Posts Tagged ‘Uwe Fröhlich’

„Missbrauchs-Skandal“: BVR will Occupy-Bewegung für sich instrumentalisieren

31. Oktober 2011

Es ist kaum zu glauben, wie dreist die Banken geworden sind. Gerade die Volks- und Raiffeisenbanken unter ihrem BVR-Präsidenten Uwe Fröhlich schrecken anscheinend vor garnichts mehr zurück. Die Milliarden-Verluste durch Spekulationen bei der DZ Bank und der DG-Immobilienskandal, bei dem rund 22.000 genossenschaftliche Bankkunden ihre Altersvorsorge verloren haben, sind offenbar nicht genug. Jetzt wird die genossenschaftliche Propaganda-Maschinerie noch unverfrorener, als sie es bisher schon war: Der BVR will sich die Proteste an den Finanzplätzen zunutze machen. Da werden Occupy-Demonstranten plötzlich in VR-Anzeigen abgebildet und so getan, als wären die VR-Banken „die Guten“. Ein Beitrag aus der Hessenschau hat die peinliche Entgleisung der Genossen aufgedeckt.

Gute und schlechte Genossen?

7. Februar 2011

Immer wieder wird dem Bankgenossen die Frage gestellt, ob alle seiner Ansicht nach alle Genossenschaftsbanken schlecht seinen. Wir möchten daher an dieser Stelle noch einmal betonen, dass wir vom Bankgenossen von der genossenschaftlichen Idee im Sinne von Raiffeisen & Co. überzeugt sind. Und davon, dass dieses Modell auch heute noch geeignet wäre, um die Interessen der Mitglieder zu wahren. Das Problem ist jedoch, dass es Genossenschaften in der ursprünglich gedachten Form – zumindest bei den Banken – praktisch nicht mehr gibt.

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VR-Beratungsmisere: BVR fürchtet Ermittler

5. Januar 2011

Seit Januar 2010 sind Bankberater verpflichtet, über jedes Beratungsgespräch ein Beratungsprotokoll anzufertigen. Die große Koalition hatte dieses Gesetz beschlossen um die miserable Qualität der Finanzberatung zu verbessern, denn pro Jahr verlieren die Deutschen Anleger bis zu 30 Milliarden ihres Vermögens wegen falscher Anlageberatung. Dies berichtete das Magazin „Capital“. Da aber die Banken in der Regel die Protokolle gestalten, sollten Anleger keiensfalls vor Ort unterschreiben, sondern das Protokoll in jedem Fall zu Hause in Ruhe durchlesen. Anlegerschützer empfehlen dies eindringlich.

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