Erinnern Sie sich an Griechenland?

8. Februar 2016 by

Griechenland-EuropaWenn Sie jetzt denken, „Da war doch was“, geht es Ihnen wie vielen in Europa. Vor einem halben Jahr (tatsächlich nicht länger!) war das überschuldete Griechenland mit seiner Chaos-Truppe auf dem europäischen Parkett das Thema Nr. 1 – zu Recht, denn es ging (und geht immer noch) um sehr viel Geld. Geld vor allem des Deutschen Steuerzahlers.

Auch wenn das Thema „Griechenland und seine Schulden“ medial so gut wie nicht mehr vorkommt: Es ist real existent. Aktuell sind gerade wieder die Vertreter der internationalen Geldgeber (die wir ja nicht mehr „Troika“ nennen sollen, weil gewisse griechische Politiker negative Gefühle damit verbinden und daher den Begriff kurzerhand abgeschafft haben) völlig frustriert aus Athen abgereist: Es ist auch diesmal so, wie wir es aus der Vergangenheit kennen: Gerade mal 15 Prozent der Abmachungen sind erfüllt. In Sachen Steuer- und Rentenreform ist nichts passiert – ein Kompromiss ist noch nicht einmal in Sicht. Den ersten Prüfbericht soll es frühestens Ende März 2016 geben – überflüssig zu erwähnen, dass er für Oktober 2015 vereinbart war.

Was sich aktuell zwischen Griechenland und Europa abspielt, gleicht der Geschichte von einem gutgläubigen und hilfsbereiten Mädchen, das immer wieder auf dieselben Heiratsschwindler hereinfällt.

Kompetent oder nicht?

1. Februar 2016 by

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Strafbefehl wegen “Volksbank Messe”

11. Dezember 2015 by

volksbank-messeBalingen. Die Volksbank Balingen, die mittlerweile mit den Genossen aus Hechingen zur “Voba-Hoba” (Volksbank Hohenzollern-Balingen) fusioniert hat, ist vor allem durch zivilrechtliche Auseinandersetzungen gerichtsbekannt. Nun taucht der Name Volksbank in Balingen auch im Zusammenhang mit strafrechtlichen Vorfällen auf. Äußerst dubios waren die Vorgänge um die “Volksbank Messe”, der umstrittenen Balinger Messehalle, die in einem geheimnisvollen Konstrukt aus privaten Geldgebern und der Stadt unter Führung der Volksbank gestrickt worden war und vor einigen Monaten nur durch ebenso dubiose städtische Unterstützung vor der Zahlungsunfähigkeit gerettet werden konnte.

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Werbespot der “08/15-Bank” als Parodie der Commerzbank-Werbung

30. November 2015 by

0815-bankWer in letzter Zeit den einen oder anderen TV-Spot der Commerzbank angesehen hat, weiß, dass das zweitgrößte deutsche Geldhaus gerne gegen die Konkurrenz wettert. Nun schlägt die “08/15-Bank” zurück – mit einem Spot, der unverkennbar die Züge der Commerzbank-Werbung trägt. “Kunden, die bei ihrem Geld mitreden wollen – das haben wir nicht nötig”, so die Erkenntnis des 08/15-Bankers Lohmann. Wirklich sehenswert!

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Die größten Steuerflüchtlinge der Welt

22. Oktober 2015 by

Infografik: Tech-Riesen horten Milliardenbeträge in Steueroasen | Statista

Häuptling gespaltene Zunge: Jean-Claude Juncker

22. Oktober 2015 by

Über das große, schöne Europa sprechen kann er wie kein anderer. Da ist von Harmonie und Solidarität zwischen den Völkern in Europas die Rede. Junckers Realität ist leider eien andere: Die EU-Wettbewerbsbehörde musste gestern eingestehen, dass Luxemburg  über Jahre viele Unternehmen mit unfairen Steuervorteilen angelockt hat. Dafür verantwortlich war kein geringerer als Juncker selbst – zunächst als luxemburgischer Finanzminister, später als Premierminister des “Landes der Steuerflüchtlinge”. Teilweise sogar noch als EU-Kommissionschef. Nicht umsonst betitelt ihn das Handelsblatt in seinem heutigen Morning-Briefing als Häuptling gespaltene Zunge.

