Posts Tagged ‘Politik’

Jörg Asmussen: Es dürfte etwas mehr sein …

1. Januar 2014

Jörg AsmussenEndlich viel Zeit haben für seine Familie will er, der Herr Asmussen. Vielen Männern (und Frauen) im besten Alter geht das genau so – gerade zum Jahreswechsel haben viele Menschen derartige Vorsätze gefasst. Doch die wenigsten von ihnen kommen dabei auf die Idee, sich einen Posten als Staatsekretär zu ergattern (oder besser „ergaunern“). Die Personalie Asmussen spricht allerdings Bände über das, was die nächsten 4 Jahre passieren soll in Deutschland: Nämlich nichts. Oder zumindest nichts, was uns weiter bringt.

Und falls doch mal eine wichtige Entscheidung ansteht, dann sitzen ja immer noch die „richtigen“ Leute an den entsprechenden Stellen. Leute wie Asmussen stellen nämlich sicher, dass alle politischen Entscheidungen der nächsten 4 Jahre „systemkonform“ gefällt werden – will heißen: Diejenigen, die uns so Sachen wie DG Fonds oder die Finanzkrise eingebrockt haben, sorgen dafür, dass sie auch in Zukunft tun können, was sie wollen, ohne zur Verantwortung gezogen zu werden. Denn schließlich ist das Volk ja heutzutage dafür da, dass es den Finanzinstituten gut geht – und nicht umgekehrt!

Artikel bei der FAZ zu diesem Thema

Zivile Koalition wehrt sich gegen EZB-Politik

7. November 2012

Schulden lassen sich nicht mit noch mehr Schulden bekämpfen. Dieser Grundsatz ist der Mehrheit der Menschheit klar – doch leider nicht denen, die derzeit über das Schicksal Europas entscheiden. Weder die Bevölkerung in den Geberländern noch die Menschen in den Empfängerländern sind glücklich mit dem aktuellen Zustand. Wenn die Mehrheit der Deutschen nicht mit den Milliardenhilfen an Griechenland & Co. einverstanden ist und die Mehrheit der Griechen sich gegen die mit Auflagen verbundene Rettung wehrt – in wessen Interesse werden dann Milliarden verschoben? Langsam regt sich Widerstand in der Bevölkerung gegen das finanzpolitische Diktat einer bankengesteuerten Poltik, die offensichtlich ganz andere Interessen verfolgt als das Wohl des Volkes.

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DG-Fonds: Erneut sieht sich die Südwestbank mit einer Klage wegen Falschberatung konfrontiert

25. November 2011

In diesem Fall hatten die Anleger, ein Ehepaar aus dem Großraum Ulm, auf Empfehlung der Stuttgarter Südwestbank Anteile am DGI-Fonds Nr. 28 gezeichnet. Da sie schon lange bei der Südwestbank Kunde waren, haben sie der Empfehlung Ihrer Beraterin vertraut. Mit dem Hinweis auf Investitionen der Fondsgesellschaft in bodenständige Werte wurden keinerlei Risiken gesehen. Letzte mögliche Zweifel wurden mit dem Argument aus dem Wege geräumt, nach 10 oder 15 Jahren könnten die Anteile problemlos wieder verkauft werden.

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Breite Bürgerschicht beginnt sich zu wehren

16. Oktober 2011

Immer mehr Menschen kritisieren, dass die Politik längst vom Finanzsektor kontrolliert wird und Banken sich skrupellos aus dem Vermögen des Volkes bedienen – entweder direkt bei den Bürgern durch den Vertrieb zweifelhafter Kapitalanlagen (wie z.B. DG Fonds) oder seit einiger Zeit geballt durch die systematische Plünderung öffentlicher Kassen.Anzeige

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Verbraucherschutz und Banken – eine explosive Mischung

11. März 2011

Wer in den letzten Tagen die einschlägigen Nachrichten verfolgt hat, dürfte immer wieder auf ein Thema gestoßen sein – der Verbraucherschutz hat mehrere große Banken aufgrund wenig verbraucherfreundlicher Geschäftspraktiken abgemahnt. Leider machen da die VR-Banken, die sich ja immer gerne als „die Guten“ präsentieren, keine Ausnahme. Von überhöhten Zinsen und undurchsichtigen Vertragsklauseln ist die Rede – wie also passen Verbraucherschutz und die Politik der etablierten Banken noch zusammen?

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Maschmeyer-Bericht in Panorama: Viele Kunden von Volksbanken fühlen sich an eigene Erfahrungen erinnert

14. Februar 2011

Für Aufsehen hat ein Bericht über den ehemaligen AWD-Chef Carsten Maschmeyer gesorgt: Verstrickungen zwischen dem Finanzjongleur mit den politischen Entscheidern wurden offenbart und Methoden aufgedeckt, wie die AWD-Drückerkolonnen die Anleger mit falschen Versprechungen für angeblich sichere Finanzprodukte köderten und ihnen damit in vielen Fällen einen Totalverlust der Altersvorsorge einbrockten. „Genau so ist es bei uns auch gelaufen“, berichten uns zahlreiche Anleger, die in den 1990er Jahren ihrer Volks- oder Raiffeisenbank oder der damals ebenfalls genossenschaftlichen Südwestbank vertraut hatten und der Empfehlung gefolgt waren, ihr Altersvorsorge-Kapital in „sicheren und wertbeständigen“ DG-Fonds anzulegen. Viele dieser Anleger haben heute den Totalverlust ihrer Altersvorsorge zu verschmerzen und müssen sich darüber hinaus von den Banken anhören, man hätte „nie Beraten“, man hätte auch „nie behauptet, die Produkte wären sicher“ und man hätte damals „umfassend über Risiken aufgeklärt.

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Neue Regierung vertagt den Anlegerschutz

3. November 2009

Nach einem Bericht der Wirtschaftswoche verzichtet die neue schwarz-gelbe Bundesregierung auf ein Gesetz, mit dem Anleger vor windigen Finanzanbietern und deren Produkten geschützt werden sollen. Zwar will Bundesverbraucherschutzministerin Ilse Aigner (CSU) den Anlegerschutz zu einem „Schwerpunktthema“ machen, doch insgesamt scheinen sich die Bestrebungen der Politik in Grenzen zu halten.

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