Posts Tagged ‘Raiffeisenbank’

Kleinsparer werden zur Kasse gebeten

4. November 2016

Die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien bricht ein Tabu: Nachdem die Raiffeisenbank Gmund am Tegernsee sowie die Volksbank Stendal mit der Einführung von Strafzinsen für Privatkunden für Aufsehen gesorgt hatte (ab sofort müssen Kunden mit Ersparnissen über 100.000 € Gebühren bezahlen), bittet nun auch die Volksbank Raiffeisenbank Niederschlesien ihre Kunden zur Kasse. Wer dort auf dem „VR FlexGeld“  sein Geld deponiert, muss seit kurzem für die Kontoführung bezahlen – und erhält im Gegenzug nur 0,01 % Zinsen auf sein Tagesgeld. Die Gebühren liegen derzeit zwischen 5 und 50 € im Monat.

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VKI knöpft sich österreichische Raiffeisenbanken und Hypo Steiermark vor

23. Juli 2014

Sie verkauften Anlegern riskante Fonds und die verloren Geld. Jetzt klagt der VKI gegen örtliche Raiffeisenbanken und die Hypo Steiermark.

Nachdem in Deutschland Finanzunternehmen riskante Fonds an Anleger verkauft hatten und der Markt abgegrast war, verkauften sie die selben Finanzprodukte (Schiffsfonds, Immobilienfonds) an Österreicher – mit Unterstützung österreichischer Banken. Seit Anfang 2014 konnte der Verein für Konsumenteninformation (VKI) mit achtzig Prozent der Vermittler-Banken Vergleiche erzielen. Das bringt geschädigten Anlegern insgesamt rund sieben Mio. Euro. Der VKI verklagt nun jene Banken, die nicht zu Vergleichsgesprächen bereit waren. Es geht um rund 700 Geschädigte.

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Volksbank Ebingen entfernt sich immer mehr von den Kunden

23. Oktober 2013

In großen Schwierigkeiten war die Raiffeisenbank Oberes Schlichemtal vor einigen Jahren. Da half nur noch die Fusionierung mit einer anderen genossenschaftlichen Bank, um die Pleite abzuwenden. Während man sich bei der Volksbank Balingen schon die Hände rieb und dei Übernahme der Schlichemtal-Bank nur noch als Formsache sah, kam die damals noch starke Volksbank Ebingen und schnappte den Balingern kurzerhand das Übernahmeobjekt vor der Nase weg, was die die beiden Jungs im Balinger Bankvorstand so maßlos ärgerte, dass sie es nicht lassen konnten, öffentlich und unter Zuhilfenahme der Presse die beleidigte Leberwurst zu spielen.

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Gerichtstermine in Sachen DG-Fonds

27. September 2013

Hier erfahren Sie, welche Verhandlungstermine in Sachen DG Fonds anstehen (sofern wir davon erfahren haben). Gerne gibt der Bankgenosse auch Ihre Verhandlungstermine bekannt – wir freuen und über jede Information!

Derzeit keine Termine online.

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Ulrich Wickert steht weiter in der Kritik

25. August 2011

Versumpft?Schon im Januar 2011 hat DER BANKGENOSSE kritisiert, dass sich Ulrich Wickert für die genossenschaftliche Heuchelkapmagne „Werte schaffen Werte“ her gibt. Ausgerechnet Mr. Tagesthemen, der mehrere Bücher geschrieben hat wie „Der Ehrliche ist der Dumme“ oder „Gauner muss man Gauner nennen“ verkennt jetzt die Realität und stellt das moralisch verfallene Genossenschaftswesen so dar, als würde heute noch alles im Sinne von Raiffeisen und Schultze-Delitzsch laufen. Dabei verkennt er völlig, dass die genossenschaftliche Anlageberatung mangelhaft ist und bereits vielfach rechtskräftig verurteilt. Dass zigtausende Kunden und Genossenschaftsmitglieder ihren genossenschaftlichen Beratern vertraut und damit ihre Altersvorsorge verloren haben, ignoriert er einfach.

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LG Tübingen: Vergleich im Interesse des Anlegers

30. Mai 2011

Raiba Sondelfingen gibt auf / DG Fonds-Geschädigter erhält Großteil seines investierten Kapitals zurück.

