Posts Tagged ‘Präsident’

Nur 5 Prozent der Rettungsmilliarden landeten bisher im griechischen Haushalt

4. Mai 2016

Wie das Handelsblatt heute berichtet, trifft genau das zu, was die meisten befürchtet haben: Die nach Athen gesandten Rettungsmilliarden halfen vor allem Banken und Großinvestoren. Mit den Hilfspaketen für Griechenland wurden nicht die Griechen gerettet, sondern vor allem die Banken – und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. Das belegt eine Studie der European School of Management and Technology (ESMT), die wir im Handelsblatt exklusiv ausbreiten. Danach landeten nur fünf Prozent von 216 Milliarden Euro Rettungsgeldern im griechischen Haushalt. „Die europäischen Steuerzahler haben die privaten Investoren herausgekauft“, bilanziert ESMT-Präsident Jörg Rocholl.

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„Missbrauchs-Skandal“: BVR will Occupy-Bewegung für sich instrumentalisieren

31. Oktober 2011

Es ist kaum zu glauben, wie dreist die Banken geworden sind. Gerade die Volks- und Raiffeisenbanken unter ihrem BVR-Präsidenten Uwe Fröhlich schrecken anscheinend vor garnichts mehr zurück. Die Milliarden-Verluste durch Spekulationen bei der DZ Bank und der DG-Immobilienskandal, bei dem rund 22.000 genossenschaftliche Bankkunden ihre Altersvorsorge verloren haben, sind offenbar nicht genug. Jetzt wird die genossenschaftliche Propaganda-Maschinerie noch unverfrorener, als sie es bisher schon war: Der BVR will sich die Proteste an den Finanzplätzen zunutze machen. Da werden Occupy-Demonstranten plötzlich in VR-Anzeigen abgebildet und so getan, als wären die VR-Banken „die Guten“. Ein Beitrag aus der Hessenschau hat die peinliche Entgleisung der Genossen aufgedeckt.

Fröhlich attackiert Aigner

21. Januar 2011

BVR-Uwe attackiert die MinisterinBVR-Präsident Uwe Fröhlich hat Verbraucherschutzministerin Aigner kritisiert: „Verdeckte Ermittler bekämpfen Verbrecher, wir sind aber nicht kriminell“ sagte er im Gespräch mit dem Nachrichtenmagazin Focus. Genau daran haben Anlegerschützer Zweifel: „An den Aussagen des Herrn Fröhlich lässt sich leicht erkennen, dass er keine Ahnung davon hat, was in seinem Verband läuft“. Die Machenschaften, mit denen genossenschaftliche Banken ihre Mitglieder und Kunden um ihre Ersparnisse bringen, sei durchaus als kriminell zu bezeichnen. Nicht umsonst hätte die Staatsanwaltschaft auch schon ermittelt.

VR-Beratungsmisere: BVR fürchtet Ermittler

5. Januar 2011

Seit Januar 2010 sind Bankberater verpflichtet, über jedes Beratungsgespräch ein Beratungsprotokoll anzufertigen. Die große Koalition hatte dieses Gesetz beschlossen um die miserable Qualität der Finanzberatung zu verbessern, denn pro Jahr verlieren die Deutschen Anleger bis zu 30 Milliarden ihres Vermögens wegen falscher Anlageberatung. Dies berichtete das Magazin „Capital“. Da aber die Banken in der Regel die Protokolle gestalten, sollten Anleger keiensfalls vor Ort unterschreiben, sondern das Protokoll in jedem Fall zu Hause in Ruhe durchlesen. Anlegerschützer empfehlen dies eindringlich.

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