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Nur 5 Prozent der Rettungsmilliarden landeten bisher im griechischen Haushalt

4. Mai 2016

Wie das Handelsblatt heute berichtet, trifft genau das zu, was die meisten befürchtet haben: Die nach Athen gesandten Rettungsmilliarden halfen vor allem Banken und Großinvestoren. Mit den Hilfspaketen für Griechenland wurden nicht die Griechen gerettet, sondern vor allem die Banken – und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. Das belegt eine Studie der European School of Management and Technology (ESMT), die wir im Handelsblatt exklusiv ausbreiten. Danach landeten nur fünf Prozent von 216 Milliarden Euro Rettungsgeldern im griechischen Haushalt. „Die europäischen Steuerzahler haben die privaten Investoren herausgekauft“, bilanziert ESMT-Präsident Jörg Rocholl.

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