Fondsverbrecher zweigt 37 Millionen ab

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WoelbernDer Inhaber und Chef des Hamburger Fondsanbieters Wölbern Invest, Heinrich Maria Schulte, ist unter dem Verdacht der gewerbsmäßigen Untreue in mehr als 300 Fällen verhaftet worden. Ein Sprecher der Hamburger Staatsanwaltschaft bestätigte einen entsprechenden Bericht des „Manager Magazins“. Der Haftbefehl sei wegen Fluchtgefahr bereits in der vergangenen Woche ausgestellt worden. Schulte soll sich aus Anlegergeldern persönlich in Höhe von 37 Millionen Euro bereichert haben.

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2 Antworten to “Fondsverbrecher zweigt 37 Millionen ab”

  1. Voba-Fondsgeschädigter Says:

    Das ist schon prima, wenn endlich mal Handschellen klicken. Aber es gibt noch viele Fond-Verbrecher, die nicht nur frei herumlaufen, sondern weiterhin Kundengelder in Beratungsgesprächen in zweifelhafte Anlageformen lenken, nur weil sie ihre Provision vor Augen haben. Nach den Urteilen und Vergleichen im DG-Anlagenskandal wächst schon wieder das erste Gras über deren Machenschaften.

  2. vrbankopfer Says:

    Dies ist einer der seltenen) Fälle, wo ein Verantwortlicher (hoffentlich) zur Rechenschaft gezogen wird. Das ist aber nur ein Tropfen auf dem heißen Stein.
    Nach wie gibt es in Deutschland unzählige Banken und Berater, die ungestraft Ihr Unwesen treiben und gutgläubige Bankkunden um ihre sauer vedienten Ersparnisse bringen.
    Auch den den vorgeblich seriösen genossenschaftlichen Banken (Volks- und Raiffeisenbanken) gibt es viele Hinweise, dass dort solche Praktiken abgelaufen sind und noch ablaufen.
    Es wäre wünschenswert, wenn auch in diesen Kreisen die Staatsanwälte einmal genauer hinsehen würden. Insbesondere bei den genossenschaftlichen Immobilienfonds sind hinreichen viele Fälle bekannt geworden, wo eine Reihe von Fonds überschuldet sind. Nicht nur, dass diese Anleger meistens keine Ausschüttungen erhielten, sondern darüber hinaus müssen sie damit rechnen, dass keine Aussichten bestehen, jemals ihre Einlage wieder zurückbekommen.
    Die Verantwortlichen hierfür konnten sich meistens dadurch aus der Affäre ziehen, weil sie nicht beweisen mußten, dass sie richtig beraten haben. Vielmehr liegt leider die Beweislast iimer noch beim Anleger.
    Auch hat in den meisten Fällen die 3-jährige Verjährungsfrist die Verantwortlichen vor Schadensersatzklagen bewahrt.
    Somit hat der Verbraucherschutz in diesem Bereich wohl noch nicht gegriffen.

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