Eine Bank, die alles tut, außer das, wofür sie zuständig ist: Deutsche Bank

27. September 2016 by

Die Aktie der Deutschen Bank ist auf ein Rekordtief gefallen. Das größte deutsche Geldhaus entwickelt sich mit zunehmendem Tempo zum Sanierungsfall. Das hat seine Gründe: Lange Zeit war es selbstverständlich, dass Banken dazu da sind, den Geldfluss in einer Volkswirtschaft sicher zu stellen und die Kunden mit dem zu versorgen, was sie üblicherweise von einer Bank brauchen: Giro- und Sparkonten, Kredite, Geldanlagemöglichkeiten und sonstige Finanzdienstleistungen. Damit konnte man auskömmliche Renditen erzielen. Das ging so lange gut, bis sich ganz schlaue Leute mit diesen Renditen nicht mehr zufrieden gaben und ähnliche Parolen ausgaben wie die FDP vor ihrem Niedergang: Von 18 Prozent war die Rede. Schnell war auch klar, dass das nicht zu erwirtschaften ist, in dem man anständig das Geschäft macht, das die Kunden von einer seriösen Deutschen Bank erwarten.

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So wehren Sie sich gegen den Großangriff auf Ihr Bargeld!

7. September 2016 by

Der nächste dreiste Coup auf unser Geld steht unmittelbar bevor: Schon bald drohen Bargeldrestriktionen bis hin zum Bargeldverbot. Die EU arbeitet bereits an konkreten Plänen, das Bargeld 2018 vollständig abzuschaffen. Die Bürger werden dadurch zu »gläsernen« und ferngelenkten Verbrauchern. Der Staat und viele Großkonzerne reiben sich die Hände.

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Axel Weber: „Finanzmärkte sind außer Kontrolle“

5. September 2016 by

„Die Akteure an den Finanzmärkten haben den Überblick über das gesamte Geschehen verloren“, sagt der frühere Bundesbank-Präsident, der, für viele überraschend, seinen Platz am 30. April 2011 geräumt hat. Viele sagen, Weber hätte das Europäische Finanzdebakel kommen sehen und gab auf, als er feststellte, dass seine Warnungen vom EZB-Direktorium ignoriert werden. Heute ist Weber Verwaltungsratschef der Schweizer Großbank UBS.

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Direktbanken: DAB fusioniert mit Consors

2. September 2016 by

DAB ConsorsMit leichter Verzögerung wird nun die Fusion der Direktbanken DAB und Consors unter dem Dach der französischen Großbank PNB Paribas vollzogen. In den letzten Tagen haben die Kunden der DAB ein Schreiben erhalten, in dem die Auflösung der Marke DAB und der Zwangswechsel aller DAB-Kunden zur Consorsbank angekündigt wird.

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Soziale Gerechtigkeit – Mittelschicht Opfer oder Mittäter?

31. August 2016 by

Die Mittelschicht beklagt sich immer mehr, dass die soziale Gerechtigkeit abnimmt. Die Reichen werden noch reicher, während die Armen gleichzeitig noch ärmer werden. Ein weiterer Fakt ist, dass die Mittelschicht die meisten Wähler stellt, trotzdem aber immer mehr politischen Einfluss verliert. Doch wie kommt es dazu? Ist die Mittelschicht hier in der Opfer-Rolle oder trägt sie doch eine Mitschuld an diesem Zustand?

Mit dieser Frage hat sich Ulrike Herrmann in ihrem Artikel „Soziale Gerechtigkeit: Die Mittelschicht betrügt sich selbst“ im SPIEGEL ONLINE beschäftigt.

Staatliche Schützenhilfe für amerikanische Steuerhinterzieher

29. August 2016 by

Wenn es um die Durchsetzung eigener Interessen geht, können amerikanische Behörden beeindruckend effizient vorgehen. Dies zeigen Beispiele aus der jüngsten Vergangenheit wie die Ahndung vermeintlicher Bremsversagen bei Toyota, die Aufdeckung des VW-Abgasskandals, das große Aufräumen bei der Fifa oder die De-Facto-Lüftung des Schweizer Bankgeheimnisses. Doch wenn es um die Regulierung und Besteuerung US-amerikanischer Konzerne geht, wird die US-amerikanische Kultur der Doppelmoral deutlich. Während amerikanische Behörden scharfe Geschütze gegen Europäische Unternehmen auffahren, wenn sich diese nicht an amerikanische Regeln halten, stellen sich die US-Behörden vor Unternehmen wie Apple, Amazon und Starbucks, wenn Europa gegen die Steuerverschiebungen der US-Konzerne vorgehen will. Jetzt haben die USA der EU-Kommission sogar offen mit einem Steuerkrieg gedroht, weil diese von amerikanischen Steuersündern Milliarden an Steuern nachfordern könnte.

