Posts Tagged ‘Verhandlung’

Südwestbank vor Gericht? 4 x täglich!

19. September 2012

Stuttgart. Die Beratungsqualität einer Bank lässt sich mitunter an der Tatsache ablesen, wie oft die Bank wegen ihrer Beratungsleistung vor Gericht steht. Die Südwestbank kämpft derzeit mit einer regelrechten Klagewelle, weil sie ihren Anlegern sichere, lukrative Kapitalanlagen zur Altersvorsorge versprochen hat, die im Totalverlust endeten. Allein gestern, am 18. September 2012, fanden 4 Verhandlungen gegen die Südwestbank am Landgericht Stuttgart statt. Anleger, die die Verhandlungen besuchten, bekamen wieder einen „bunten Strauß“ an peinlichen Versuchen serviert, die rechtlich längst geklärte Situation wieder einmal aufs Neue zu verdrehen, um sich aus der Verantwortung zu stehlen.

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Verfahren vor dem LG Ulm endet mit vollständiger Rückzahlung sämtlicher Zahlungen

14. März 2012

Ein Verfahren vor dem Landgericht Ulm endete für die betroffene DG-Anlegerin höchst erfreulich. Diese erhält nunmehr durch einen abgeschlossenen Vergleich mit der betroffenen VR-Bank sämtliche geleisteten Zahlungen, insgesamt knapp EUR 140.000,- zurück. Bislang war dem Schweinfurter Fachanwalt für Bank- und Kapitalmarktrecht Dr. Michael Schulze noch keine Entscheidung des LG Ulm in DG-Sachen bekannt.

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Ein Volksbank-Genosse richtet beim Landgericht Lüneburg in Sachen DG Fonds

12. März 2012

Lüneburg. Wenn die Angelegenheit nicht von substanzieller Bedeutung für den klagenden Anleger wäre, könnte man die Vorgänge am Landgericht Lüneburg in dieKategorie einstufen: „“Ist der Ruf erst ruiniert, lebt es sich für Richter Wolfer völlig ungeniert“. Als Genosse der Volksbank scheint ihm das Wohl „seiner“ Bank wichtiger zu sein als geltendes Recht. Zahlreiche Besucher konnten die eklatanten Verstöße gegen die Zivilprozessordnung live verfolgen und stellten sich die Frage, ob der Richter sich seiner Funktion bewusst sei oder ob er sich als Anwalt der Volksbank fühle, an der er ja beteiligt ist.

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Volksbank Paderborn-Höxter-Detmold kämpft gemeinsam mit DZ Bank vor dem LG Frankfurt gegen geschädigte Anlegerin

3. Januar 2012

Am 29.12.2011 wurde in Frankfurt mit großem Interesse von Zuschauern aus Anlegerkreisen die Klage gegen die vermittelnde Volksbank sowie gegen die DZ-Bank Frankfurt verhandelt.

Obwohl die Rechtslage in zahlreichen gleichartigen Fällen bereits vom Landgericht als auch vom Oberlandesgericht Frankfurt geklärt wurde, scheuten sich die Bankenvertreter auch hier nicht, alle juristischen Mittel einzusetzen, um der Klage entgegenzutreten. Nachdem in der ersten Verhandlung nicht alle Sacherhalte geklärt werden konnten, wurde nunmehr beim diesem zweiten Termin abschließend verhandelt.

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DG-Fonds: Erneut sieht sich die Südwestbank mit einer Klage wegen Falschberatung konfrontiert

25. November 2011

In diesem Fall hatten die Anleger, ein Ehepaar aus dem Großraum Ulm, auf Empfehlung der Stuttgarter Südwestbank Anteile am DGI-Fonds Nr. 28 gezeichnet. Da sie schon lange bei der Südwestbank Kunde waren, haben sie der Empfehlung Ihrer Beraterin vertraut. Mit dem Hinweis auf Investitionen der Fondsgesellschaft in bodenständige Werte wurden keinerlei Risiken gesehen. Letzte mögliche Zweifel wurden mit dem Argument aus dem Wege geräumt, nach 10 oder 15 Jahren könnten die Anteile problemlos wieder verkauft werden.

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Entscheidung erneut vertagt!

