Posts Tagged ‘Immobilien’

Anders als die Volksbanken: Es gibt auch Vermittler, die auf der Seite ihrer Kunden kämpfen

30. Oktober 2013

DG-Fonds-Geschädigten kennen das anders: Volks- und Raiffeisenbanken haben ihren Kunden das Blaue vom Himmel versprochen bei der „Beratung“ in Sachen DG-Fonds. Als sich abzeichnete, dass in den meisten Fällen wohl der Totalverlust eintritt, war es nicht mehr weit her mit der viel gepriesenen „genossenschaftlichen Partnerschaft“ – die Banken kämpften nicht an der Seite ihrer Anleger, sondern gemeinsam mit der Fondsgesellschaft gegen die eigenen Kunden – meist sogar Mitglieder der Banken. Dass es auch anders geht, zeigt ein Fall in Balingen: Ein Vermittler kämpft auf eigene Rechnung gegen das Emissionshaus, dessen Finanzprodukte er vermittelt hatte, um die Kundengelder zu retten.

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Falsche Versprechen

4. März 2013

ImmobilienDie Angst vor Altersarmut geht um, und der Staat treibt die Menschen dazu, private Vorsorge zu betreiben. Der Markt ist voll von Anlage- und Versicherungsberatern, die mit der Angst der Bürger spielen und viele Möglichkeiten der Absicherung anbieten. In vielen Fällen entpuppt sich die „sichere Altersvorsorge“ als Luftnummer. Die Berater wollen von ihren Versprechungen dann nichts mehr wissen, die Banken lehnen die Verantwortung ab. Anleger fühlen sich vom Staat allein gelassen, weil der Gesetzgeber es bis heute nicht geschafft hat, die Gesetze so zu gestalten, dass Anleger vor Abzockern geschützt werden.

Bericht im WDR

DG Fonds: OLG Stuttgart folgt BGH auch in puncto Steuervorteile

10. November 2011

Elf DG-Fonds, von Nr. 19-43 hatte ein Ehepaar aus dem Großraum Stuttgart auf Empfehlung der Stuttgarter Südwestbank gezeichnet. Zusätzlich war seitens des Bankberaters empfohlen worden, die Fonds über Darlehen zu finanzieren. Ursprünglich war das Ehepaar Eigentümer eines Mietshauses. „Probleme mit den Mietern gehören der Vergangenheit an“, so der Bankberater. „Darum kümmert sich die Fondsgesellschaft“. Auch habe der Berater selbst DG-Fonds gezeichnet. Selbst als das Ehepaar fragt, ob man nicht langsam genug DG-Fonds habe und in etwas Anderes investieren könne, heißt es: „Ich kenne kein besseres Investment“.

Von all dem wollte die Südwestbank jetzt nichts mehr wissen. Beratungen hätten nicht stattgefunden. Bei dem Ehepaar handele es sich um professionelle Fondsinvestoren, welche die Fonds selbständig nachgefragt hätten, behauptete.

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BGH: Keine Anrechnung von Steuervorteilen!

7. März 2011

Nach einer Entscheidung des Bundesgerichtshofs (BGH) darf sind die Steuervorteile, die geprellte Anleger durch den Kauf von Immobilien-Objekten eventuell hatten, nicht auf Schadenersatzzahlungen anzurechnen. Steuervorteile mindern Schadenersatz nicht. Der BGH hatte über den Fall eines geschädigten Wohnungskäufers zu entscheiden, der laut Oberlandesgericht Karlsruhe über die Höhe der Mieteinnahmen getäuscht worden war.

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Landgericht Nürnberg-Fürth verurteilt DZ-Bank

17. Januar 2011

Das Landgericht Nürnberg-Fürth hat einem Anleger des DG-Fonds 27 Schadensersatz gegenüber der DZ Bank AG zugesprochen. Der Kläger hatte sich im Jahre 1991 an der DG Immobilien-Anlagegesellschaft Nr.
27 “Stuttgart, Am Wallgraben” Schütze KG mit einer Beteiligungssumme in Höhe von 10.000 DM zuzüglich fünf Prozent Agio beteiligt.
Die Kläger-Anwältin ist zuversichtlich: “Damit bestehen auch für weitere Anleger des DG-Fonds Nr. 27 gute Chancen auf Schadensersatz aus Prospekthaftung.”

