Nur 5 Prozent der Rettungsmilliarden landeten bisher im griechischen Haushalt

4. Mai 2016 by

Wie das Handelsblatt heute berichtet, trifft genau das zu, was die meisten befürchtet haben: Die nach Athen gesandten Rettungsmilliarden halfen vor allem Banken und Großinvestoren. Mit den Hilfspaketen für Griechenland wurden nicht die Griechen gerettet, sondern vor allem die Banken – und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. Das belegt eine Studie der European School of Management and Technology (ESMT), die wir im Handelsblatt exklusiv ausbreiten. Danach landeten nur fünf Prozent von 216 Milliarden Euro Rettungsgeldern im griechischen Haushalt. „Die europäischen Steuerzahler haben die privaten Investoren herausgekauft“, bilanziert ESMT-Präsident Jörg Rocholl.

„Panama-Dienstleister“ wird Bankenverbandspräsident

11. April 2016 by

flagge-panama[1]Während in Frankreich die Staatsanwaltschaft Panama-verdächtige Banken „stürmt“, scheint in Deutschland alles ruhig zu verlaufen: Der Chef der Berenberg-Bank, die über ihren Schweizer Ableger kräftig im Geschäft mit den Briefkästen in Panama mitmischt, wird heute in Berlin zum Bankenverbandspräsidenten bestellt. Hans-Walter Peters versichert zwar, es sei „alles sauber“, doch 67 Prozent Eigenkapitalrendite in einem schwierigen Markt müssen irgendwo her kommen. Irgendwie könnte einen das doch glatt an die Fifa erinnern.

Erfolglose Fusionitis – Volksbank Rottweil scheitert mit allen Fusionsversuchen

30. März 2016 by

Mit Balingen haben sie es probiert, mit Schramberg und mit Tuttlingen. Doch keiner will sie haben. Viel Energie hat die Volksbank Rottweil in Fusionsanstrengungen gesteckt. Bei dem einen oder anderen Anlauf waren auch schon die Personalentscheidungen für die Zeit nach der vollzogenen Fusion getroffen und die teils pikanten Mitarbeitergespräche geführt. Doch es ist nie soweit gekommen: Bisher wurde stets in letzter Sekunde die Notbremse gezogen. Die Mitglieder sollten ihren Vorstand und Aufsichtsrat nun aber wirklich mal zur Rede stellen.

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Die EZB bewegt sich längst außerhalb ihres politischen Auftrags

10. März 2016 by

EZBDer EZB-Rat trifft sich heute in Frankfurt. Den Anzeichen nach soll das Tempo der viel zu lockeren Geldpolitik noch erhöht werden. Ein Direktoriumsmitglied der EZB, Jürgen Stark, widerspricht der Mainstream-Meinung im Gremium: Die EZB bewege sich nicht mehr im Rahmen ihres politischen Auftrages. Auch die (nicht differenzierbaren) Instrumente seien untauglich, um die vielfältigen, regional unterschiedlichen Probleme des Euroraums zu lösen.

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Der große Deka-Bluff

2. März 2016 by

Deka-Bluff Windige Fondskonzepte, betrogene Anleger und Verantwortliche, denen nicht bei zu kommen ist – so sind mittlerweile die Genossenschaftlichen Investmentangebote bekannt. Weniger kriminell, aber auch nicht befriedigend läuft es bei den Fonds der Sparkassen: Unter dem Titel „Der große Deka-Bluff“ deckt die Wirtschaftswoche auf, was Anleger von Dekafonds wirklich erwarten können. Es wird schnell klar: Die Prospektangaben und Prognoserechnungen sind Wunschvorstellungen, die jeglicher Realität entbehren.

