Posts Tagged ‘Fonds’

„Mein Haus am Brandenburger Tor“

31. Dezember 2013

Ich bin unter die Genossen gefallen. Meine Volksbank hat mir ein Haus verkauft – nun ja, zumindest zum Teil. Und nun ist es bald nur noch die Hälfte wert. Dabei steht es mitten in Berlin am Brandenburger Tor! Da läuft was schief. Von Georg Meck, FAZ.

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Abkassiert und weiter so – Bankgeschäfte trotz Finanzkrise

2. Juli 2013

Abkassiert und weiter so – Bankgeschäfte trotz Finanzkrise

Seit nunmehr fünf Jahren dauert die Banken- und Finanzkrise an. Aber ist es überhaupt eine vorübergehende Krise oder ein Zustand, an den wir uns gewöhnen müssen? Sind die Banken „geläutert“ oder haben sie nur Kreide gefressen?

Verfahren vor dem LG Ulm endet mit vollständiger Rückzahlung sämtlicher Zahlungen

14. März 2012

Ein Verfahren vor dem Landgericht Ulm endete für die betroffene DG-Anlegerin höchst erfreulich. Diese erhält nunmehr durch einen abgeschlossenen Vergleich mit der betroffenen VR-Bank sämtliche geleisteten Zahlungen, insgesamt knapp EUR 140.000,- zurück. Bislang war dem Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Michael Schulze noch keine Entscheidung des LG Ulm in DG-Sachen bekannt.

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Verfahren eines DG-30-Anlegers endet mit Vergleich vor dem LG Traunstein

13. März 2012

Die Volksbank Rosenheim-Chiemsee verpflichtete sich zur Vermeidung einer ansonsten drohenden Verurteilung nunmehr zu einer Zahlung von EUR 18.500,- an den Erben eines DGI 30. „Die Bank hat es sich hier sehr leicht gemacht“, so der Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Michael Schulze, welcher den Kläger vertrat. „Außer Ihrer Existenz bestritt die Bank den gesamten Klagevortrag mit Nichtwissen, selbst den Umstand, daß sie überhaupt eine Provision erhalten hat“.

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DG Fonds: OLG Stuttgart folgt BGH auch in puncto Steuervorteile

10. November 2011

Elf DG-Fonds, von Nr. 19-43 hatte ein Ehepaar aus dem Großraum Stuttgart auf Empfehlung der Stuttgarter Südwestbank gezeichnet. Zusätzlich war seitens des Bankberaters empfohlen worden, die Fonds über Darlehen zu finanzieren. Ursprünglich war das Ehepaar Eigentümer eines Mietshauses. „Probleme mit den Mietern gehören der Vergangenheit an“, so der Bankberater. „Darum kümmert sich die Fondsgesellschaft“. Auch habe der Berater selbst DG-Fonds gezeichnet. Selbst als das Ehepaar fragt, ob man nicht langsam genug DG-Fonds habe und in etwas Anderes investieren könne, heißt es: „Ich kenne kein besseres Investment“.

Von all dem wollte die Südwestbank jetzt nichts mehr wissen. Beratungen hätten nicht stattgefunden. Bei dem Ehepaar handele es sich um professionelle Fondsinvestoren, welche die Fonds selbständig nachgefragt hätten, behauptete.

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OLG Bamberg: Raiffeisenbank Lichtenfels muss DG Fonds rückabwickeln

9. August 2011

Wer seine Ansprüche bei DG-Fonds nicht bis zum 31.12.2011 gerichtlich durchsetzt, dem droht der Totalverlust.Bamberg/Coburg/Lichtenfels. Auch die Raiffeisenbank Lichtenfels ist in den DG-Fonds-Skandal verwickelt. Das Oberlandesgericht Bamberg hat die Bank zur Rückabwicklung der von ihr vertriebenen DG Fonds verurteilt. Das Urteil hat jedoch Bedeutung über den Fall hinaus.

Als einziges Gericht in Deutschland hatte das OLG Bamberg die DG-Emissionsprospekte als hinreichendes Aufklärungsmittel über gezahlte Provisionen angesehen. Mit dem aktuellen Urteil ist diese Fehleinschätzung nun endlich korrigiert. Sowohl der 1., als auch der 6. Senat weisen zutreffend darauf hin, dass die bisherige Auffassung des 3. Senats, insbesondere nach dem Beschluss des Bundesgerichtshofs vom 09.03.2011 nicht mehr haltbar ist.

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Bei Schrottimmobilien arglistig getäuscht

1. August 2011

Die HypoVereinsbank ist erstmals wegen arglistiger Täuschung ihrer Kunden zu Schadensersatz verurteilt worden. So lautet, kurz zusammengefasst, ein Urteil des OLG Köln – und das bestätigte der Bundesgerichtshof jetzt in einem noch unveröffentlichten Beschluss, der der ARD vorliegt.

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Auch Commerzbank spielt auf Verjährung

22. Juli 2011

DG Fonds-Insider wissen es: Seit langem versucht man bei der DZ Bank, die Anleger ruhig zu stellen, bis am 31.12.2011 die endgültige Verjährung eingetreten ist. Auch die Commerzbank spielt dieses Spiel: Der Bank wird vorgeworfen, im Zusammenhang mit einem inzwischen geschlossenen Immobilienfonds ihre Kunden bewusst getäuscht zu haben. Unter anderem sei von der Bank im Depotauszug Ende 2010 ein völlig falscher Rückkaufswert genannt worden. Offensichtlich wollte man die Anleger ruhigstellen und so in die Verjährung laufen lassen. Ein Anwalt: „Das ist Betrug.“

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OLG Karlsruhe kassiert LG-Fehl-Urteil – Badische Beamtenbank muss Schadenersatz zahlen

16. Juli 2011

Karlsruhe. Eine merkwürdige Klageabweisung des Landgerichts Karlsruhe hatte in Juristenkreisen bundesweit für Kopfschütteln gesorgt. Trotz eindeutiger Rechtslage zugunsten eines geschädigten Anlegers hatte das Gericht die Klage in erster Instanz abgewiesen. In zweiter Instanz wurde die Sache jetzt richtig gestellt – die BBBank (Badische Beamtenbank) muss den kompletten Schaden ersetzen.

Obwohl dem Kläger unstreitig kein Prospekt übergeben wurde, hatte das Landgericht Karlsruhe in erster Instanz die Klage eines DG-Anlegers abgewiesen. Zur Begründung führte es aus, dass es sich bei den an die beklagte BBBank eG gezahlten Provisionen, welche unstreitig 8% betragen haben, nicht um aufklärungspflichtige Rückvergütungen gehandelt habe. Dies deshalb, da der Kläger die Provision an die Fondgesellschaft gezahlt habe und von dort die Provisionszahlung an die Bank geflossen sei. In absoluter Verkennung der Sach- und Rechtslage nahm das Landgericht Karlsruhe an, dass eine Aufklärungspflicht nur dann bestünde, wenn die Provision vom Kläger erst an die Bank, von dort an die Fondsgesellschaft und sodann an die Bank zurückgezahlt worden sei.

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Letzte Bankenbastion ist gefallen. Auch OLG Bamberg gibt geschädigtem Anleger Recht.

22. Juni 2011

Nachdem das Oberlandesgericht Celle bereits 2001 davon ausging, Schadensersatzansprüche von DG-Anlegern seien verjährt, gelang es dem Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht, das Oberlandesgericht Celle dazu zu bewegen, von diesem ursprünglich vertretenen Rechtsstandpunkt abzurücken und den betroffenen DG-Anlegern Recht zu geben. 

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