Verschiedene Wirtschaftszeitungen und Nachrichtenmagazine haben dieses Thema aufgearbeitet – unter anderem DER SPIEGEL.

EZB: Verantwortliche Geldpolitik oder Kumpanei?

5. August 2016 by

Mario Draghi EZB
Sie haben ein Unternehmen und brauchen dringend Geld? Kein Problem: Geben Sie einfach eine „Unternehmensanleihe“ heraus. Wenn Sie das Vertrauen von Anlegern genießen, kaufen diese Ihre Anleihe und leihen Ihnen damit ihr Geld. Wenn Sie nicht vertrauenswürdig sind oder es schon im Voraus klar ist, dass Sie das Geld nie zurück zahlen können, sollten Sie sich mit Mario Draghi gut stellen. Er ist nämlich Chef der Europäischen Zentralbank und kauft Anleihen von Unternehmen – bisher schon für fast 12 Milliarden. Gut für Sie, wenn Sie Großunternehmer sind, der dringend Geld braucht und die Sympathie des Herrn Draghi genießt. Schlecht für Sie, wenn eine der vorgenannten Voraussetzungen nicht zutrifft. Zum Beispiel, wenn Sie ein ganz normaler Steuerzahler sind, der jeden Tag arbeitet, damit er mit seinen Steuern das Geschäftsmodell des Herrn Draghi finanzieren kann. Denn die Verluste, die Herr Draghi produziert, müssen Sie als Steuerzahler am Ende bezahlen.

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Banken-Stresstest – Wie sicher ist unser Geld auf der Bank?

1. August 2016 by

Nach dem Banken-Stresstest fragen sich viele Sparer, ob das Geld auf den deutschen bzw. europäischen Banken noch sicher ist. Beunruhigend weit oben im Krisen-Ranking findet man zwei große deutsche Banken: die Commerzbank (Platz 7) und die Deutsche Bank (Platz 9). Ob das ein Grund zur Sorge ist? Damit haben sich die BILD-Zeitung und das Nachrichtenmagazin „Der Spiegel“ befasst.

Hier geht es zu den Artikeln:
Nach Banken-Stresstest: Wo ist mein Geld wirklich sicher?
Banken und andere Krisen – so ist Ihr Geld sicher

 

Putschversuch in der Türkei – Ist unser Geld dort noch sicher?

20. Juli 2016 by

Der Putschversuch vergangene Woche in der Türkei bringt viele Verunsicherungen mit sich. Unter anderem stellt sich nun die Frage: Wie sicher ist das Geld bei einer türkischen Bank? Denn bereits drei Tage nach dem Putschversuch wurde am Montag, 18.07.2016, die erste türkische Bank, Asya Bank, durch den Präsidenten Recep Tayyip Erdogan vorübergehend geschlossen. Doch müssen die Deutschen nun um ihr Erspartes bangen?

Hier geht es zum vollständigen Artikel der FAZ:
Nach Putschversuch: Wie sicher ist das Geld bei türkischen Banken?

Nur 5 Prozent der Rettungsmilliarden landeten bisher im griechischen Haushalt

4. Mai 2016 by

Wie das Handelsblatt heute berichtet, trifft genau das zu, was die meisten befürchtet haben: Die nach Athen gesandten Rettungsmilliarden halfen vor allem Banken und Großinvestoren. Mit den Hilfspaketen für Griechenland wurden nicht die Griechen gerettet, sondern vor allem die Banken – und zwar auf Kosten der Allgemeinheit. Das belegt eine Studie der European School of Management and Technology (ESMT), die wir im Handelsblatt exklusiv ausbreiten. Danach landeten nur fünf Prozent von 216 Milliarden Euro Rettungsgeldern im griechischen Haushalt. „Die europäischen Steuerzahler haben die privaten Investoren herausgekauft“, bilanziert ESMT-Präsident Jörg Rocholl.