Posts Tagged ‘Heidelberg’

BGH: Banken mussten schon 1988 über Rückvergütungen aufklären

18. Juli 2014

Banken hätten bereits im Jahr 1988 über Rückvergütungen (Kickbacks) aufklären müssen. Mit dem Urteil vom 15. Juli 2014 (Az.: XI ZR 418/13) bestätigt der Bundesgerichtshof ein entsprechendes Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe.  Konkret ging es um die Empfehlung eines geschlossenen Immobilienfonds. Damit ist die Heidelberger Volksbank eG  rechtskräftig dazu verurteilt, einem klagenden Anleger rund 22.000 Euro € Schadensersatz zuzüglich entgangenem Gewinn zu zahlen.

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Kickbacks: Wieder eine Rechtslücke geschlossen

6. August 2010

Banken müssen Kunden noch lange nach dem Verkauf eines Finanzprodukts über die vereinnahmten Provisionen aufklären.

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Bank darf Provision nicht verschweigen

5. August 2010

Anlageberater von Finanzinstituten müssen Vertriebsprovisionen für Versicherungsverträge gegenüber ihren Kunden offenlegen. Das berichtet auch Financial Times Deutschland

Volksbank Kraichgau: Heimliche Provision wird zum Verhängnis

1. August 2010

Die Rechtsprechung für Kickbacks wird auch auf Policen angewandt. Das Landgericht Heidelberg hat die Volksbank Kraichgau zu Schadensersatz verurteilt, weil sie ihre Provision für den Abschluss einer Lebensversicherung verschwiegen hatte. Im konkreten Fall in Heidelberg hatte sich ein älteres Ehepaar 2007 in der Bank beraten lassen und 50.000 Euro in eine fondsgebundene Lebensversicherung einer R+V-Tochter einbezahlt. Gut ein Jahr später lag der Wert nur noch bei 42.594,40 Euro. Der Ehemann fühlte sich falsch beraten und zog vor Gericht. Dabei erfuhren die Kunden auch, dass nicht der gesamte Betrag investiert wurde, sondern vorab ein erheblicher Anteil für Provisonen abgezogen wurde und die angebliche Rendite nur aus dem tatsächlich investierterten Betrag berechnet wird. Tatsächlich sprach ihm das Landgericht 50.000 Euro Schadensersatz plus Zinsen zu. Im Gegenzug erhält die Bank die Police.

Quelle: Capital

OLG Karlsruhe bestätigt Kickback-Urteil gegen Bank

13. Mai 2010

Erneut wurde ein Kick-Back-Urteil gegen eine Bank in letzter Instanz bestätigt. Das OLG Karlsruhe gab 8 Klägern recht, die auf Anraten ihrer Bank Anteile an einem Fonds gezeichnet hatten. Nachdem sich der Fonds entgegen der Versprechungen der Bank negativ entwicklet hatte, zugen die anleger vor gericht.In erster Instanz gaben die Landgerichte in Baden-Baden, Heidelberg, Mannheim und Karlsruhe den Klagen statt. In allen Fällen legten die Banken Berufung ein – ohne Erfolg. Das Urteil des Oberlandesgerichts Karlsruhe bestätigt erneut: Eine Bank, die Kunden Finanzprodukte verkauft und ihre Provision verschweigt, muss Schadensersatz zahlen.

Gegen die Urteile des Oberlandesgerichts, die am 7. Mai 2010 gefällt wurden, ist keine Revision zugelassen.