Posts Tagged ‘Weg frei’

Nach der „Plünderung“ zieht sich das Genossenschaftswesen aus der Fläche zurück

23. Januar 2017

Täbingen – ein idyllischer Ort auf dem kleinen Heuberg ist jetzt noch idyllischer: Seit Januar 2017 ist die Teilgemeinde des württembergischen Städtchens Rosenfeld völlig frei von Banken und bankähnlichen Strukturen. Die nicht gerade für Kundenfreundlichkeit bekannte Volksbank Hohenzollern-Balingen, die sich die frühere Raiffeisenbank Täbingen in mehreren Fusionsstufen einverleibt hatte, hat nun in Täbingen ganze Arbeit geleistet. Nicht nur die örtliche Filiale wurde dicht gemacht – auch den Kontoauszugdrucker und den Geldautomaten haben die genossenschaftlichen Plünderer gleich mitgenommen. „Bargeldlos durch die Nacht“ lautet seither der Gassenhauer in Täbingen – in Anlehnung an den Hit von Helene Fischer.

Ein Überbleibsel gibt es noch, das in Täbingen noch an die Zeiten erinnert, als es noch Zugang zu einer Bank gab: Das Straßenschild der „Raiffeisenstraße“. Ob die Täbinger dieses Schild nun noch sehen wollen oder ob es schon bald einen Antrag für die Umbenennung der „Raiffeisenstraße“ geben wird, ist im Moment noch nicht abzusehen. Vorschläge für den neuen Straßennamen nimmt die Ortsverwaltung Täbingen entgegen oder können über die Kommentarfunktion hier im Bankgenossen abgegeben werden. Durch ihren rücksichtslosen Rückzug hat die Volksbank Hohenzollern-Balingen getreu ihrem Werbeslogan den Weg frei gemacht für die Umbenennung der Straße. Für den Wechsel der Kunden zu einer anderen Bank übrigens auch.

Quelle: Zollern-Alb-Kurier

Dalai Lama: Nur die Wahrheit macht frei!

25. September 2011

Ein Satz, der den Führungskadern der genossenschaftlichen Bankengruppe in Deutschland so wenig gefallen dürfte wie der kommunistischen Führung in Peking: „Nur die Wahrheit macht den Weg frei,“ sagte der Dalai Lama kürzlich in einem Interview mit Franz Alt. Denn mit der Wahrheit nehmen es die Genossenführer und ihre Anwälte nicht so genau. Zunächst gaukelt man den Anlegern eine „sichere, wertbeständige Kapitalanalage“ vor und hinterher behauptet man vor Gericht, der Anleger hätte ganz bewusst eine unternehmerische Risikobeteiligung gewollt.

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