6. November 2011

Am 16. November 2011 hätte vor dem OLG Frankfurt eine Berufungs-Verhandlung in Sachen DG Fonds Nr. 34 stattfinden sollen. Doch die Verhandlung im Fall Bilger gegen die DG Anlage und die DZ Bank wurde kurz vor dem Termin erneut verschoben. Damit scheint das Kalkül von DZ Bank, DG Anlage und der Kanzlei Lindemann aufgegangen zu sein, durch fadenscheinige Begründungen die Gerichte davon abzuhalten, noch vor der Verjährungsfrist ein Urteil zu fällen. Damit sollen andere Anleger von einer Klage abgehalten werden. Der Fall geht zurück auf das Jahr 2005.

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DZ Bank erleidet 12-fache Niederlage vor dem Landgericht Frankfurt

21. April 2011

Mit gleichlautenden Urteilen des Landgerichts Frankfurt wurde die DZ Bank gleich in 12 Fällen wegen Prospektfehlern beim DGI-Fonds Nr. 34 dazu verurteilt, die damalige Anlagesumme an die Anleger (Kläger) zurückzuzahlen. Das Urteil wurde am 28. März 2011 verkündet und ist noch nicht rechtskräftig. In der Verhandlung vom 31. Januar 2011 wurden 12 Fälle verschiedener Anleger gleichzeitig verhandelt. Anwalt der Anleger (Kläger) war Rechtsanwalt Andersen, Berlin. Anwalt der unterlegenen DZ Bank (Beklagte) war RA Dr. Lindemann. Ob die DZ-Bank dieses Urteil anerkennt oder in Berufung gehen wird, ist zum jetzigen Zeitpunkt noch offen.

Und wieder einmal steht die Südwestbank vor Gericht

15. März 2011

In einem weiteren Fall findet eine Verhandlung gegen die Südwestbank als Beklagte statt: Mittwoch, 16. März 2011, 14.00 Uhr im Landgericht Stuttgart, Urbanstr. 20, EG,. Saal 29. Es geht um die DG Fonds Nr. 26 und 30.

Kurzbericht:
Zahlreiche Anleger und Interessierte haben die Verhandlung verfolgt. Der Besucherandrang war so groß, dass die Verhandlung in einen größeren Gerichtssaal verlegt werden musste. Berichten von Teilnehmern zufolge hat die die Beklagtenseite (Justitiar Schneider von der Südwestbank und Rechtsanwalt Tobelander) ernsthaft vom Einzelrichter verlangt, bestehende Rechtsgrundsätze und vorliegende Urteil nicht zu berücksichtigen, weil diese „falsch“ seien. Die Gerichte in Deutschland und ganz besonders die in Stuttgart würden schlampig arbeiten und nicht kapieren, wie Recht funktioniert. Anwalt Tobelander stellte längst klare Sachverhalte und Auslegungen, teilweise von höchster Ebene in Frage und bestritt das Vorhandensein rechtskräftiger Urteile.

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SKB-Prozess mit großem Medieninteresse

18. November 2010

Landgericht KarlsruheEin voller Gerichtssaal zur Auftaktverhandlung und Berichte in allen relevanten Medien – so startete der Prozess gegen die Spar- und Kreditbank Karlsruhe.

Für die Leser des Bankgenossen hier ein Link zu einer interessanten Reportage des Südwestrundfunks: Zur SWR-Reportage

Karlsruhe: Anleger wehrt sich gegen Bank

11. November 2010

Beratungsfehler-Vorwürfe gegen Spar- und Kreditbank Karlsruhe werden am 17. November 2010 vor dem Landgericht Karlsruhe verhandelt.

Lange Zeit hat Hans Joachim Bendlin seiner Hausbank, der Spar- und Kreditbank Karlsruhe, vertraut. Dass das ein Fehler war, bekam er bitter zu spüren, als seine vermeintliche Altersvorsorge – eine von der Bank als „wertbeständige, sichere Kapitalanlage“ angepriesene Immobilienbeteiligung – plötzlich wertlos war. Die Bank selbst redet heute von „hochspekulativen Anlagen“ und davon, dass der Anleger ein unternehmerisches Risiko eingegangen sei. Nachdem sich in das in der Beratung ganz anders angehört hatte, wollte Bendlin dies nicht so einfach hinnehmen und suchte nach einer gütlichen Entschädigungslösung mit der Bank. Diese sah sich im Recht und lehnte einen Kompromiss ab. Jetzt wird die Sache vor Gericht verhandelt.

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