Anlegergelder sollte mehr Öffentlichkeit geschaffen werden,

    VR/DZ Geschädigter

  3. Georg Schmid Says:

    Wenn ich Kunde dieser Bank wäre, wüsste ich, was jetzt zu tun ist. Schnell alle Einlagen in Sicherheit bringen. Weg von diesem Laden!

  4. volksbankenopfer Says:

    Das Vertrauen der Kunden dieser Volksbank scheint „grenzenlos“ zu sein, wenn man hört, dass dieser „Berater“ weierhin an Bord ist…..

  5. Vobaschaden Says:

    Wer durch Volksbanken Schaden erlitten hat, ist nicht zu beneiden. Sie geben ihre Fehler nicht zu, prozessieren ist unbedingt erforderlich, dann zieht sich das Ganze lange hin und man wird alt dabei. Währenddessen wird von den gleichen Beratern weiter getrickst und der Vorstand faselt über Werte wie Ehrlichkeit: https://www.youtube.com/watch?v=iO10Sse9bGg
    Über die Unterschlagung soll dann Gras wachsen und durch Weiterbeschäftigung des Beraters im Kundencenter soll nichts nach außen dringen. Dank Hessischem Rundfunk ist aber hier mal ein Fall überregional bekannt geworden.

  6. vrbankopfer Says:

    Das besonders Verwerfliche ist dabei, dass diese Banken ungeachtet dieser Urteile weiter machen wie bisher, siehe entsprechende Berichte von „Finanztest“.
    Die verantwortlichen Personen bleiben ungeschoren; eigentlich gehören die ins Gefängnis, denn Betrug ist eine strafbare Handlung.
    Was machen unsere Poltiker dagegen? Nichts!
    Bloß nicht den Banken wehtun!

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