Posts Tagged ‘Anlegerschutz’

Koalitionsgespräche in Berlin

13. November 2013

Eine „nette“ Runde scheint da in Berlin zusammen zu sitzen – mit vielen Gemeinsamkeiten und das Unangenehme wird dezent beiseite geschoben und als „nicht so wichtig“ eingestuft. Dazu zählt dem Vernehmen nach auch der Anlegerschutz. Hier vertreten die Parteien am Verhandlungstisch unterschiedliche Positionen. Der Bankgenosse bittet daher alle Anleger, sich an ihre Wahlkreisabgeordneten zu wenden und dieses Thema in den Mittelpunkt zu stellen, bzw. auf die eigenen Erfahrungen und die Bedeutung des Anlegerschutzes hinzuweisen, damit sich Skandale wie die genossenschaftliche DG-Fonds-Misere, bei der sich die Verantwortlichen einfach davon stehlen, nicht wiederholen können.

Advertisements

Bad Waldseer Bank zur Rückzahlung verurteilt.

27. August 2012

„Über was haben Sie im Rahmen der Beratung noch aufgeklärt“ fragte die Richterin den ehemaligen Anlageberater der Bad Waldseer Bank, welcher zwischenzeitlich zum Vorstand aufgestiegen war. Mit keinem Wort erwähnte dieser eine Aufklärung über Provisionszahlungen. Deutlich vernehmbar soufflierte der Anwalt der Bank sodann „Das Agio ging als Provision an die Bank!“.

Im Protokoll wurde daraufhin vermerkt, dass der Beklagtenanwalt etwas Unverständliches „vorsagte“. Endlich bestätigte der Vorstand sodann, die Ehefrau des DG-Anlegers entsprechend darüber aufgeklärt zu haben. Natürlich schenkte das Landgericht Ravensburg dieser Aussage keinen Glauben.

Die Bad Waldseer Bank wurde nunmehr zur Rückzahlung von fast EUR 80.000 verurteilt. Der offene Rest des zur Finanzierung dienenden Darlehens wurde auf Null gesetzt und die Bad Waldseer Bank hat sämtliche Verfahrenskosten und die Anwaltskosten des Klägers zu tragen. (more…)

Hannoversche Volksbank erneut zu Schadenersatz verurteilt

19. August 2012

Beratungsverschulden kommen Bank teuer zu stehen

BildHannover. Rund 29.000 Euro plus Zinsen muss die Hannoversche Volksbank an eine Kunden zahlen. Das Landgericht Hannover stellte die gültige Rechtslage wieder einmal in schöner Deutlichkeit klar, nachdem die Anwälte der Hannoverschen Volksbank und der DZ Bank alles versucht hatten, mit juristischen Klimmzügen die realen Fakten zu verdrehen, um sich vor den gesetzlichen Schadenersatzzahlungen zu drücken.

(more…)

Lügengebäude der Volksbank in Schaumburg eG bricht vor dem Landgericht Bückeburg zusammen

3. November 2011

Noch im Jahr 2009 hatte das LG Bückeburg die Klage eines DG-30-Anlegers als verjährt abgewiesen. Dem Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Michael Schulze gelang es seinerzeit, dass das OLG Celle diese Entscheidung zugunsten des betroffenen Anlegers korrigierte. Gleichwohl akzeptierte die Volksbank in Schaumburg eG die zwischenzeitlich bundesweit eindeutige Rechtsprechung nicht, sodass im Falle eines weiteren DG-30-Anlegers Klage zum Landgericht Bückeburg eingereicht werden mußte.

(more…)

Ulrich Wickert gerät ins Kreuzfeuer

17. Januar 2011

Versumpft?Große Bilder der charismatischen Persönlichkeit Urlich Wickert, geschmückt mit Leit-Idealen der genossenschaftlichen Gründerväter Raiffeisen und Schulze-Delitzsch: So präsentiert sich die genossenschaftliche Bankengruppe im Internet unter Domain http://werte-schaffen-werte.de. Wickert wirbt damit unmissverständlich für die genossenschaftliche Vermögensberatung, die in zahlreichen Fällen wegen Schmiergeldzahlungen, falschen Versprechungen in Beratungen, geschönten Angaben in Verkaufsprospekten und unzähligen Verstrickungen innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes rechtskräftig veruteilt ist.