Wie halten Sie’s mit dem Spenden?

18. August 2015 by

Wenn die Urlaubszeit vorbei ist, kommt schon bald die vorweihnachtliche Zeit. Das erkennt man an zwei Dingen: Erstens stehen im Aldi schon die Lebkuchen. Und zweitens erhalten wir wieder verstärkt “Bettelbriefe” von Hilfsorganisationen, die mit gespendetem Geld armen und gehandicapten Menschen helfen, damit sie wenigstens ansatzweise ein menschenwürdiges Leben führen können. Hand aufs Herz: Wieviel spenden Sie, wenn “Brot für die Welt”, die “Christoffel-Blindenmission”, das “Kinderwerk Lima”, “Diakonie” oder “Caritas” darum bitten?

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Deutschland: Jeder 4-Personenhaushalt haftet ab Mittwoch mit über 5.000 € für Griechenland!

17. August 2015 by

Euro-downDas dritte Kreditpaket für das überschuldete Griechenland in Höhe von fast 90 Milliarden ist beschlossene Sache unter den Finanzministern der Eurozone. Damit steigt die Haftung des Deutschen Steuerzahlers auf insgesamt 110 Milliarden Euro – das über 1300 € für jeden (!) Deutschen – vom Säugling bis zum Greis – für einen 4-Personen-Haushalt sind das über 5.000 Euro. Insgesamt ist es auch deutlich mehr, als der Bund in diesem Jahr für die Verteidigung des Landes, die Gesundheit, den Bau von Straßen, die Landwirtschaft sowie für Forschung und Bildung insgesamt ausgeben wird. Man muss sich schon fragen: Wessen Interessen werden da vertreten?

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Neue Horrorzahlen aus Griechenland

14. August 2015 by

Allein bis zum Oktober benötigt Griechenland 40 Milliarden Euro, um den Staat “am Laufen” zu halten. Die Diskussion, ob ein solcher Staat noch zu retten ist, erübrigt sich. Was aus dem griechischen Parlament nach außen dringt, macht deutlich: Um ans so dringend benötigte große Geld zu kommen, zeigt man sich zwar reformwillig, doch genau genommen wird die Reformunlust nur auf den Tag nach der großen Überweisung verschoben. Bundestagsabgeordnete, die ganz nach den Vorstellungen von Volker Kauder “einfach die Hand heben”, wenn nach dem “JA” zum nächsten Hilfspaket gefragt wird, sollten sich genau überlegen, was sie da tun. Wer eins und eins zusammen zählen kann, dem ist klar, dass es sich nicht um ein “Hilfspaket” handelt, sondern und reine Geldverschwendung, Insolvenzverschleppung und dei massive Veruntreuung von Volksvermögen, das an anderer Stelle dringend benötigt wird.

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Deutsche Vermögensberatung AG zur Schadensersatzleistung verurteilt

12. August 2015 by

Das Landgericht Frankfurt am Main verurteilte die Deutsche Vermögensberatung AG zur vollständigen Rückabwicklung eines DWS-ImmoFlex Vermögensmandates.  Obwohl der Kläger seine Anteile am DWS-ImmoFlex Vermögensmandat über einen Agenturvertreter der Deutschen Vermögensberatung AG erwarb, war die Beklagte der Auffassung, nicht passivlegitimiert zu sein. Nach ihrer Auffassung sei die richtige Beklagte die Deutsche Bank, nicht jedoch die Deutsche Vermögensberatung AG. Dieser Rechtsauffassung erteilte das Landgericht Frankfurt am Main zutreffend eine klare Absage.

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