Zum Online-Artikel der Wiwo

Sparer werden weiter enteignet

1. März 2016 by

Am 10. März ist die nächste EZB-Sitzung. Die Anzeichen verdichten sich, dass die EZB den Einlagenzins von derzeit minus 0,3 Prozent voraussichtlich weiter senken wird. Außerdem wird sie ihre Ankauf-Programme für notleidende Staatsanleihen höchstwahrscheinlich ausweiten. Mario Draghi und seine Gefolgsleute haben für die gedanken- und planlose Schuldner die perfekte Welt geschaffen. In dieser Welt zahlt der Schuldner nahezu nichts, und wenn ihm selbst das zu viel ist, nimmt die EZB seine Risiken in ihre Bücher. Es ist mittlerweile nicht nur chic, auf Kosten anderer zu leben – es zahlt sich auch noch aus. Wie lange das gut gehen kann, bleibt abzuwarten. Waren es früher vereinzelte „Asoziale“, die dem System schadeten, ist heute das System „asozial“. Verantwortungsbewusstes Handeln und Sparen für die Zukunft scheinen Tugenden aus der Vergangenheit zu sein.

Europa leidet unter dem Diktat der Unwilligen

22. Februar 2016 by

Große Ideale hatten sie – die Gründerväter der Europäischen Gemeinschaften. Als dann in Windeseile die EU und die Europäische Währungunion“gezimmert“ wurden, blieb der Sinn für die Realität auf der Strecke – man gab sich zwar gewisse Regeln, aber dachte nicht darüber nach, was denn passieren sollte, wenn sich jemand nicht an die Regeln hält. So kam es, dass das eher unbedeutende Griechenland sich in Saus und Braus hoch verschulden konnte – auf Kosten der Europäischen Steuerzahler.

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Cum-Ex-Geschäfte: Nie gezahlte Steuern erstattet

17. Februar 2016 by

Wenn Sie dieses Video gesehen haben, wollen Sie keine Steuern mehr zahlen, denn ausgerechnet die Reichsten der Reichen erhielten in Milliardenhöhe Steuern erstattet, die sie nie gezahlt haben. Mit dabei: Carsten Maschmeyer – der „Kumpel“ unseres früheren Bundespräsidenten Christian Wulff. Ein hochinteressanter Beitrag in der ARD Mediathek zum Thema Cum-Ex-Geschäfte – unbedingt ansehen! Zur ARD-Mediathek

Erinnern Sie sich an Griechenland?

8. Februar 2016 by

Griechenland-EuropaWenn Sie jetzt denken, „Da war doch was“, geht es Ihnen wie vielen in Europa. Vor einem halben Jahr (tatsächlich nicht länger!) war das überschuldete Griechenland mit seiner Chaos-Truppe auf dem europäischen Parkett das Thema Nr. 1 – zu Recht, denn es ging (und geht immer noch) um sehr viel Geld. Geld vor allem des Deutschen Steuerzahlers.

Auch wenn das Thema „Griechenland und seine Schulden“ medial so gut wie nicht mehr vorkommt: Es ist real existent. Aktuell sind gerade wieder die Vertreter der internationalen Geldgeber (die wir ja nicht mehr „Troika“ nennen sollen, weil gewisse griechische Politiker negative Gefühle damit verbinden und daher den Begriff kurzerhand abgeschafft haben) völlig frustriert aus Athen abgereist: Es ist auch diesmal so, wie wir es aus der Vergangenheit kennen: Gerade mal 15 Prozent der Abmachungen sind erfüllt. In Sachen Steuer- und Rentenreform ist nichts passiert – ein Kompromiss ist noch nicht einmal in Sicht. Den ersten Prüfbericht soll es frühestens Ende März 2016 geben – überflüssig zu erwähnen, dass er für Oktober 2015 vereinbart war.

Was sich aktuell zwischen Griechenland und Europa abspielt, gleicht der Geschichte von einem gutgläubigen und hilfsbereiten Mädchen, das immer wieder auf dieselben Heiratsschwindler hereinfällt.

Kompetent oder nicht?

1. Februar 2016 by

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