(more…)

Tarnen und Täuschen – Genossen vor Gericht

14. Januar 2011

Ein Kommentar von Dr. A. von Bank
Es ist zwar nicht neu, doch in letzter Zeit häufen sich die Fälle allzu offensichtlicher Tarn- und Täuschmannöver der DZ-Bank und der zahlreichen, von geschädigten Anlegern verklagten Volks- und Raiffeisenbanken.  So sind dem Bankgenossen mittlerweile unzählige Fälle bekannt, in denen die Bankenvertreter so kreativ mit der Wahrheit umgegangen sind, dass ein Normalsterblicher es mit „Lügen, dass sich die Balken biegen“ bezeichnen würde. Auch prozesstaktisch ziehen die hochdotierten Rechtsverdreher der orange-blauen Versager-Banken alle Hebel und Register. Da werden Termine immer wieder mit fadenscheinigen Begründungen verschoben, neue Anwälte hinzugezogen und permanent haltlose Zusammenhänge konstruiert, die dann später wieder revidiert werden müssen, wenn Anlegeranwälte wachsam sind. Mal wird Berufung eingelegt, dann wieder zurückgezogen und der Vergleichsweg gesucht, um dann trickreich den Anleger erneut über den Tisch zu ziehen.

(more…)

Deutsche Bank entschädigt reiche Amerikaner mit 554 Millionen Dollar

22. Dezember 2010

Der Vertrieb betrügerischer Steuersparmodelle kostet die Deutsche Bank 554 Millionen Dollar. Diese Summe muss die Bank nach einem Vergleich mit den amerikanischen Steuerbehörden zahlen. Die Ermittlungen richteten sich gegen Steuersparmodelle, die reichen Amerikanern von 1996 bis 2002 verkauft wurden. Anlegerschutz-Experten sehen in Deutschland viel Nachholbedarf: „Deutsche Banken müssen in Amerika Anleger entschädigen und tun es auch – während sie sich in Deutschland weitgehend erfolgreich um ihre Schadensersatzpflichten drücken. Der DG-Fonds-Skandal ist des beste Beispiel“

Quelle: FAZ

BGH macht den Weg frei.

9. Juli 2010

FAZ LogoSeit 20 Jahren verheimlichen Geldinstitute, dass sie Provisionen für den Vertrieb von Finanzprodukten erhalten. Dagegen haben zahlreiche Anleger geklagt, denn die meisten hätten sich wohl anders entscheiden ,wenn sie gewusst hätten, dass der sogenannte „Berater“ provisonsorientiert statt angelgerorientiert agiert.

(more…)

Anleger des DGI 30 obsiegt vor dem OLG Celle

18. März 2010

Erneut hatte das OLG Celle über Schadensersatzansprüche eines Anlegers des DGI 30 zu entscheiden. Nachdem das Landgericht Bückeburg die Schadensersatzklage gestützt auf eine ältere Entscheidung des OLG Celle wegen Verjährung abgewiesen hatte, hob das OLG Celle am 10.03.2010 die Entscheidung des Landgerichts auf und verurteilte die Volksbank Hameln-Stadthagen zur Zahlung von € 111.255,08. Steuervorteile wurden nicht in Abzug gebracht.

(more…)

Erneut Erfolg für Anleger des DG-Fonds Nr. 30

2. März 2010

Das Landgericht Hechingen hat die Volksbank Balingen zu vollumfänglichem Schadensersatz zugunsten eines Anlegers verurteilt, der auf Empfehlung der Bank in den geschlossenen Immobilienfonds DGI 30 investiert hatte. Allein die Steuervorteile sind bei der Berechnung der Schadenersatzzahlung in Abzug zu bringen.

(more…)