DG-Fonds 31: DZ Bank verurteilt

30. Juni 2010

Das Landgericht Koblenz hat am Juni ein wichtiges Urteil gefällt: Erstmals wurde die DZ-Bank als Gründungs- und Treuhandkommanditistin zu Schadensersatz verurteilt. Grund war ein Aufklärungsverschulden der DZ Bank AG, die es versäumt hatte, den Anleger über die Beschränkung der Garantiemiete aufzuklären: Statt ursprünglich 148,5 Millionen Euro wurden tatsächlich nur 44,5 Millionen vereinbart. Eine Argumentation, auf die sich alle DG-31-Anleger stützen können.

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Erste „Bad-Bank“ wurde schon 1987 von Volks- und Raiffeisenbanken gegründet

13. Januar 2010

BAG - Die erste Bad Bank Deutschlands

Seit der Finanzkrise 2008/2009 ist das Thema Bad-Bank im Gespräch. Marode Kreditinstitute wollen ihre „Giftpapiere“ aus der Bilanz entfernen, um trotz Spekulationsverlusten in Milliardenhöhe wieder gut dazustehen. Die empörte Öffentlichkeit ärgert sich darüber, dass die Politik unter dem Vorwand der „Ausnahmesituation Finanzkrise“ so etwas duldet.

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DG-Anlage: Alle Entscheider im Urlaub

24. November 2009

Auch für den Urlaub gilt: Zusammn geht mehr.Frankfurt. Auf einen Vergleichsvorschlag des Oberlandesgerichts (OLG) in Sachen DG-Fonds erbat sich die Anwältin der DG Anlage-Gesellschaft und der DZ Bank eine Bedenkzeit von vier Wochen. Begründung: Die Entscheider seien die nächsten drei Wochen im Urlaub. Dies wollte der vorsitzende Richter so nicht akzeptieren: „Wenn ich im Urlaub bin, gibt es immer jemanden, der mich vertritt“. Die Anwältin bekräftigte: „Es gibt keine Vertretung, die anwesend ist. ALLE Entscheider sind die nächsten drei Wochen im Urlaub“.

Wie aus Anwaltskreisen zu erfahren war, gab es eine ähnliche Aussage aus DG-/DZ-Kreisen schon in einer anderen Sache vier Wochen zuvor: Dort hieß es, in den nächsten vier Wochen sei kein Entscheidungsbefugter anwesend oder erreichbar. Nimmt man also die Aussagen der DG Anlage, bzw. der DZ Bank und ihrer Rechtsvertreter ernst, so sind alle Entscheider dieser Institute innerhalb von zwei Monaten sieben Wochen im Urlaub. Womöglich gemeinsam getreu dem Slogan „Zusammen geht mehr“.

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Eine Volksbank im Kampf gegen ihre Mitglieder

13. Oktober 2009

Volksbank Montabaur-Höhr-Grenzenhausen  erleidet Schlappe vor dem Landgericht Koblenz

Koblenz. Das Landgericht Koblenz hat die Volksbank Montabaur-Höhr-Grenzenhausen zur Zahlung von Schadenersatz wegen Falschberatung verurteilt. Das Gericht gab damit einem Anleger recht, der sich im Jahr 1992 auf Empfehlung der Volksbank am DG-Immobilienfonds Nr. 30 beteiligt hatte.

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DG-Anlage: Anleger werden schlecht informiert

20. August 2009

Im DG-Anlage-Newsletter vom 20. 08.2009 verkündet die DG-Anlage:

„Frankfurt: Eine Bürofläche von ca. 260 m² wurde zum 15.07.2009 für zwei Jahre an die Ariana Marketing vermietet.“

Anleger erfahren also über einen Monat nach Beginn des Mietverhältnisses, dass ein Mietvertrag zustande gekommen ist. Es ist nicht anzunehmen, dass der Vertrag erst nach Beginn des Mietverhältnisses abgeschlossen wurde. Über die Konditionen und den Inhalt werden keine Aussagen gemacht.  DG-Anlage und DZ-Bank sind trotzdem der Ansicht, dass Anleger stets bestens Bescheid wissen über das, was mit ihrem Fonds (und damit mit ihrem Geld) passiert.

Für diese verpätete und substanzlose Information gibt es zwei mögliche Erklärungen:

  1. Das Fondsmanagement ist so nachlässig, dass es schlicht verpennt wurde, die Information rauszugeben.
  2. Anleger sollen so wenig wie möglich erfahren, um dem genossenschaftlichen Missmanagement nicht auf die Schliche zu kommen.

Der BANKGENOSSE ist gespannt auf Ihre Meinung dazu.