Posts Tagged ‘VR-Bank’

Willfährige Berichterstattung über VR-Banken

17. Oktober 2013

Interessantes berichtet die Seite „Zweite Chance Dinkelsbühl“ in ihrem Blog. Eine detaillierte Aneinanderreihung seltsamer Vorgänge, unterlegt mit wörtlichen Zitaten ergibt ein Bild über die journalistische Praxis bei der Fränkischen Landeszeitung. Die Redaktion dort scheint jedenfalls die einschlägigen Grundsätze des neutralen Journalismus und der objektiven und wahren Berichterstattung nicht zu kennen oder nicht kennen zu wollen.

Mehr Info direkt im Blog Zweite Chance Dinkelsbühl

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Durch alle Instanzen: Anleger obsiegt gegen VR-Bank Peine

7. März 2013

Erst im Jahr 2011 entschloss sich ein DG-Anleger, die VR-Bank Peine wegen verschwiegener Provisionszahlungen in Anspruch zu nehmen. Bereits 2007 hatte er Kontakt mit einer norddeutschen Kanzlei, welche mittels Standartschreibens Prospektmängel bei den Fondsverantwortlichen rügte.

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LG Rottweil verurteilt Volksbank Horb-Freudenstadt eG zur Rückabwicklung eines DGI 30

19. März 2012

Nach einer äußerst kontrovers geführten Hauptverhandlung verurteilte das Landgericht Rottweil die VR-Bank Horb-Freudenstadt eG zur vollständigen Rückabwicklung einer DGI-30-Beteiligung. Bis zuletzt hatte sich die beklagte Bank geweigert, die Rechtslage zu akzeptieren. Ihre Verteidigung stützte sie im Wesentlichen auf längst überholte Argumente. So habe sie ihre Aufklärungspflicht über gezahlte Provisionen nicht gekannt und befinde sich insoweit in einem Verbotsirrtum. Auch handele es sich bei den Provisionen nicht um Rückvergütungen, über welche aufzuklären sei. Sämtliche dieser Argumente sind durch die Obergerichte und den BGH längst widerlegt. Das bizarrste Argument war jedoch zur Rechtfertigung des Verjährungseinwands gezogen worden.

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VR-Bank Erlangen-Höchstadt schließt Vergleich mit DG-Anleger

13. März 2012

Die VR-Bank Erlangen-Höchstadt wurde bereits mehrfach durch das Landgericht Nürnberg wegen verschwiegener Rückvergütungen im Zusammenhang mit der Vermittlung von DG-Fonds verurteilt. Obwohl man meinen könnte, daß diese die insoweit eindeutige Rechtslage nunmehr kennt, war es erneut erforderlich, Klage einzureichen. Einer weiteren Verurteilung entging die Bank allein dadurch, daß sie sich vergleichsweise verpflichtete, die erbrachten Einlagen vollständig zurück zu zahlen.

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VR-Bank HessenLand, Alsfeld, muß Anleger entschädigen

17. November 2011

Auch hessische Volks- und Raiffeisenbanken haben in den 90er Jahren ihren Kunden Anteile an DGI-Fonds vermittelt. Bekanntermaßen sind viele dieser Fonds überschuldet und in der Konsequenz für den betroffenen Anleger wertlos geworden. So auch in diesem Fall, wo einem langjährigen Kunden der VR-Bank HessenLand im Jahre 1992 Anteile des Fonds Nr. 30 im Gegenwert von DM 20.000,– veräußert wurden.

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Ulrich Wickert steht weiter in der Kritik

25. August 2011

Versumpft?Schon im Januar 2011 hat DER BANKGENOSSE kritisiert, dass sich Ulrich Wickert für die genossenschaftliche Heuchelkapmagne „Werte schaffen Werte“ her gibt. Ausgerechnet Mr. Tagesthemen, der mehrere Bücher geschrieben hat wie „Der Ehrliche ist der Dumme“ oder „Gauner muss man Gauner nennen“ verkennt jetzt die Realität und stellt das moralisch verfallene Genossenschaftswesen so dar, als würde heute noch alles im Sinne von Raiffeisen und Schultze-Delitzsch laufen. Dabei verkennt er völlig, dass die genossenschaftliche Anlageberatung mangelhaft ist und bereits vielfach rechtskräftig verurteilt. Dass zigtausende Kunden und Genossenschaftsmitglieder ihren genossenschaftlichen Beratern vertraut und damit ihre Altersvorsorge verloren haben, ignoriert er einfach.

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OLG Bamberg verurteilt VR-Bank Alzenau

7. August 2011

Gericht stellt klar:  Frühere Entscheidung war falsch, Klageabweisung LG Aschaffenburg unrecht.

Bamberg/Aschaffenburg/Alzenau. Eine Zeit lang schien es, als ob in Bamberg andere Gesetze gelten würden, als im Rest der Republik: Aus einer unklaren Angabe über ein Agio im Verkaufsprospekt für DG Fonds hätten Anleger schließen können, dass der „Berater“ Provisionen für die Vermittlung des Fonds kassiert – so war die seltsame Auffassung der Richter. Diese Fehldeutung hat das Oberlandesgericht jetzt korrigiert: Wenn es keine eindeutigen Angaben über Provisionen und deren Höhe gibt, ist der die Informationspflicht des Beraters gegenüber dem Anleger nicht erfüllt.

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VR-Bank Hof: DG-Fonds-Verstrickungen

7. November 2010

Lange Zeit haben es die Volks- und Raiffeisenbanken verstanden, ihre „Leichen im Keller“ bestens zu vertuschen. Dank neuer Medien wie Facebook und Twitter wird immer mehr aufgedeckt, was bisher erfolgreich unter den Teppich gekehrt wurde. Auch die VR-Bank Hof bekommt dies aktuell zu spüren: Mit einer eigenen Seite in der Online-Community Facebook wollte sie sich als „eine der Guten“ darstellen. Krampfhaft wurde Positives gesucht und darüber geredet. Wer den Dialog mit den Kunden öffentlich machen will, muss sich allerdings bewusst sein, dass der Kunde das sagt, was ihn bewegt.

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Erneute Niederlage für die Volksbanken

22. September 2009

DG-Fonds Nr. 30: Nicht ausreichende Aufklärung über das Totalverlustrisiko.

Ein weiterer Meilenstein in der Durchsetzung der Ansprüche vor Gericht und damit Erfolg für einen Betroffenen des DG Fond 30: Das Landgericht Mannheim verurteilte die VR Bank Rhein-Neckar eG. am 10.09.09 zu Schadensersatz für einen Zeichner des DG Fonds 30. Der Zeichner erhielt Schadensersatz über Euro 73.288,55, also seine Einlage zzgl. Agio inklusive entgangenem Gewinn zugesprochen.

Das Urteil wurde von der Kanzlei Hahn Rechtsanwälte Partnerschaft (hrp) erstritten.

Quelle: VWD