Posts Tagged ‘Altersvorsorge’

Gerichtstermine in Sachen DG-Fonds

27. September 2013

Hier erfahren Sie, welche Verhandlungstermine in Sachen DG Fonds anstehen (sofern wir davon erfahren haben). Gerne gibt der Bankgenosse auch Ihre Verhandlungstermine bekannt – wir freuen und über jede Information!

Derzeit keine Termine online.

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Falsche Versprechen

4. März 2013

ImmobilienDie Angst vor Altersarmut geht um, und der Staat treibt die Menschen dazu, private Vorsorge zu betreiben. Der Markt ist voll von Anlage- und Versicherungsberatern, die mit der Angst der Bürger spielen und viele Möglichkeiten der Absicherung anbieten. In vielen Fällen entpuppt sich die „sichere Altersvorsorge“ als Luftnummer. Die Berater wollen von ihren Versprechungen dann nichts mehr wissen, die Banken lehnen die Verantwortung ab. Anleger fühlen sich vom Staat allein gelassen, weil der Gesetzgeber es bis heute nicht geschafft hat, die Gesetze so zu gestalten, dass Anleger vor Abzockern geschützt werden.

Bericht im WDR

Bank-Zeuge rudert zurück

15. Februar 2012

Interessante Verhandlung am Landgericht Ravensburg: Rund 50 Kunden hätte er DG-Fonds verkauft, gab ein Anlageberater an, der von der Südwestbank als Zeuge benannt worden war. In 100 % aller Fälle habe er die Kunden im Rahmen seines Beratungsgesprächs darüber aufgeklärt, dass das Agio an die Bank fließe. Diese Angabe, die in krassem Widerspruch zu anderen Aussagen steht, hatte der Berater auch als Zeuge in einem anderen Prozess gemacht. Dr. Schulze, der Anwalt des Kläger-Ehepaars wollte es daher genau wissen und hakte nach, worauf der Zeuge zurückruderte: „Naja – beschwören kann ich das nicht“. Der Anwalt stellte klar: „Möglicherweise müssen Sie das aber gleich“, darum solle er sich genau überlegen, was wirklich passiert sei und nur das zu Protokoll geben, was der Wahrheit entspreche.

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Raiffeisen-Volksbank Erlangen-Höchstadt eG versucht ihr Glück aufs neue – wohl erfolglos!

20. November 2011

Die Raiffeisen-Volksbank Erlangen-Höchstadt eG wurde bereits 2010 zur Rückabwicklung eines DG-Fonds verurteilt. Leider hat sie hieraus nichts gelernt. In dem ursprünglichen Verfahren wurde die Raiffeisen-Volksbank Erlangen-Höchstadt eG durch die vom Bayerischen Genossenschaftsverband stets empfohlenen Münchner Geno-Recht-Kanzlei vertreten. Freundlich, jovial und gewohnt manipulativ – aber letztlich erfolglos – trat diese vor dem LG Nürnberg auf.

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„Missbrauchs-Skandal“: BVR will Occupy-Bewegung für sich instrumentalisieren

31. Oktober 2011

Es ist kaum zu glauben, wie dreist die Banken geworden sind. Gerade die Volks- und Raiffeisenbanken unter ihrem BVR-Präsidenten Uwe Fröhlich schrecken anscheinend vor garnichts mehr zurück. Die Milliarden-Verluste durch Spekulationen bei der DZ Bank und der DG-Immobilienskandal, bei dem rund 22.000 genossenschaftliche Bankkunden ihre Altersvorsorge verloren haben, sind offenbar nicht genug. Jetzt wird die genossenschaftliche Propaganda-Maschinerie noch unverfrorener, als sie es bisher schon war: Der BVR will sich die Proteste an den Finanzplätzen zunutze machen. Da werden Occupy-Demonstranten plötzlich in VR-Anzeigen abgebildet und so getan, als wären die VR-Banken „die Guten“. Ein Beitrag aus der Hessenschau hat die peinliche Entgleisung der Genossen aufgedeckt.

Spar- und Kreditbank Karlsruhe muss an Anleger Schadensersatz zahlen

26. Oktober 2011

Beratungsfehler-Vorwürfe gegen Spar- und Kreditbank Karlsruhe wurden am 19. Oktober 2011 vor dem Landgericht Karlsruhe verhandelt.

