Posts Tagged ‘Pleite’

Berliner Flughafen: Imtech hat vor der Insolvenz noch Millionenzahlungen erhalten – ohne Leistungsnachweis!

11. August 2015

Bis der neue Hauptstadtflughafen in Berlin seinen Betrieb aufnehmen kann, wird es wohl noch dauern. Nachdem das Gebäudetechnikunternehmen Imtech als einer der angeblich wichtigsten Auftragnehmer des BER vor wenigen Tagen Insolvenz angemeldet hat, steht die Zukunft des Prestigeprojekts wieder in den Sternen. Im Zusammenhang mit der Insolvenz kommen aber auch immer neue Skandale ans Licht: Nicht nur die Pleite-Firma Imtech hat „Dreck am Stecken“, sondern auch die Verantwortlichen der Flughafengesellschaft. So wurden laut Spiegel kurz vor der Pleite Millionenzahlungen an Imtech freigegeben – ohne jeglichen Leistungsnachweis. Schon zuvor hatte es überdeutliche Hinweise auf Schmiergeldzahlungen gegeben. Konsequenzen? Keine!

Weitere Infos: Spiegel, Zeit

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Volksbank Ebingen entfernt sich immer mehr von den Kunden

23. Oktober 2013

In großen Schwierigkeiten war die Raiffeisenbank Oberes Schlichemtal vor einigen Jahren. Da half nur noch die Fusionierung mit einer anderen genossenschaftlichen Bank, um die Pleite abzuwenden. Während man sich bei der Volksbank Balingen schon die Hände rieb und dei Übernahme der Schlichemtal-Bank nur noch als Formsache sah, kam die damals noch starke Volksbank Ebingen und schnappte den Balingern kurzerhand das Übernahmeobjekt vor der Nase weg, was die die beiden Jungs im Balinger Bankvorstand so maßlos ärgerte, dass sie es nicht lassen konnten, öffentlich und unter Zuhilfenahme der Presse die beleidigte Leberwurst zu spielen.

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Volksbanken Balingen und Rottweil: Fusionspläne gescheitert

31. Oktober 2012

Über Kreisgrenzen hinweg wollten die Vorstände der Volksbanken Balingen und Rottweil ihre Institute fusionieren, um so die Bilanzsumme und damit vor allem die Vorstandsbezüge kräftig in die Höhe zu treiben. Obwohl viel geworben wurde: Rationale Gründe für die Fusion gab es keine – zumindest keine, die im Interesse der Mitglieder gewesen wären. Dies hat nun auch der Balinger Aufsichtsrat erkannt und der Fusion eine Absage erteilt – eine erneute Schlappe für die beiden erfolglosen Balinger Vorstände Edgar Luippold und Joachim Calmbach. In Rottweil gibt man sich verwundert – Henry Rauner und sein Team hatten die „Erfolgsmeldung“ über die Fusion längst schon in die Öffentlichkeitsarbeit zum Bankjubiläum mit eingeplant. Jetzt wird auf beiden Seiten viel heiße Luft produziert, um das Scheitern des irrwitzigen Vorhabens schönzureden.

Das schreiben die lokalen Medien:

Der Bankgenosse bittet um Ihre Meinung: Schreiben Sie Kommentare – hier im Bankgenossen oder direkt bei den Online-Artikeln der Lokalzeitungen.

Geschlossenen Immofonds droht eine Pleitewelle

12. Juli 2012

Wegen der Euro-Krise flüchten Anleger wieder verstärkt in geschlossene Immobilienfonds. Doch längst nicht alle Beteiligungsmodelle bieten tatsächlich Sicherheit für das ersparte Kapital. Das zeigt eine Studie des Analysehauses Deutsche Fondsresearch.

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Wie Banken und Versicherungen Grundsatzurteile verhindern, die Anlegerrechte stärken würden

3. April 2012

Das Urteil lag ausformuliert in der Schublade, die Presse war informiert. Tausende Anleger warteten gespannt, wie Deutschlands oberstes Zivilgericht, der Bundesgerichtshof (BGH), entscheiden würde. Vergeblich. Die Richter mussten den Verkündungstermin kurzfristig absagen; so bleibt offen, wie sie entschieden hätten.

Der Grund: Ende Januar zog die Frankfurter Sparkasse ihre Revision nach jahrelangem Rechtsstreit plötzlich zurück. Somit wurde ein Urteil des Oberlandesgerichts Frankfurt rechtskräftig, das die Bank wegen falscher Beratung zu Schadensersatz verpflichtet hatte. Ein Grundsatzurteil des BGH blieb aus. Die Sparkasse hatte einem Kunden 2007 Zertifikate von Lehman Brothers empfohlen – riskante Papiere, die durch die krachende Pleite der US-Bank ein Jahr später wertlos wurden.

Quelle: Zeit Online

Plusminus berichtet über versteckte Provisionen bei Banken

24. November 2010

Kein Einzelfall: Überwiegend erhält die Bank beim Verkauf von geschlossenen und offenen Fondsanteilen, Zertifikaten und einigen anderen Wertpapieren Rückvergütungen für die Beratung und den Vertrieb dieser Produkte und damit einen speziellen Anreiz, gerade diese Produkte ihren Kunden anzupreisen. Über eine solche Rückvergütung muss der Kunde aber informiert werden, sagen die Richter. Sonst weiß der Kunde nicht, inwieweit es dem Banker bei der Beratung tatsächlich um das Wohl des Anlegers geht oder nur um sein eigenes Interesse. Diesen Interessenkonflikt müssen die Banken offenlegen.

Link zum Online-Artikel

Volksbank Tailfingen muss für Lehmann-Schaden aufkommen

14. November 2009

Nach Informationen des SWR hat das Landgericht Hechingen einem Lehman-Geschädigten Recht gegeben. Wegen unzureichender Beratung verurteilte der Richter die Volksbank Albstadt-Tailfingen, dem Kläger 100 000 Euro Einlage zu erstatten. Der Kläger habe 2007 nach einer sicheren Anlage verlangt. Die Bank habe dem Tailfinger daraufhin eine sogenannte „Cobold-Anleihe“ verkauft.

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Deutsche Pleite-Opfer feiern Siege vor Gericht

31. August 2009

Urteile: Banker schreien auf, die Käufer von Zertifikaten frohlocken.

Lange Zeit schien es nach einem Kampf gegen Windmühlen, wenn ein geprellter Anleger für sein Recht kämpfte. Doch immer mehr erkennt die Justiz, mit welch kriminellen Methoden den Anlegern ihr Vermögen entlockt wurde, die im Vertrauen auf ihre Bankberater ihr Vermögen bereitwillig in „sichere“ Anlagen investierten. Aktuell berichtet die Welt über die jüngsten Gerichtsurteile in Sachen Lehmann-Zertifikate. Auch hier ist der Sachverhalt ähnlich gelagert wie bei den genossenschaftlichen DG-Fonds: Den Anlegern wurde in den schillerndsten Farben über ein solides Investment erzählt, ohne über die Risiken aufzuklären.

Zum Artikel in WELT Online