Posts Tagged ‘Erfahrungen’

Volksbank Balingen erhöht Gebühren um 53 % und spricht von Erfolgsbilanz

13. Mai 2013

Im Laufe der Zeit hat man so seine „Lieblingskandidaten“, die sich immer wieder negativ von der genossenschaftlichen Masse  abheben. Die Volksbank Balingen ist einer dieser Fälle. Zur traurigen Bilanz der beiden Vorstände Edgar Luippold und Joachim Calmbach zählen mehrere verpatzte Fusionen – zuletzt sogar ein groß angekündigter, landkreisübergreifender Zusammenschluss mit der Volksbank Rottweil, der im fortgeschrittenen Stadium geplatzt ist. Mit Kunden und Mitarbeitern liegt das Vorstandsduo regelmäßig im Streit, der gelegentlich schon auch mal vor Gericht ausgetragen wird.

Nun hat das Balinger „Bänkle“ wieder die PR-Maschinerie angeworfen. Eigenlob soll das angeschlagene Image retten – doch aus Kindertagen wissen wir alle: Eigenlob stinkt und Lügen haben kurze Beine. Da wird von einer Erfolgsbilanz gesprochen, die die beiden „Klein-Ackermänner“ angeblich vorzuweisen hätten. Fakten, die diese These stützen könnten, bleiben die beiden allerdings schuldig. Unterdessen stößt den Mitgliedern offensichtlich sauer auf, dass man einerseits mit einer angeblich so tollen Bilanz prahlt und andererseits gleichzeitig die Kontoführungsgebühren um satte 53 Prozent erhöht. (more…)

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Vertrauen in Banken schwindet weiter

5. Juli 2012

Nach einem Bericht des Bankmagazins haben es die Banken nicht geschafft, das durch die Finanzkrise 2008 verloren gegangene Vertrauen zurück zu gewinnen. Im Gegenteil: Das Vertrauen der Kunden in ihre Banken schwindet weiter. Während früher der Bankberater die Informationsquelle Nr. 1 war, wird ihm heute mit Skepsis begegnet. Schuld ist die Abkehr von der kundenorientierten Beratung hin zu profitorientiertem Verkaufen – so wie es bei den Volks- und Raiffeisebanken seit Anfang der 1990-er-Jahre flächendeckend praktiziert wird. Zahlreiche Menschen nehmen ihre Finanzgeschäfte selbst in die Hand und wollen soweit wie möglich ohne Banken auskommen, weil sie schlechte Erfahrungen gemacht haben.

Quelle: Bankmagazin

Maschmeyer-Bericht in Panorama: Viele Kunden von Volksbanken fühlen sich an eigene Erfahrungen erinnert

14. Februar 2011

Für Aufsehen hat ein Bericht über den ehemaligen AWD-Chef Carsten Maschmeyer gesorgt: Verstrickungen zwischen dem Finanzjongleur mit den politischen Entscheidern wurden offenbart und Methoden aufgedeckt, wie die AWD-Drückerkolonnen die Anleger mit falschen Versprechungen für angeblich sichere Finanzprodukte köderten und ihnen damit in vielen Fällen einen Totalverlust der Altersvorsorge einbrockten. „Genau so ist es bei uns auch gelaufen“, berichten uns zahlreiche Anleger, die in den 1990er Jahren ihrer Volks- oder Raiffeisenbank oder der damals ebenfalls genossenschaftlichen Südwestbank vertraut hatten und der Empfehlung gefolgt waren, ihr Altersvorsorge-Kapital in „sicheren und wertbeständigen“ DG-Fonds anzulegen. Viele dieser Anleger haben heute den Totalverlust ihrer Altersvorsorge zu verschmerzen und müssen sich darüber hinaus von den Banken anhören, man hätte „nie Beraten“, man hätte auch „nie behauptet, die Produkte wären sicher“ und man hätte damals „umfassend über Risiken aufgeklärt.

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