Posts Tagged ‘DG-Anlage’

Gerichtstermine in Sachen DG-Fonds

27. September 2013

Hier erfahren Sie, welche Verhandlungstermine in Sachen DG Fonds anstehen (sofern wir davon erfahren haben). Gerne gibt der Bankgenosse auch Ihre Verhandlungstermine bekannt – wir freuen und über jede Information!

Derzeit keine Termine online.

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Bad Waldseer Bank zur Rückzahlung verurteilt.

27. August 2012

„Über was haben Sie im Rahmen der Beratung noch aufgeklärt“ fragte die Richterin den ehemaligen Anlageberater der Bad Waldseer Bank, welcher zwischenzeitlich zum Vorstand aufgestiegen war. Mit keinem Wort erwähnte dieser eine Aufklärung über Provisionszahlungen. Deutlich vernehmbar soufflierte der Anwalt der Bank sodann „Das Agio ging als Provision an die Bank!“.

Im Protokoll wurde daraufhin vermerkt, dass der Beklagtenanwalt etwas Unverständliches „vorsagte“. Endlich bestätigte der Vorstand sodann, die Ehefrau des DG-Anlegers entsprechend darüber aufgeklärt zu haben. Natürlich schenkte das Landgericht Ravensburg dieser Aussage keinen Glauben.

Die Bad Waldseer Bank wurde nunmehr zur Rückzahlung von fast EUR 80.000 verurteilt. Der offene Rest des zur Finanzierung dienenden Darlehens wurde auf Null gesetzt und die Bad Waldseer Bank hat sämtliche Verfahrenskosten und die Anwaltskosten des Klägers zu tragen. (more…)

Hannoversche Volksbank erneut zu Schadenersatz verurteilt

19. August 2012

Beratungsverschulden kommen Bank teuer zu stehen

BildHannover. Rund 29.000 Euro plus Zinsen muss die Hannoversche Volksbank an eine Kunden zahlen. Das Landgericht Hannover stellte die gültige Rechtslage wieder einmal in schöner Deutlichkeit klar, nachdem die Anwälte der Hannoverschen Volksbank und der DZ Bank alles versucht hatten, mit juristischen Klimmzügen die realen Fakten zu verdrehen, um sich vor den gesetzlichen Schadenersatzzahlungen zu drücken.

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LG Rottweil verurteilt Volksbank Horb-Freudenstadt eG zur Rückabwicklung eines DGI 30

19. März 2012

Nach einer äußerst kontrovers geführten Hauptverhandlung verurteilte das Landgericht Rottweil die VR-Bank Horb-Freudenstadt eG zur vollständigen Rückabwicklung einer DGI-30-Beteiligung. Bis zuletzt hatte sich die beklagte Bank geweigert, die Rechtslage zu akzeptieren. Ihre Verteidigung stützte sie im Wesentlichen auf längst überholte Argumente. So habe sie ihre Aufklärungspflicht über gezahlte Provisionen nicht gekannt und befinde sich insoweit in einem Verbotsirrtum. Auch handele es sich bei den Provisionen nicht um Rückvergütungen, über welche aufzuklären sei. Sämtliche dieser Argumente sind durch die Obergerichte und den BGH längst widerlegt. Das bizarrste Argument war jedoch zur Rechtfertigung des Verjährungseinwands gezogen worden.

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Verfahren vor dem LG Ulm endet mit vollständiger Rückzahlung sämtlicher Zahlungen

14. März 2012

Ein Verfahren vor dem Landgericht Ulm endete für die betroffene DG-Anlegerin höchst erfreulich. Diese erhält nunmehr durch einen abgeschlossenen Vergleich mit der betroffenen VR-Bank sämtliche geleisteten Zahlungen, insgesamt knapp EUR 140.000,- zurück. Bislang war dem Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Michael Schulze noch keine Entscheidung des LG Ulm in DG-Sachen bekannt.

