Posts Tagged ‘Raiffeisen’

Nach der „Plünderung“ zieht sich das Genossenschaftswesen aus der Fläche zurück

23. Januar 2017

Täbingen – ein idyllischer Ort auf dem kleinen Heuberg ist jetzt noch idyllischer: Seit Januar 2017 ist die Teilgemeinde des württembergischen Städtchens Rosenfeld völlig frei von Banken und bankähnlichen Strukturen. Die nicht gerade für Kundenfreundlichkeit bekannte Volksbank Hohenzollern-Balingen, die sich die frühere Raiffeisenbank Täbingen in mehreren Fusionsstufen einverleibt hatte, hat nun in Täbingen ganze Arbeit geleistet. Nicht nur die örtliche Filiale wurde dicht gemacht – auch den Kontoauszugdrucker und den Geldautomaten haben die genossenschaftlichen Plünderer gleich mitgenommen. „Bargeldlos durch die Nacht“ lautet seither der Gassenhauer in Täbingen – in Anlehnung an den Hit von Helene Fischer.

Ein Überbleibsel gibt es noch, das in Täbingen noch an die Zeiten erinnert, als es noch Zugang zu einer Bank gab: Das Straßenschild der „Raiffeisenstraße“. Ob die Täbinger dieses Schild nun noch sehen wollen oder ob es schon bald einen Antrag für die Umbenennung der „Raiffeisenstraße“ geben wird, ist im Moment noch nicht abzusehen. Vorschläge für den neuen Straßennamen nimmt die Ortsverwaltung Täbingen entgegen oder können über die Kommentarfunktion hier im Bankgenossen abgegeben werden. Durch ihren rücksichtslosen Rückzug hat die Volksbank Hohenzollern-Balingen getreu ihrem Werbeslogan den Weg frei gemacht für die Umbenennung der Straße. Für den Wechsel der Kunden zu einer anderen Bank übrigens auch.

Quelle: Zollern-Alb-Kurier

Fusion: Volksbank Balingen probiert’s mal wieder

14. März 2015

Nach dem gescheiterten Fusion mit der Volksbank Rottweil startet die Volksbank Balingen einen neuen Versuch. Das 150 Jahre alte Institut will seine Eigenständigkeit aufgeben und mit der Volksbank Hohenzollern fusionieren. Im Fusions- und Jubiläumsjahr scheint die Angst der Vorstände Luippold und Calmbach vor den Mitgliedern besonders groß: Denn obwohl man in Balingen mit der „Volksbank Messe“ einen ausreichend großen Versammlungsraum hätte, um eine Generalversammlung mit allen Mitgliedern zu veranstalten, zieht man es vor, die Mitglieder in dezentralen „Mitgliederversammlungen“ abzufertigen. (more…)

Die Denkart von Friedrich Wilhelm Raiffeisen – und was daraus geworden ist

8. Mai 2013

Einen interessanten Kommentar über die Denkart von Friedrich Wilhelm Raiffeisen und das was daraus geworden ist, haben wir in duckhome.de aufgespürt. Der Autor übt massive Kritik an der Führung der DZ Bank, die sich dem Verhalten nach noch nie mit dem beschäftigt hat, was die genossenschaftlichen Gründerväter mit ihren Selbstholfeorganisationen bezwecken wollten.

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Volksbank Kirchheim-Nürtingen lernt ihre Lektion auf die harte Tour

11. Dezember 2011

„Das habe ich ja noch nie erlebt“, so der Anwalt der Volksbank Kircheim-Nürtingen vor dem Stuttgarter Landgericht. Die Volksbank hatte einem Ehepaar einen DG-Fonds Nr. 35 empfohlen, der aktuell insolvenzbedroht ist. Da das Ehepaar 2007 eine Veranstaltung des SfA besucht und in der Folge ein klärendes Gespräch mit der Bank geführt hatte, ging der Bankvertreter von Verährung der Ansprüche des Ehepaares aus. Er führte an, dass bereits 2007 im Handelsblatt über die Aufklärungspflicht über Provisionen berichtet worden sei, woraus er eine kenntnisabhängige Verjährung ableitete. Im Jahr 2009 ließ das Ehepaar durch eine norddeutsche Kanzlei ein Forderungsschreiben erstellen, wollte die notwendige Klage jedoch durch den Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Michael Schulze erheben lassen, was in der Folge auch geschah.

RSCW Rechtsanwälte

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Skandal-Volksbank Friedrichshafen blamiert sich erneut vor Gericht

3. Juli 2011

Auch Lüge, Streitverkündung und unendlich lange Schriftsätze helfen der Chaos-Bank nicht

Wie die Lokalpresse berichtet, brodelt es bei der Volksbank Friedrichshafen. Anstatt ihrem genossenschaftlichen Auftrag, der Förderung der wirtschaftlichen Interessen ihrer Mitglieder zu genügen, bekriegen sich Vorstand und Aufsichtsrat. Vor diesem Hintergrund verwundert es nicht, daß die Volksbank Friedrichshafen trotz der mittlerweile eindeutig zugunsten der DG-Anleger geklärten Rechtslage gegen diesen zu Felde zieht, statt seinen berechtigten Schadensersatzanspruch anzuerkennen.

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Ulrich Wickert gerät ins Kreuzfeuer

17. Januar 2011

Versumpft?Große Bilder der charismatischen Persönlichkeit Urlich Wickert, geschmückt mit Leit-Idealen der genossenschaftlichen Gründerväter Raiffeisen und Schulze-Delitzsch: So präsentiert sich die genossenschaftliche Bankengruppe im Internet unter Domain http://werte-schaffen-werte.de. Wickert wirbt damit unmissverständlich für die genossenschaftliche Vermögensberatung, die in zahlreichen Fällen wegen Schmiergeldzahlungen, falschen Versprechungen in Beratungen, geschönten Angaben in Verkaufsprospekten und unzähligen Verstrickungen innerhalb des genossenschaftlichen Verbundes rechtskräftig veruteilt ist.

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Volksbank Balingen lenkt ein

12. Oktober 2010

Die Ankündigungen der Volksbank Balingen hatten sich kampfbereit angehört. Ganz so, als wollte man die geschädigten Anleger durch die Gerichts-Instanzen treiben. Nachdem das Landgericht Hechingen die Bank wegen ihrer Falschberatung (DG-Immobilienfonds Nr. 30) zu Schadensersatz veruteilt hatte, legten die Balinger Genossen Berufung ein – obwohl die Rechtslage nach Experteneinschätzung längst eindeutig war. Doch kurz vor der zweitinstanzlichen Verhandlung beim OLG Stuttgart scheint es auch in der Vorstandsetage gedämmert zu haben: Die Volksbank Balingen nahm die Berufung wenige Tage vor dem Urteilsspruch zurück. Das erstinstanzliche Urteil aus Hechingen gegen die Bank wird dadurch rechtskräftig.

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