Tübingen/Reutlingen-Sondelfingen. Gleich zu Beginn des Gütetermins machte die sachkompetente Richterin am Landgericht Tübingen klar, dass sie nicht gewillt ist, sich in Scheingefechte verzetteln zu lassen. Ihre Frage, ob fünf bzw. acht Prozent aus dem Agio hinter dem Rücken des Kunden wieder an die Bank geflossen seien, wollte der  Rechtsvertreter der Raiffeisenbank Sondelfingen zunächst dennoch nicht beantworten. Gleichwohl machte die Richterin deutlich, dass gerade in diesem Punkt die vorliegende Rechtssprechung für sie Leitliniencharakter habe. Auf die bei zahlreichen Gerichten noch immer praktizierte zeitraubende und wenig zielführende Vernehmungen von Anlegern und Beratern ließ sie sich erst gar nicht ein. Unmissverständlich machte sie der Bankenseite klar, dass sie derzeit kaum Chancen sehe, die Forderungen des Klägers abzuweisen. Um das Prozedere nicht unnötig in die Länge zu ziehen, schlug sie einen Vergleich vor. Nach intensiven Beratungen einigten sich die beiden Parteien darauf, dass der Anleger einen Großteil seines Geldes zurückerhält und die noch offenen Darlehensverpflichtungen gegenstandslos werden.

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Maschmeyer-Bericht in Panorama: Viele Kunden von Volksbanken fühlen sich an eigene Erfahrungen erinnert

14. Februar 2011

Für Aufsehen hat ein Bericht über den ehemaligen AWD-Chef Carsten Maschmeyer gesorgt: Verstrickungen zwischen dem Finanzjongleur mit den politischen Entscheidern wurden offenbart und Methoden aufgedeckt, wie die AWD-Drückerkolonnen die Anleger mit falschen Versprechungen für angeblich sichere Finanzprodukte köderten und ihnen damit in vielen Fällen einen Totalverlust der Altersvorsorge einbrockten. „Genau so ist es bei uns auch gelaufen“, berichten uns zahlreiche Anleger, die in den 1990er Jahren ihrer Volks- oder Raiffeisenbank oder der damals ebenfalls genossenschaftlichen Südwestbank vertraut hatten und der Empfehlung gefolgt waren, ihr Altersvorsorge-Kapital in „sicheren und wertbeständigen“ DG-Fonds anzulegen. Viele dieser Anleger haben heute den Totalverlust ihrer Altersvorsorge zu verschmerzen und müssen sich darüber hinaus von den Banken anhören, man hätte „nie Beraten“, man hätte auch „nie behauptet, die Produkte wären sicher“ und man hätte damals „umfassend über Risiken aufgeklärt.

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Tarnen und Täuschen – Genossen vor Gericht

14. Januar 2011

Ein Kommentar von Dr. A. von Bank
Es ist zwar nicht neu, doch in letzter Zeit häufen sich die Fälle allzu offensichtlicher Tarn- und Täuschmannöver der DZ-Bank und der zahlreichen, von geschädigten Anlegern verklagten Volks- und Raiffeisenbanken.  So sind dem Bankgenossen mittlerweile unzählige Fälle bekannt, in denen die Bankenvertreter so kreativ mit der Wahrheit umgegangen sind, dass ein Normalsterblicher es mit „Lügen, dass sich die Balken biegen“ bezeichnen würde. Auch prozesstaktisch ziehen die hochdotierten Rechtsverdreher der orange-blauen Versager-Banken alle Hebel und Register. Da werden Termine immer wieder mit fadenscheinigen Begründungen verschoben, neue Anwälte hinzugezogen und permanent haltlose Zusammenhänge konstruiert, die dann später wieder revidiert werden müssen, wenn Anlegeranwälte wachsam sind. Mal wird Berufung eingelegt, dann wieder zurückgezogen und der Vergleichsweg gesucht, um dann trickreich den Anleger erneut über den Tisch zu ziehen.

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Medien aufmerksam beobachten

24. August 2010

Lange Zeit haben es Volks- und Raiffeisenbanken mit ihrer Medienarbeit geschafft, vom Skandal um die DG-Fonds abzulenken. Themen wie eine Spende an einen Kleintierzüchterverein, das Sponsoring eines Radrennens oder die Verabschiedung eines „verdienten Vorstandes“ wurden hoch aufgehängt, während man versuchte, alles Negative tot zu schweigen.

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Volksbank-Vorstände ohne Urlaubsfreude

26. Juli 2010

Urlaub bei der Volksbank?Der eine Teil der Republik ist schon im Urlaub, beim Rest beginnen demnächst die Ferien. Während viele geschädigte Anleger zum ersten Mal seit Jahren ihren Urlaub dieses Jahr in vollen Zügen genießen können, tragen Volksbank-Vorstände eine schwere Last mit sich herum, die ihnen die Urlaubslaune gründlich verderben könnte. Grund sind die aktuellen Entwicklungen in Sachen DG-Fonds: Nachdem man in den Vorstandsetagen jahrelang glaubte, man könne Anleger nach beliebem schädigen und müsse dafür nicht gerade stehen, hat der Bundesgerichtshof kürzlich klar gestellt, dass es so nicht geht: Auch Anleger von Volks- und Raiffeisenbanken sind keine rechtslosen Subjekte. Für manche Bankvorstände ist dies dem Benehmen nach offensichtlich völlig neu.

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