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Verfahren eines DG-30-Anlegers endet mit Vergleich vor dem LG Traunstein

13. März 2012

Die Volksbank Rosenheim-Chiemsee verpflichtete sich zur Vermeidung einer ansonsten drohenden Verurteilung nunmehr zu einer Zahlung von EUR 18.500,- an den Erben eines DGI 30. „Die Bank hat es sich hier sehr leicht gemacht“, so der Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Michael Schulze, welcher den Kläger vertrat. „Außer Ihrer Existenz bestritt die Bank den gesamten Klagevortrag mit Nichtwissen, selbst den Umstand, daß sie überhaupt eine Provision erhalten hat“.

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Bank-Zeuge rudert zurück

15. Februar 2012

Interessante Verhandlung am Landgericht Ravensburg: Rund 50 Kunden hätte er DG-Fonds verkauft, gab ein Anlageberater an, der von der Südwestbank als Zeuge benannt worden war. In 100 % aller Fälle habe er die Kunden im Rahmen seines Beratungsgesprächs darüber aufgeklärt, dass das Agio an die Bank fließe. Diese Angabe, die in krassem Widerspruch zu anderen Aussagen steht, hatte der Berater auch als Zeuge in einem anderen Prozess gemacht. Dr. Schulze, der Anwalt des Kläger-Ehepaars wollte es daher genau wissen und hakte nach, worauf der Zeuge zurückruderte: „Naja – beschwören kann ich das nicht“. Der Anwalt stellte klar: „Möglicherweise müssen Sie das aber gleich“, darum solle er sich genau überlegen, was wirklich passiert sei und nur das zu Protokoll geben, was der Wahrheit entspreche.

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Vorgezogener Narrensprung in Rottweil? Volksbank Schwarzwald-Neckar erheitert Besucher beim Landgericht

22. Dezember 2011

Rottweil/Schramberg. Auch in diesem Fall hatte ein Anleger ohne Bedenken seine Bankgeschäfte einer Genossenschaftsbank anvertraut. Schließlich war er über 50 Jahre Kunde der Volksbank Schwarzwald-Neckar. Nie wäre ihm in den Sinn gekommen, dass ihn seine Hausbank schlecht beraten würde. Nunmehr holte ihn die Realität ein, als er bei seiner damaligen Hausbank Anteile an zwei DG-Fonds gezeichnet hatte. Aus heutiger Sicht sind diese Fehlinvestition zu betrachten, da nicht nur die prospektierten Erträge ausblieben, sondern darüber hinaus keine Aussicht auf eine Rückzahlung seiner Einlage zu rechnen ist. So bleibt ihm nur die Hoffnung, mittels juristischer Hilfe wieder an seine Einlage heranzukommen.

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DG-Fonds: Volksbank Montabaur Höhr-Grenzhausen muß in einem weiteren Fall Anleger entschädigen

28. November 2011

Der Anleger, ein Diplom-Agraringenieur aus Bad Hersfeld, hatte damals nie Zweifel, dass er seine Geldanlage bei der Volksbank Montabaur Höhr-Grenzhausen in sichere Hände gegeben hat. Da er im Rahmen seiner beruflichen Tätigkeit auch Führungskräfte des genossenschaftlichen Bereiches schulte, baute sich im Laufe der Zeit ein Vertrauensverhältnis zu Genossenschaften auf.

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DG-Fonds: Erneut sieht sich die Südwestbank mit einer Klage wegen Falschberatung konfrontiert

25. November 2011

In diesem Fall hatten die Anleger, ein Ehepaar aus dem Großraum Ulm, auf Empfehlung der Stuttgarter Südwestbank Anteile am DGI-Fonds Nr. 28 gezeichnet. Da sie schon lange bei der Südwestbank Kunde waren, haben sie der Empfehlung Ihrer Beraterin vertraut. Mit dem Hinweis auf Investitionen der Fondsgesellschaft in bodenständige Werte wurden keinerlei Risiken gesehen. Letzte mögliche Zweifel wurden mit dem Argument aus dem Wege geräumt, nach 10 oder 15 Jahren könnten die Anteile problemlos wieder verkauft werden.

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