Archive for März 2016

Erfolglose Fusionitis – Volksbank Rottweil scheitert mit allen Fusionsversuchen

30. März 2016

Mit Balingen haben sie es probiert, mit Schramberg und mit Tuttlingen. Doch keiner will sie haben. Viel Energie hat die Volksbank Rottweil in Fusionsanstrengungen gesteckt. Bei dem einen oder anderen Anlauf waren auch schon die Personalentscheidungen für die Zeit nach der vollzogenen Fusion getroffen und die teils pikanten Mitarbeitergespräche geführt. Doch es ist nie soweit gekommen: Bisher wurde stets in letzter Sekunde die Notbremse gezogen. Die Mitglieder sollten ihren Vorstand und Aufsichtsrat nun aber wirklich mal zur Rede stellen.

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Die EZB bewegt sich längst außerhalb ihres politischen Auftrags

10. März 2016

EZBDer EZB-Rat trifft sich heute in Frankfurt. Den Anzeichen nach soll das Tempo der viel zu lockeren Geldpolitik noch erhöht werden. Ein Direktoriumsmitglied der EZB, Jürgen Stark, widerspricht der Mainstream-Meinung im Gremium: Die EZB bewege sich nicht mehr im Rahmen ihres politischen Auftrages. Auch die (nicht differenzierbaren) Instrumente seien untauglich, um die vielfältigen, regional unterschiedlichen Probleme des Euroraums zu lösen.

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Der große Deka-Bluff

2. März 2016

Deka-Bluff Windige Fondskonzepte, betrogene Anleger und Verantwortliche, denen nicht bei zu kommen ist – so sind mittlerweile die Genossenschaftlichen Investmentangebote bekannt. Weniger kriminell, aber auch nicht befriedigend läuft es bei den Fonds der Sparkassen: Unter dem Titel „Der große Deka-Bluff“ deckt die Wirtschaftswoche auf, was Anleger von Dekafonds wirklich erwarten können. Es wird schnell klar: Die Prospektangaben und Prognoserechnungen sind Wunschvorstellungen, die jeglicher Realität entbehren.

Zum Online-Artikel der Wiwo

Sparer werden weiter enteignet

1. März 2016

Am 10. März ist die nächste EZB-Sitzung. Die Anzeichen verdichten sich, dass die EZB den Einlagenzins von derzeit minus 0,3 Prozent voraussichtlich weiter senken wird. Außerdem wird sie ihre Ankauf-Programme für notleidende Staatsanleihen höchstwahrscheinlich ausweiten. Mario Draghi und seine Gefolgsleute haben für die gedanken- und planlose Schuldner die perfekte Welt geschaffen. In dieser Welt zahlt der Schuldner nahezu nichts, und wenn ihm selbst das zu viel ist, nimmt die EZB seine Risiken in ihre Bücher. Es ist mittlerweile nicht nur chic, auf Kosten anderer zu leben – es zahlt sich auch noch aus. Wie lange das gut gehen kann, bleibt abzuwarten. Waren es früher vereinzelte „Asoziale“, die dem System schadeten, ist heute das System „asozial“. Verantwortungsbewusstes Handeln und Sparen für die Zukunft scheinen Tugenden aus der Vergangenheit zu sein.