Posts Tagged ‘Nr. 30’

Hannoversche Volksbank erneut zu Schadenersatz verurteilt

19. August 2012

Beratungsverschulden kommen Bank teuer zu stehen

BildHannover. Rund 29.000 Euro plus Zinsen muss die Hannoversche Volksbank an eine Kunden zahlen. Das Landgericht Hannover stellte die gültige Rechtslage wieder einmal in schöner Deutlichkeit klar, nachdem die Anwälte der Hannoverschen Volksbank und der DZ Bank alles versucht hatten, mit juristischen Klimmzügen die realen Fakten zu verdrehen, um sich vor den gesetzlichen Schadenersatzzahlungen zu drücken.

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LG Rottweil: Wir werden das Rad nicht neu erfinden!

6. Februar 2012

Rottweil, 2. Februar 2012. Ein weiteres Mal mussten wegen der Uneinsichtigkeit der Volksbank Schwarzwald-Neckar ein Gericht bemüht werden. Der vorsitzende Richter Zange machte gleich zu Beginn der Verhandlung deutlich, dass die juristische Lage klar sei und im Prinzip bei einem derartigen Fall im Voraus leicht abzuschätzen sei, „was hinten rauskommt“.

Von dieser Klarstellung wenig beeindruckt, servierte der Anwalt der Bank so ziemlich alle längst bekannten und widerlegten Einwände aus der juristischen Mottenkiste. So wollte er darstellen, dass der Anleger schon viel früher DG Fonds gezeichnet hätte (DG Fonds Nr. 19) – was durch die Vorlage des Zeichnungsscheins sofort widerlegt werden konnte: Der Fonds Nr. 19 war erst im Jahr 1996 gezeichnet worden – bei derselben Bank und beim selben Berater. (more…)

Und wieder einmal steht die Südwestbank vor Gericht

15. März 2011

In einem weiteren Fall findet eine Verhandlung gegen die Südwestbank als Beklagte statt: Mittwoch, 16. März 2011, 14.00 Uhr im Landgericht Stuttgart, Urbanstr. 20, EG,. Saal 29. Es geht um die DG Fonds Nr. 26 und 30.

Kurzbericht:
Zahlreiche Anleger und Interessierte haben die Verhandlung verfolgt. Der Besucherandrang war so groß, dass die Verhandlung in einen größeren Gerichtssaal verlegt werden musste. Berichten von Teilnehmern zufolge hat die die Beklagtenseite (Justitiar Schneider von der Südwestbank und Rechtsanwalt Tobelander) ernsthaft vom Einzelrichter verlangt, bestehende Rechtsgrundsätze und vorliegende Urteil nicht zu berücksichtigen, weil diese „falsch“ seien. Die Gerichte in Deutschland und ganz besonders die in Stuttgart würden schlampig arbeiten und nicht kapieren, wie Recht funktioniert. Anwalt Tobelander stellte längst klare Sachverhalte und Auslegungen, teilweise von höchster Ebene in Frage und bestritt das Vorhandensein rechtskräftiger Urteile.

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Volksbank Balingen lenkt ein

12. Oktober 2010

Die Ankündigungen der Volksbank Balingen hatten sich kampfbereit angehört. Ganz so, als wollte man die geschädigten Anleger durch die Gerichts-Instanzen treiben. Nachdem das Landgericht Hechingen die Bank wegen ihrer Falschberatung (DG-Immobilienfonds Nr. 30) zu Schadensersatz veruteilt hatte, legten die Balinger Genossen Berufung ein – obwohl die Rechtslage nach Experteneinschätzung längst eindeutig war. Doch kurz vor der zweitinstanzlichen Verhandlung beim OLG Stuttgart scheint es auch in der Vorstandsetage gedämmert zu haben: Die Volksbank Balingen nahm die Berufung wenige Tage vor dem Urteilsspruch zurück. Das erstinstanzliche Urteil aus Hechingen gegen die Bank wird dadurch rechtskräftig.

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