Ein langjähriger Kunde hat seiner Hausbank, der Spar- und Kreditbank Karlsruhe, insbesondere in Geldanlagen vertraut. Dass dies vermutlich ein Fehler war, bekam er bitter zu spüren, als seine vermeintliche Altersvorsorge – eine von der Bank als „wertbeständige, sichere Kapitalanlage“ angepriesene Immobilienfondsbeteiligung – plötzlich wertlos war. (more…)

Ulrich Wickert steht weiter in der Kritik

25. August 2011

Versumpft?Schon im Januar 2011 hat DER BANKGENOSSE kritisiert, dass sich Ulrich Wickert für die genossenschaftliche Heuchelkapmagne „Werte schaffen Werte“ her gibt. Ausgerechnet Mr. Tagesthemen, der mehrere Bücher geschrieben hat wie „Der Ehrliche ist der Dumme“ oder „Gauner muss man Gauner nennen“ verkennt jetzt die Realität und stellt das moralisch verfallene Genossenschaftswesen so dar, als würde heute noch alles im Sinne von Raiffeisen und Schultze-Delitzsch laufen. Dabei verkennt er völlig, dass die genossenschaftliche Anlageberatung mangelhaft ist und bereits vielfach rechtskräftig verurteilt. Dass zigtausende Kunden und Genossenschaftsmitglieder ihren genossenschaftlichen Beratern vertraut und damit ihre Altersvorsorge verloren haben, ignoriert er einfach.

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Annahme von Schmiergeld wird Volksbank Baumberge zum Verhängnis

4. August 2011

Es hätte alles so schön werden können: Ein langjähriger Mitarbeiter eines Unternehmens erhält von seinem Arbeitgeber einen größeren Altersvorsorgebetrag und will diesen in eine Immobilie investieren. Der Berater bei der örtlichen Volksbank empfiehlt ihm DG Fonds als „sichere, wertbeständige Anlageform“. Der Kunde lässt sich überzeugen. Doch es kommt anders: Auf Rendite wartet der Anleger vergeblich. Nach einigen Jahren muss er feststellen, dass auch das angelegte Geld weg ist. Die Bank will plötzlich von keiner Beratung mehr wissen und behauptet, der Anleger hätte Steuern sparen und Rendite erzielen wollen und das um jeden Preis.

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Oberlandesgericht Karlsruhe stellt sich gegen aktuelle BGH-Entscheidungen

29. Juni 2011

Beratungsfehler-Vorwürfe gegen Spar- und Kreditbank Karlsruhe wurden am 24. Mai 2011 vor dem Oberlandesgericht Karlsruhe in zweiter Instanz verhandelt und mit Urteilsverkündung vom 7. Juni 2011 vorläufig entschieden. Dass sich das OLG Karlsruhe offensichtlich gegen BGH-Entscheidungen stellt, stößt allgemein auf Unverständnis.

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LG Tübingen: Vergleich im Interesse des Anlegers

30. Mai 2011

Raiba Sondelfingen gibt auf / DG Fonds-Geschädigter erhält Großteil seines investierten Kapitals zurück.

Tübingen/Reutlingen-Sondelfingen. Gleich zu Beginn des Gütetermins machte die sachkompetente Richterin am Landgericht Tübingen klar, dass sie nicht gewillt ist, sich in Scheingefechte verzetteln zu lassen. Ihre Frage, ob fünf bzw. acht Prozent aus dem Agio hinter dem Rücken des Kunden wieder an die Bank geflossen seien, wollte der  Rechtsvertreter der Raiffeisenbank Sondelfingen zunächst dennoch nicht beantworten. Gleichwohl machte die Richterin deutlich, dass gerade in diesem Punkt die vorliegende Rechtssprechung für sie Leitliniencharakter habe. Auf die bei zahlreichen Gerichten noch immer praktizierte zeitraubende und wenig zielführende Vernehmungen von Anlegern und Beratern ließ sie sich erst gar nicht ein. Unmissverständlich machte sie der Bankenseite klar, dass sie derzeit kaum Chancen sehe, die Forderungen des Klägers abzuweisen. Um das Prozedere nicht unnötig in die Länge zu ziehen, schlug sie einen Vergleich vor. Nach intensiven Beratungen einigten sich die beiden Parteien darauf, dass der Anleger einen Großteil seines Geldes zurückerhält und die noch offenen Darlehensverpflichtungen gegenstandslos werden.

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